ZSC – SC Bern 1:3 (1:0, 0:2, 0:1)

Noch genau eine Woche und dann startet endlich die neue Hockeysaison. Zuvor kann der ZSC aber seine Form in Küsnacht, am jährlichen Teamcup, testen und unter Beweis stellen. Als Gegner stand heute der SC Bern auf dem Eis.

Die Berner legten einen flotten Start aufs Eis, hatten aber auf der Gegenseite eine ebenso motivierte Equipe. Eine erste grosse Chance vergab Jeff Tambellini in der 5. Minute. Sein Schuss wurde von Marco Bührer nur knapp neben das Tor abgefälscht. Wenige Sekunden später war der Berner Schlussmann chancenlos, denn der Schuss von Cory Murphy landete irgendwie bei Cyrill Bühler und dieser war für den ersten Treffer im Spiel besorgt. Der ZSC spielte während diesen Minuten mit einem klaren Chancenplus, doch sowohl Tambellini, wie auch Ryser – alleine vor Bührer – scheiterten mit ihren Abschlüssen.

Viele Chancen und nur ein Tor – so das Resumé aus dem ersten Drittel. Die Zürcher waren nun zu Beginn des Mitteldrittels engagiert, einen weiteren Treffer zu erzielen. Doch sogar im Powerplay und aus bester Position scheiterten sie an diesem Unterfangen. Bestes Beispiel war Luca Cunti, welcher erneut eine ansprechende Partie ablieferte. Er fand sich alleine mit der Scheibe vor Bührer, statt aber den Hartgummi in die Maschen zu heben, traf er nur den Beinschoner. Und wer seine Chancen nicht nutzt, der… – es war die 24. Minute als Fritsche zum Ausgleich traf.

Mit diesem Treffer verlor der ZSC seine deutliche Überlegenheit, denn die Berner waren nun besser im Spiel. Sie gewannen mehr Zweikämpfe und erzielten nach 33. Minuten den zweiten Treffer. Diesmal war es Furrer, welcher seiner Mannschaft die erstmalige Führung einbrachte. Neben einer hochkarätigen Chance von Bühler, unmittelbar vor Ende des zweiten Spielabschnittes, waren es Seger und Morant, welche für Spektakel sorgten. Im direkten Faustkampf ging der 25-jährige Berner als klarer Sieger vom Eis. Seger musste das Eis verlassen und konnte anschliessend nicht mehr mitwirken.

Im Schlussdrittel versuchten es die Zürcher erneut, doch im Abschluss versagten ihnen die Nerven. Nebenbei war es auch noch Ari Sulander zu verdanken, dass es zwischenzeitlich nicht noch weitere Treffer für die Gäste gab. Der Oldie rettete innert wenigen Sekunden gegen Rüthemann und Ritchie, welche beide alleine vor ihm zum Abschluss kamen. Den Schlusspunkt vor 800 Fans setzte Neuenschwander in der 52. Spielminute als er den Abpraller bei Sulander zum dritten Treffer verwandelte.

Damit spielt der ZSC nun am kommenden Samstag um 17:00 entweder gegen Kloten oder Rapperswil um den dritten Platz. Viel wichtiger als die Rangierung an diesem Turnier ist allerdings, dass die Chancenauswertung noch deutlich gesteigert werden kann.

Der ZSC (Sven Ryser) fällt gegen den SC Bern Foto: Dominik Hew/zscblog.ch

Der ZSC (Sven Ryser) fällt gegen den SC Bern Foto: Dominik Hew/zscblog.ch

 

4 Gedanken zu „ZSC – SC Bern 1:3 (1:0, 0:2, 0:1)

  1. shit, jetzt grad scho erste kommentar zum 1. drittel bevor i das überhaupt fertig lese chan: CHANCEPLUS? i ha de treffer meh als überraschend empfunde, sie sind jo sicher schlechter is spiel gstartet!

  2. und de rest cha mer so stoh lo, aber zum kampf no, isch es nöd nr. 27 vo bern gsi, sprich de deruns? de isch au sus de ganz obig irgendwie frustriert unterwegs gsi…

  3. hahahaha ha au gad müse stoppe mit lese nachem 1.absatz!!! chancenplus im 1.drittel isch wohl völlig fern vo jedem guete sinn:) s 1-0 isch minere meinig na komplett entgege em spielverlauf gfalle!
    wegem kampf hani au gmeint seg de deruns gsi aber chans nöd sicher säge….

  4. Gsehni jetzt echli andersch, han mehr i dem Drittel die grosse Chance notiert und es isch öpe 6:2 gstande bezüglich grosse Aktione. Aber natürlich isch das immer subjektiv.. am Schluss isch ja sTorschussverhältnis 30:33 gsi..

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