Fribourg-Gotteron – ZSC 6:2 (0:2, 2:0, 4:0)

Es sollte kein Betriebsausflug ins Welschland werden, um dem aktuellen Leader bei seiner Arbeit zuzusehen, sondern viel mehr um weitere Punkte zu sammeln. So starteten die Zürcher auch und als der ZSC soeben eine Strafe überstanden hatte, da lag Schommer inklusive Puck im Tor. Nach Begutachtung der Videosequenz entschied Head Rochette auf Tor (7′) für den Z! Und es ging gleich weiter mit dem guten Zürcher Spiel. Scheiterte Tambellini in der 10. Minute noch an Christobal Huet, so war er eine Minute später geschlagen. Ein Abpraller, erzwungen durch Gobbi’s Slapshot, war die Möglichkeit für Thibaut Monnet, welcher seine lange Torflaute beendete. Es war sein erster Treffer seit dem 5. März 2011!

Gegen Ende des ersten Spielabschnittes bauten die Zürcher aber etwas ab und mussten sich sogar in doppelter Unterzahl verteidigen – taten dies aber erfolgreich. Auch im Mittelabschnitt war Hartley’s Team nicht mehr derart spielbestimmend wie noch in den ersten Minuten. In der 27. Minute wurde der Z für dieses Nachlassen bestraft. Der Torschütze war Benjamin Plüss im Powerplay. Immer mehr war es nun das Heimteam, welches den Lead in dieser Partie übernahm und kurz nach Spielhälfte scheiterte Dube nur am Pfosten. Knapp vor der zweiten Sirene, und als die Pausenführung schon beinahe gesichert war, da musste Flüeler ein zweites Mal hinter sich greifen. Julien Sprunger bediente Bykov und dieser erzielte den Ausgleich zu einem – aus Zürcher Sicht – sehr ungünstigen Zeitpunkt!

War der ZSC wenigstens im Schlussdrittel zu einer Reaktion fähig? Vorderhand nein! Denn nach zwei gespielten Minuten, einem Schuss von Jeannin und einem unglücklichen Ablenker von Daniel Schnyder, führte Fribourg zum ersten Mal am heutigen Abend. Dieser Treffer bedeutete den Anfang vom Ende der Hoffnung auf weitere Punkte. Innert fünf Minuten (50′, 51′,55′) zeigten Dube, Sprunger und Plüss warum die Fribourger auf Rang 1 liegen und nicht der ZSC! Nach Sprunger‘s 5:2 hatte Lukas Flüeler genug erlebt, er machte Ari Sulander Platz und dieser wurde unmittelbar nach seiner Einwechslung ebenfalls bezwungen.

Das am Schluss klare Verdikt ist auf einen absolut ungenügenden Schlussabschnitt zurückzuführen. Mit einer solchen Niederlage in eine 10 Tage dauernde Pause zu gehen ist wohl kaum schön. Dennoch zeigt das Spiel eines klar auf: Es gibt definitiv noch Steigerungspotenzial in Zürich!

 

10 Gedanken zu „Fribourg-Gotteron – ZSC 6:2 (0:2, 2:0, 4:0)

  1. was isch das für e zämefassig wo mer mer de breakaway bim 5 geg 3 nöd erwähnt? und im mitteldrittel „nicht mehr so spielbestimmend“? sie händ schlichtweg kai chance meh ka!

  2. …….ich riss jetz dänn all vorhäng abe wos uf dere welt git…….ich wott de erfolgriich schön zum zueluege icehockey mannschaft wieder gseh…..!!!!!!!

  3. S’erschtä Drittel isch geil gxi und Super Iishockey. Aber nachan eifach nüm witer spiele kei vorchecking nüt meh…

  4. @graf löwenbräu: Was interessiert mich en Break-Away wämer 6:2 verlore händ? No viel meh, womer en nöd emal gmacht händ, bzw. de Jeff hät en glaubs verhaue, aber au egal. So Sache chasch erwähne wänd günnsch, aber wänd verlürsch – mit 6:2 nöd grad knapp – isch doch en Break-Away au bi 5 gäg 3 fascht irrelevant!

    Und ja klar händs kei Chance meh gha, aber es isch en schlichende Abbau vo de Leischtig gsi. Da isch s2te Drittel ja no „guet“ gsi im Verhältnis zum Schlussabschnitt mit vier Gägeträffer¨.

  5. breakaway bi 5 geg 3 halte i für bsunders gnueg (gits jo würklich fast nie), isch jedoch sicher e entscheidendi szene, denn bi 3:0 hätti sich fribourg wohl nüme erholt…
    und de schlichend abbau isch demfall i de kabine vor sich gange, direkt mit em apfiff vom 2. drittel händs jo gar nüt meh z stand brocht. während em drittel händs denn eher wieder vorwärts gmacht und das level chöne halte, bis zum 2 goal rückstand wos denn vollends ibroche sind.

  6. Für mich, trotz siegesserie etc en echt entüschendi saison. Wie chamer i eim drittel 4 goal mache und dän i de letschte 20 min wieder keis meh. Mir händ gnueg spieler wo ihrer form masslos hinedriih rännet, wiso nöd mal de lauf mitnäh umd motivation tanke?? Wiso chömer i über 20 spiel nöd i eim
    Einzige mal 60 min guets iishockey zeige??? Das isch krass und set zum nachdänke animiere…. Nöd eis spiel händs über 60 min chöne durezie, vo afang bis ende….

    Ich weis es stönd nöd vill dere asicht: playoffs und en versönlicje saisonabschluss isch für mich sehr unrealistisch!!! Mir gänd eifach viel z viel unnötigi pünkt ab, und euses januar loch chunt au no!!

    Also ab jetzt nur no vollgas hockey und vollgas zsc!!!!!

  7. muess – leider – am renato au mal recht geh, wenn die unterzahl ja eh scho erwähnsch chasch au gad no säge dass de tambellini en breakaway vergäh hät, wases ez ja wüki nur extrem selte git!!
    zum spiel: 1.drittel nume mir gspielt, im 2. und 3. absolut 0 chance! vo a bis z überforderet und mind. 1 schritt zspat!! de einzig grund wisos im 2. drittel nur 2 goal geh het isch wil de flüeler mehrmals starch grettet hät!

  8. Die fuule Goal hesch wohl vergäße^ Wer 2:0 gxi nach 2 Drittel. Egal mir hend nüm witer gspielt und Fribourg so ufcho lah. Schad gxi, mir sind nur no durchschnitt dänk 6-7 Platz.

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