ZSC – EHC Kloten 3:2 (1:0, 0:2, 1:0) n.P.

Mit viel Schwung, und dem Derbysieg als Ziel, starteten die Zürcher in die heutige Begegnung, welche vor etwas mehr als 8500 Zuschauern ausgetragen wurde. In den ersten Spielminuten waren die Feldverhältnisse relativ klar – der ZSC besser, aber erneut ohne die nötige Coolness vor dem Tor. Ein Junger – Ronald Kenins – zeigte der ganzen Mannschaft, wo die Tore erzielt werden, nämlich direkt vor dem gegnerischen Torwart. Der harmlose Schuss von Mathias Seger wurde vom jungen Letten in die Maschen befördert.

Auch im Mitteldrittel war der Z die bessere Mannschaft und die Klotener, die zwischenzeitlich auf den fünften Rang zurückgefallen sind, konnten nur selten gefährlich werden. Als kurz vor Spielmitte, nach einigen hektischen Situationen, die Zürcher in doppelter Überzahl spielen konnten, schien nur noch der Zeitpunkt des zweiten Treffers offen zu sein. Doch die anschliessenden zwei Minuten zeigten die aktuellen Probleme des Heimteams schonungslos auf. Zuerst konnten sie sich nicht in der Zone des Gegners festsetzen (wohlgemerkt in einer 5 gegen 3-Spielsituation) und anschliessend fehlte ihnen, neben der Kaltblütigkeit, auch noch das Glück mit zwei Schüssen an die Torumrandung. Und wer die Tore nicht schiesst, der erhält sie. So auch in diesem Beispiel, etwas glücklich, aber am Schluss eben doch erfolgreich, kam Hollenstein in der 33. Minute zum Ausgleichstreffer. Dieser Treffer löste kurzfristig den Knoten bei den Gästen, denn wenige Sekunden später traf auch noch Stancescu mit einem sehenswerten Schlenzer von der blauen Linie zum Führungstreffer. Innert weniger Sekunden hatte der ZSC einen Vorsprung aus der Hand gegeben.

Doch er steckte nicht auf und kam zu weiteren Chancen. Aber erst in der 46. Minute und dem ersten Treffer auf europäischen Eisfeldern von Steve McCarthy konnte Hartley’s Team den Ausgleich erzielen. Der Kanadier behielt vor Ronnie Rüeger die Ruhe und erlöste den Zürcher Anhang zum mehr als verdienten 2:2. Danach entflammte so etwas wie Stimmung in der Mehrzweckhalle in Oerlikon. Das Heimteam, angetrieben vom Support der Fans, erspielten sich weitere Chancen, doch ein weiterer Torerfolg blieb aus.

In der Verlängerung fielen keine weiteren Treffer mehr und so musste das Penaltyschiessen die Entscheidung hervorbringen. Es sollte ein Genuss für jeden Hockeyfan, und vor allem für sämtliche anwesenden ZSC-Fans werden, denn Cunti, Tambellini und auch Monnet trafen im Stil von abgebrühten Penaltyhelden. Sie liessen Rüeger keine Chance und Flüeler auf der Gegenseite blieb ohne Gegentreffer.

Ein wichtiger Derbysieg, der im Mittelabschnitt, nach den beiden Treffern von Kloten, kurzfristig auf der Kippe stand. Aber die Mannschaft zeigte Charakter und rettete sich ins Penaltyschiessen, in welchem sie dem Gegner keinerlei Chancen zugestand.
[audio:http://www.zscblog.ch/wp-content/uploads/2011/11/STE-017.mp3|titles=STE-017]

Steve McCarthy schiesst das 2:2 gegen den EHC Kloten. Foto: D. Hew/zscblog.ch

Steve McCarthy schiesst das 2:2 gegen den EHC Kloten. Foto: D. Hew/zscblog.ch

Weitere Bilder folgen…

4 Gedanken zu „ZSC – EHC Kloten 3:2 (1:0, 0:2, 1:0) n.P.

  1. sackstarchs Bild hew!!! Witer so!

    zum Spiel: es chunt langsam guet, eifach das verdammte Powerplay ish es Sorgechind, wemmer das no chönd behebe bini überzügt das mer eus vilicht sogar no chönd uf en platz i de top 4 chönd füre kämpfe!

  2. Dä Nylander isch für mich zum Arsch us nüt. Pittis chönt au ä Usziit bruche wenner au dauernd ufem Iis staht. Ich find mir spieled immer no recht langwilig und zwenig bissig. Und ja s’PP isch echt gar nüt.

  3. Derbysieg ahoi! Da darf man auch einmal, zumindest bis am Dienstag, auf Kritik verzichten. 😉

    Und wer das Verbesserungspotential gestern nicht gesehen hat, der ist im falschen Bereich tätig. Aber für das Erste ist mir das egal 😉

  4. Klar spielen sie besser als noch am Anfang. Aber da muss noch viel kommen. Ich muss auch sagen das Kloten nicht so starch spielt im mom.

Kommentare sind geschlossen.