Versuch Nummer 2 in Biel

Es war die vierte Partie des ZSC in der laufenden Saison – das Samstagsspiel gegen den EHC Biel. Standesgemäss wurde die Partie um 19:45 Uhr angepfiffen. Doch das Eisfeld war schon zu diesem Zeitpunkt überdeckt mit einer milchigen Nebeldecke. Die Eismaschine kam mit den herrschenden meteorologischen Verhältnissen nicht zu recht. Schiedsrichter Rochette beorderte im 5-Minuten-Takt sämtliche Spieler aufs Feld um Runden zu drehen, mit dem Ziel den Wasserdampf vom Eis zu bewegen. Doch er scheiterte und im zweiten Drittel brach der Headschiedsrichter die Partie ab.

Nun, gut zwei Monate nach diesem Spielabbruch, versucht es der ZSC erneut, eine Partie im Seeland fertig zu spielen. Das Wetter lässt zu hoffen übrig, die Temperaturen bleiben um den Gefrierpunkt und Zeit für eine Wartung der Kältemaschine war auch vorhanden. So, fertig mit Spot über die Bieler, denn wichtiger als diese Geschichte werden am Samstag die Ereignisse auf dem Eis sein. Schliesslich steht der EHC Biel im direkten Konkurrenzkampf mit dem Z, liegt er doch sechs Punkte hinter den Zürchern, aber mit drei Spielen weniger auf dem Konto.

Für das Team von Hartley geht es um mehr als nur um das Duell gegen Biel, sondern viel mehr um die Zugehörigkeit in der Liga-Hierarchie. Gewinnt der ZSC in den nächsten Tagen regelmässig Spiele, dann darf er sich zum Mittelfeld zählen, falls nicht, werden eher wieder Geräusche rund um den Strichkampf laut.

Beim EHC Biel steht die Stärke im Tor: Reto Berra gehört zu den besten seines Fachs und sicherte seinem Team schon einige Punkte. Vorne aber sind die Seeländer eher schwach ausgestattet. Die nur 50 Tore in den ersten 24 Partien zeigen dies deutlich. Für den ZSC stehen die Chancen also gut, die Siegesstrasse morgen in Biel wieder zu betreten.

4 Gedanken zu „Versuch Nummer 2 in Biel

  1. biel isch de punktelieferant schlechthin: sit ihrem wiederufstieg händs no jedes spiel geg de Z verlore, das wär morn nach minere rechnig sieg nr. 14 in folg!

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