ZSC – SC Bern 2:3 (0:2, 0:0, 2:1)

Nach der Pause brauchten beide Teams Zeit um sich wieder an den Rhythmus zu gewöhnen. Der Z erschien erneut mit Flüeler im Tor, Thomas Ziegler dem Rückkehrer und ohne Blaine Down auf dem Eis. Kurz vor Hälfte des ersten Drittels fanden die Gäste besser ins Spiel und wurden in der neunten Minute durch das Tor von Martin Plüss belohnt. Er versenkte die Scheibe, nach einem Abpraller hinter dem Tor, in die hohe Ecke. Eine Reaktion darauf wurde vergebens erwartet, denn Bern war nun im Aufwind und noch vor der ersten Sirene mit dem 2:0 in Front. Der harmlose Abschluss von Rüthemann fand den Weg ins Tor zum ernüchternden Pausenstand.

Aus dem Mittelabschnitt gibt es wenig Erwähnenswertes zu berichten. Zürich auf der Suche nach einem intelligenten Spielaufbau und Bern mit halbwegs konsequenter Defensivarbeit.

Einen guten Start legten die Zürcher dafür im dritten Drittel hin. Sie hatten die ersten Chancen und wurden doch zum dritten Mal bezwungen – ein erneut unnötiger und nicht zwingender Treffer. Jobin war der Torschütze in der 42. Minute. Nun endlich war eine Steigerung der Mannschaft zu sehen und sogleich folgten erste Druckphasen. Diese führten in der 49. Minute zum ersten Torerfolg für das Heimteam. Kenins drückte die Scheibe nach einem Abpraller vor Marco Bührer über die Linie und erlöste den Z vorderhand. Der Treffer zeigte Wirkung und nur zwei Minuten später war es Nylander, der wieder eine unübersichtliche Situation zum Anschlusstreffer nutzte. Und Sekunden danach hatte Cunti sogar die Chance zum Ausgleich, doch er scheiterte an Bührer.

Kurz vor Schluss genoss der ZSC die Gunst einer Überzahl, ersetzte dabei Flüeler durch einen Spieler und schaffte es dennoch einen Spieler zu viel auf dem Feld – sieben Stück – zu haben. Zum Staunen der meisten Zuschauer gab es Penalty für den SCB, doch Flüeler hielt auch anschliessend dicht. Dennoch endete die Partie mit dem Sieg für den SC Bern.

Eine Partie, welche der Z vor allem in den ersten beiden Spielabschnitten verlor und am Schluss nicht mehr über den letzten Zacken Glauben an den Sieg verfügte. Es war die erste Niederlage nach sechs Heimsiegen in Serie und der misslungene Auftakt in die Vorweihnachtsphase für das Team von Bob Hartley.