Trainingsstart in Bäretswil / Rückblick auf die Sommermonate

Ab der kommenden Woche geht es für die Spieler der ersten Mannschaft wieder los, die Eisflächen werden wieder zu ihrem täglichen Arbeitsort und die letzte Phase der Saisonvorbereitung steht an. Von Dienstag bis Samstag der nächsten Woche sind die ersten Einheiten auf dem Programm. Sie alle finden noch in der Eishalle in Bäretswil statt. Anfangs August steht dann die Kunsteisbahn in Oerlikon wieder zur Verfügung. Dort findet auch der erste Test, gegen den kleinen Bruder GC, statt. In der Woche vom 15. August gehts dann ins Trainingslager nach Flims. Was aber hat sich seit dem letzten Pflichtspiel gegen Kloten verändert?

In den vergangenen 138 Tagen ist vieles auf den Kopf gestellt worden. Erste Veränderungen mussten die Spieler bereits im Sommertraining erfahren. Statt einem individuellen Ausdauer- und Kraftaufbau wurde die Form in gemeinsamen Trainingseinheiten aufgebaut. Auch der frühzeitig kommunizierte Entscheid, auf eine Teilnahme an der diesjährigen European Trophy zu verzichten, war eine Konsequenz des erneut frühen Ausscheidens.

Ebenfalls wurde die Verpflichtung von Bob Hartley als neuem Chef an der Bande bekannt. Seine extrovertierte Art sollte die zuletzt herrschende Lethargie im Team beseitigen. Zusätzlich war die vermutete Rückkehr von Severin Blindenbacher Tatsache geworden. Der Söldner aus Übersee sollte die Verteidigung zusätzlich stabilisieren. Allgemein wurde die Defensive, zumindest quantitativ, massiv verstärkt. So stiessen aus dem Team von Chris McSorley zwei weitere Spieler zum ZSC. Zum einen Robin Breitbach und zum anderen der Nationalmannschaftsspieler John Gobbi.

Und die Offensive? Im Bereich um das gegnerische Tor liegt beim ZSC wohl noch am meisten Steigerungspotenzial. Reagiert wurde darauf bisher einzig mit der Verpflichtung von Jeff Tambelini. Der 27-jährige Kanadier dürfte dort zwar für zusätzliches Potenzial sorgen, ob er alleine die fehlenden Tore erzielen kann, ist eher zu bezweifeln. Auch wurden aus dem Nachwuchsbereich mit Kenins (CH-LET) und Altorfer zwei weitere Talente in die erste Mannschaft befördert, doch sie werden wohl etwas Zeit zur Angewöhnung in der obersten Spielklasse benötigen. Ein weiterer Zuzug im offensiven Bereich ist deshalb sicher nicht auszuschliessen.

Neben den neuen Spieler gab es aber auch jene, welche den Club verliessen. So zog es Westcott zum Beispiel nach Kloten und der kultige Krutow versucht sein Glück neu in der KHL. Was auch immer noch passiert – in 46 Tagen geht das Hoffen auf eine erfolgreichere Saison wieder los!

ZSC: suscht gar nüt!

Provsorisches Kader Saison 2011/12

 

7 Gedanken zu „Trainingsstart in Bäretswil / Rückblick auf die Sommermonate

  1. wieviele abgänge waren es effektiv?
    krutov, westcott, paterlini, müller, schelling, nolan… ging jemand vergessen?

  2. Dürfte komplett sein deine Aufzählung. Müler, Paterlini und Schelling wussten wir ja zum Glück schon per Ende Saison.. Ebenso bei Nolan, obwohl bei dem ist es jetzt wieder Diskutabel ob sein Abgang eher ein Fort- oder Rückschritt ist 😉

  3. So wie er amigx dän langsam umekurvt isch, ehner wieder en Fortschritt.. Aber wämer a d Snell Aktion dänkt, dänn häsch rächt!

  4. ohne fähige mitspieler gingen seine guten eigenschaften verloren (oder waren zumindest nicht so offensichtlich), deswegen bleibt er den meisten nur als langsamer spieler in erinnerung… von allen abgängen ist er wohl der beste spieler! theoretisch also ein rückschritt, jedoch fällt das bei ausländer nicht wirklich ins gewicht, da sie sehr austauschbar sind.

  5. Ja guet, ganz eso, dass es nur ah de Mitspieler gläge isch, isch es dän au wieder nöd gsi.. Aber klar, de Owen hät sis Talänt seinte oder andere Mal dureblicke lah..

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