Rapperswil mit Adrian Wichser

Es wird ein etwas spezielles Spiel heute Abend. Nicht weil der Tabellenletzte auf den aktuell siebten der Zwischenrangliste trifft, sondern weil Adrian Wichser seine Rückkehr in der obersten Spielklasse wagt. Beim ZSC durch Verletzungen zurückgeworfen und bei GCK nie zu einer Leaderfigur gewachsen, erhielt er nun am anderen Ende des Zürichsee’s die Chance auf einen Neuversuch. Vorerst nur bis Ende Januar befristet.

Bei den „Seebueben“ musste aber au etwas geschehen, liegt das Tem von Harry Rogenmoser doch abgeschlagen auf dem letzten Platz. Die statistischen Werte sind erschreckend: Nur gerade 39 Tore erzielt in 23 Spielen, was einen Durschnitt von 1.7 Tor pro Spiel gleichkommt. Auch bezüglich Gegentreffer ist Rapperswil mit Abstand die letzte Hausnummer in der Schweiz – 80 erhaltene Tore in den ersten 23 Partien.

Beim ZSC sehen diese Statistiken zumindest etwas besser aus, doch auch er muss nun aufpassen, dass er nicht wieder in den Strichkampf zurückfällt. Nur noch sieben Punkte Vorsprung auf Ambri, und dies mit zwei Spielen mehr auf der Tabelle, sind geblieben und sollten als Argument genügen für die Siegespflicht am heutigen Abend.

Die Umstände sind eigentlich egal: ob Lukas Flüeler oder Ari Sulander im Tor stehen wird, welche Ausländer spielen oder ob die Partie zuhause oder auswärts ist, der ZSC ist Favorit und drei Punkte sind Pflicht.