ZSC – Genf-Servette 6:3 (0:1, 4:1, 2:1)

Peter JaksZu Ehren des verstorbenen Peter Jaks fand vor Spielbeginn eine Schweigeminute statt, welche mit einem Kerzenmeer und einem Transparent untermauert wurde.

Etwas paralysiert von diesem tragischen Verlust einer grossen Schweizer Eishockey-Persönlichkeit plätscherte das Spiel in den ersten Minuten dahin. Kaum Stimmung auf den Rängen und auch kaum Hockey auf dem Eis. Erst als Bezina in der 16. Minute den ersten Treffer erzielte, löste sich diese Verkrampfung im Spiel. Erste Versuche auf diesen abermaligen Rückstand zu reagieren scheiterten und so endete auch der erste Spielabschnitt mit einem 0:1.

Severin Blindenbacher sorgte für den ersten Aufschrei bei den 6200 Zuschauern. Er profitierte von einem missglückten Schuss von Schnyder und traf zum Ausgleichstreffer. Sehenswert dann der zweite Treffer für Zürich. Ambühl überlistete Stephan mit einem „Buebentrickli“ in die lange Ecke. Somit war der Glaube wieder zurück im Stadion, aber noch einmal gab es einen Dämpfer für den Z, denn Gerber erzielte den Ausgleich unmittelbar nach dem Führungstreffer. Danach aber waren es Bärtschi und Down, welche das Mitteldrittel zu Zürcher Gunsten drehen konnte. Noch ungläubig, aber deutlich zufriedener wurde damit die zweite Pause in Angriff genommen.

Fast schon souverän wirkten die Jungs nun zum Start des Schlussabschnittes und nicht viele sprachen bereits vom ersten Heimsieg unter Bob Hartley. So einfach war es dann aber dennoch nicht, denn Walsky (52′) brachte die Scheibe hinter Sulander unter und somit auch das Spielkonzept wieder etwas aus den Bahnen. Es brauchte schon einen Scheibenverlust der Genfer, als Stephan bereits einem zusätzlichen Feldspieler Platz gemacht hatte, um die Siegsicherung zu bewerkstelligen. Davon aber nicht genug, denn dem 5:3 folgte auch noch der sechste Treffer. Diesmal war es Blindenbacher, welcher seine Torausbeute optimieren konnte.

Es war die Erlösung, als die letzte Sirene erklang und die ersten drei Punkte vor heimischem Publikum Tatsache waren. Noch nicht aktiv an diesem Sieg beteiligt war Michael Nylander. Der Neuzuzug aus der NHL erlitt beim Abschlusstraining einen „Hexenschuss“ und wird voraussichtlich erst am kommenden Dienstag sein erstes Spiel absolvieren. Dennoch war es ein gelungener Abend und die Stimmung dürfte bei allen Beteiligten schon um einiges besser sein.

Morgen geht’s darum, die Auswärts-Siegesserie fortzusetzten. Gegner ist erneut Genf, welches morgen wohl noch eine Spur motivierter sein wird.

Foto: Dominik Hew/zscblog.ch

Foto: Dominik Hew/zscblog.ch

2 Gedanken zu „ZSC – Genf-Servette 6:3 (0:1, 4:1, 2:1)

  1. häsch aber scho mitbecho, dass de mona scho ziemlich lang nümme in genf spielt und inzwüsche sogar zruckträte isch… gruess vom tobias stefan ;–)

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