Mit Professionalität zurück zum Erfolg

Anlässlich einer Medienkonferenz in Zürich Oerlikon, informierte der ZSC über diverse Themen. Die Aufarbeitung der letzten Saison war ebenso dabei, wie die Aussichten für die neue Spielzeit. Auch die Nachwuchsabteilung und das Stadion wurden thematisiert, jedoch ohne neue Erkenntnisse.

Am eindrücklichsten war die Ansprache von Bob Hartley, der Kanadier erklärte in

Bob Hartley

Bob Hartley

seinem Statement ziemlich klar, dass der Erfolg nur über den Willen und den Kampf führt. Entsprechend auch sein Motto: „Wenn Du nicht gewinnst, dann arbeitest Du nicht hart genug“. Er vergass aber auch nicht die Fans, von welchen er hier in der Schweiz positiv überrascht ist. Sie können zum wichtigen Einflussfaktor werden in entscheidenden Spielsituationen. Wenn die Fans Stimmung und Energie aufs Eisfeld bringen, dann geht ein Ruck durch die Mannschaft.

„Wir sind bereit für die Saison“, so einfach und doch klar war die Ansage über den momentanen Formstand des Kaders. Er habe erfahrene Spieler, wie zum Beispiel Seger oder Bärtschi, und auch junge Akteure in welchen er viel Potenzial sehe. Das aber im ganzen Team das Leistungsprinzip entscheidet, wurde durch Hartley’s Aussage bezüglich der Torhüterfrage untermauert: „Wer besser ist spielt – Punkt“.

Noch klarer gab sich der ehemalige Stanley-Cup Gewinner bezüglich sportlichen Zielen: „Unser Ziel ist es Schweizer Meister zu werden“. Zurückhaltender diesbezüglich war Peter Zahner, zumindest im wirtschaftlichen Aspekt: „Wir werden auch dieses Jahr mit einem Top vier Platz und dem Halbfinal budgetieren“. Und auch der Vorverkauf laufe in etwa gleich wie letzte Saison, so werden kurz vor dem ersten Puckeinwurf gegen 5800 Dauerkarten verkauft sein.

Bezüglich Eisstadion sei man absolut im Zeitplan, das Schweigen um dieses Projekt steht damit in Verbindung, dass nun viele Arbeitsschritte im Hintergrund erfolgen müssen. Unter den aktuellen Voraussetzungen sei ein Bezug im 2017 realistisch.

Matti Alatalo

Matti Alatalo

Auch zum Thema Nachwuchs und damit zur GCK-Sektion verloren die Verantwortlichen einige Worte. So hat das NLB-Team in diesem Sommer mit vielen Abgängen zu kämpfen, denn viele Junge erhoffen sich durch den Schritt ins Ausland, zum Beispiel Schweden oder Finnland, eine bessere Chance eines möglichen Draft-Picks.

In der zweithöchsten Spielklasse gibt man sich deutlich bescheidener, so bezeichnete Matti Alatalo die Professionalisierung der Jungen als Hauptziel für die kommende Saison. Über genaue Platzierungen oder sogar Erwartungen in den Playoffs wollte er nicht sprechen.

2 Gedanken zu „Mit Professionalität zurück zum Erfolg

  1. endlich mol ballz, die verhalteni tüfstaplerei söll ufhöre, kader und stuff isch meisterfähig, also titel akündige und arroganz an tag lege, was drus wird isch scheiss egal zur zit, denn es passiert sowieso… aber wenns klappt isch es eifach nur stilvoll!

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