23 Spiele – ein Fazit über die erste Hälfte der Saison

“Zurück zum Erfolg, zurück an die Spitze der obersten Spielklasse”. Das Ziel war vor der Saison schnell und präzise formuliert worden. Es sollte nach drei Saison im unteren Mittelfeld und den darauffolgenden Viertelfinal-Outs endlich wieder eine erfolgreiche Hockeysaison für Zürich werden. Mit Jeff Tambellini, Severin Blindenbacher, John Gobbi und Robin Breitbach wurde entsprechend aufgerüstet. Auch an der Bande sollte ein neues Duo – Bob Hartley und Jacques Cloutier – frischen und unverbrauchten Wind in die Mannschaft bringen. Hartleys formuliertes Ziel ging sogar noch etwas weiter: “Wir wollen Meister werden”.

Nach ansprechenden Testspielen und teilweise bereits dort starkem Einsatz, stieg die Vorfreude bei Fans und Medien natürlich in die Höhe. Doch bereits im ersten Spiel wurde die Euphorie zwischenzeitlich abrupt gebremst, führte der EV Zug doch nach zwei Dritteln mit 4:1. Zwar zeigte er im Schlussabschnitt eine grandiose Aufholjagd, wurde dafür aber in der Verlängerung nicht belohnt. Aber das Spiel war ein Spiegel des ersten Saisonquartals, in dem der Z sechs Heimspiele in Serie verlor! Der Z mit teilweise ansprechenden Leistungen, sogar in einigen Phasen der Partie besser, doch im entscheidenden Moment versagten die Nerven und die Mannschaft musste erneut eine Niederlage verdauen.

Um diese Negativspirale zu durchbrechen, verpflichtete Edgar Salis mit Michael Nylander und Steve McCarthy zwei ehemalige NHL Spieler für die Offensive und die Defensive. Beide sollten nie überragend Spielen und dennoch waren es die beiden Persönlichkeiten, gemeinsam mit der Rückkehr von Luca Cunti aus der Verletzung, welche einen Umschwung einläuteten. Plötzlich kehrte der Glaube an sich selber und die eigenen Stärken zurück. Nach sechs Heimniederlagen zum Start folgten sechs Heimsiege am Stück.

Nun befindet sich die Liga in der ersten Pause, die Nationalmannschaft bestreitet den Deutschlandcup und dies ohne Zürcher. Bob Hartley kann also fast aus dem Vollen schöpfen, abgesehen von den noch immer verletzten Akteuren. Er kann somit in den nächsten Tagen und Trainings seine Philosophie weiter vertiefen, die in den letzten zehn Partien langsam zu Erfolg führten.

Und dies alles natürlich mit der Hoffnung verbunden, diese Saison mindestens bis in den Halbfinal vorzustossen. Schön wär’s! Wir lassen uns überraschen – bis am Dienstag gegen Bern!

 

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2 thoughts on “23 Spiele – ein Fazit über die erste Hälfte der Saison

  1. so, die halb saison isch verbi? 50/2=23… wemmer d saison als ganzes aluegt gsehts bisher nöd so guet us. nimmt mer aber de trend cha mer säge saisonstart verschlofe und jetzt stetig am vorwärts mache…

  2. das chunnt scho no guet…….irgendwänn emal lachet au mir wieder über alli andere.hahahahahahaha ;-p

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