ZSC – SC Bern 0:3 (0:0, 0:0, 0:3)

Ziel war der erste Vollerfolg – Ergebnis war die erste Niederlage nach 60 Minuten. Zwar war Bern keine Macht, aber am Schluss besser als ein schwacher ZSC.

Zum Auftakt entsprach das Gezeigte auf dem Eis einem lauen Trainingsspiel. Wenn einem Team ein Spielvorteil zugestanden werden konnte, dann den Gästen aus Bern. Mit ihren Chancen scheiterten sie aber alle an Lukas Flüeler, welcher heute seine Nomination erneut zu rechtfertigen wusste.

Vor gut 6600 Zuschauern in Zürich Oerlikon drehte das Heimteam etwas auf. Sowohl in der Angriffsauslösung, wie auch in der Chancenverwertung passte wenig bis gar nichts zusammen. Am besten stellte sich Hartleys Team im Powerplay an, doch auch hier kullerte der Puck nicht hinter die Linie.

Mit der Hoffnung auf etwas besseres Hockey startete das dritte Drittel. Als aber nach 44. Minuten Vermin den SCB in Führung brachte, da kehrte in Oerlikon eine gewisse Resignation ein! Wie wichtig dieser Treffer war zeigten die nächsten Minuten. Der ZSC war zwar bemüht um eine Reaktion, doch der SCB reagierte mit dem zweiten Treffer in der 52. Minute. Ritchie sorgte für das vorentscheidende Tor und einen erneuten Schlag ins Gesicht der Z Fans. Etwas von Verzweiflung geprägt war dann die Schlussaktion von Hartley, der Flüeler knapp zwei Minuten vor Spielschluss aus dem Kasten nahm. Im Laufduell auf das verlassene Tor war Blindenbacher nur zweiter Sieger und Gardner damit für das 3:0 besorgt.

Fazit der heutigen Begegnung: Wer hinten keine kreative Angriffsauslösung hat, schiesst vorne keine Tore. Um am nächsten Sonntag nicht das Wort Mini-Krise, in Zusammenhang mit dem Saisonstart der Zürcher zu lesen, wäre eine Reaktion von Vorteil. Auch wenn die neue Spielzeit noch sehr jung ist…

P.S.: Die Verletzungsliste wurde heute noch um einen Namen erweitert, diesmal traf es Blaine Down, welcher mit einer Fussverletzung zu kämpfen hat.

ZSC - SC Bern Foto: Dominik Hew/zscblog.ch

ZSC - SC Bern Foto: Dominik Hew/zscblog.ch

Weitere Bilder wie immer in der Gallery!

7 Gedanken zu „ZSC – SC Bern 0:3 (0:0, 0:0, 0:3)

  1. Fand das Spiel gestern gar nicht mal so schlecht. Bern spielte halt einen tick agressiver und teils an der Grenze zum legalen. Auf dieses Mittel wusste der Z wie keine Antwort. Positiv ist mir aufgefallen, dass man sich von der Agressivität der Berne nicht provozieren liess. Wobei man sagen muss, dass eine gezielte Anwort (evtl. mit einer 2min Strafe bestraft) Bern die Limiten aufgezeigt hätte und somit die Emotionen in die richtige Richtung gelenkt worden wären.

    …und natürlich: hätte Schommer das leere Tor getroffen (?) wer weiss??

    Alles in allem kein schlechter Match des Z. Das Resultat in dieser höhe sicher unverdient. Der Kampfgeist und das Hartleykonzept ist auf jeden Fall bereits erkennbar.

    Auf gehts! zuerst Biel und dann das Derby !!

  2. ps: und wie man gegen den einen startenden Jumbojet wie Gardner ein Laufduell verlieren kann ist mir jetzt noch schleierhaft….

  3. blindenbacher 2. sieger? sang und klanglos untergange! wie mer jedoch de goalie usenimmt ohni timeout isch für mi au froglich… zumals definitiv meh als es biz glück brucht bi 2 goal rückstand!

  4. Klar isch es egal. Aber mi nimmt es Time out und bringt di beschte und nöd eifach dä Goli use und zäg kei 5 sek. und scho macht sie de Storch. Ich muess sege mi chan nöd würkli zueluegä was die spieled.

  5. Eigentlich sött ja jede spieler wüsse wiemer sich mit 6 Maa verhalted da bruuchds keis time out usser de Trainer hät DIE IDEE 😉

  6. Aha Kevin alles klar. Du hesch sicher scho viel Hockey erfahrig. Time Out= 30sek. Pause, die beschte ufs Iss tue, bespräche wer wo spielt was er ztuä hät und wer innä gaht. Hockey isch nöd nur checke sondern au es System.

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