Hintergrund zur Kooperation mit Mannheim

Als vor einigen Tagen die Medienmitteilung über eine Kooperation zwischem dem ZSC und Mannheim ins Haus flatterte, wusste wohl kaum jemand was dies wirklich zu bedeuten hatte. Es wurde dementsprechend auch viel diskutiert, aber kaum über etwas Handfestes.

Wir wollten es etwas genauer wissen und sind dem Mysterium etwas auf die Schliche gekommen. Zuerst einmal vorweg: Das Ganze ist kein Vertrag, sondern mehr ein Kooperationskonzept. Es besteht keine schriftliche Verpflichtungen zwischen den Teams, sondern ein gemeinsames Interesse, durch die Zusammenarbeit besser zu werden.

Den Ursprung hatte dieses Konzept Ende 2010, als sich der ZSC und die Adler aus Mannheim trafen. Das Treffen fand im Rahmen einer Zusammenkunft um die European Trophy statt. Bereits im vorhinein hatte der ZSC ein solches Kooperationskonzept ausgearbeitet und er stiess bei den Verantwortlichen von Mannheim auf offene Ohren. Sie hatten ihrerseits bereits ebenfalls ein solches Papier ausgearbeitet.

Ziele wurden auf allen Ebenen definiert, ob in sportlichen, marketingtechnischen oder auch in sicherheitstechnischen Bereichen. Und die Kommunikation der zwei Teams soll nicht über einen Exponenten stattfinden, sondern bilateral zwischen den entsprechenden Verantwortlichen im Club. Besonders in den Vorbereitungsphasen, in denen Trainingslager, Camps oder Weiterbildungen stattfinden, wird eine besonders enge Zusammenarbeit angestrebt, um möglichst viele Synergien nutzen zu können. Für das diesjährige Vorbereitungslager in Flims kommt diese Kooperation aber noch zu früh.

Als erstes konkretes Beispiel wird Mannheim eine Art Skateaton durchführen, das entsprechende Know-How wird durch den ZSC geliefert. Bei den Zürchern steht dafür die Idee eines Fanfestes vor der Saison im Raum, die entsprechende Erfahrung und nötigen Abläufe könnten bei Mannheim abgeholt werden. Weiterhin ist ein Freundschaftsspiel zwischen Weihnachten und Neujahr in Planung.

Damit dieses Kooperationskonzept nicht zum Büroprojekt avanciert, werden sich die Clubs zu regelmässigen Besprechungen treffen, an welchen die jeweiligen Fortschritte ausgetauscht werden können.

Auch eine Expansion dieser Kooperation ist durchaus denkbar. So besteht die Idee, dass in den nächsten Jahren weitere Teams aus Tschechien, Schweden, Finnland oder gar aus Übersee dazustossen. Absicht dieser Kooperation ist es aber nicht, dass jedes Team einzeln miteinander arbeitet, sondern dass es international eine Art Zusammenschluss gibt.

Ein ehrgeiziges Projekt, welches aber durchaus seine Chance verdient hat. Die Machbarkeit und die effektiven Vorteile werden sich zeigen müssen und können zum heutigen Zeitpunkt nicht abgeschätzt werden. Auch ob es realistisch ist, dass mehrere Teams aus sämtlichen Spitzenligen Europas einen gemeinsamen Konsens finden, ist noch unklar. In der näheren Zukunft wird sich dieses Projekt beweisen müssen.

 

9 Gedanken zu „Hintergrund zur Kooperation mit Mannheim

  1. Text gelesen und nicht wirklich begriffen! Was bringt das auser Freundschaftsspiele?

  2. Text gelesen und em ja es bringt mMn auch nicht mehr als Freundschaftsspiele zudem ist es aus Fan sicht der falsche Klup…

  3. Euch persönlich bringt es zurzeit nichts. Aber wenn es etwas vernünftig klappt, wird der Club davon profitieren und unter Umständen wieder konstanter an der Spitze mitspielen.. Dann habt auch Ihr was davon..

    Garantien gibts dafür aber natürlich keine…

  4. Und warum soll das uns an die Spitze bringen? Ich sehe kein Sinn? Wir haben GC als Farmteam und das bringt was wie ich finde. Aber 2 Freundschaftspiele gegen die soll weiterhelfen? Oder hab ich falsch gelesen?

  5. Nein, die Freundschaftsspiele bringen und sicher nicht weiter… Aber die andere Zusammenarbeit mit Mannheim kann uns weiterbringen. Direkt wird aus diesem Konzept kein Profil geschlagen werden, da es nicht um Spielertransfers oder so geht. Aber indirekt kann, wenn die Umsetzung einigermassen klappt, durchaus etwas erreicht werden. Administrative Kostenersparnisse, gemeinsame Ideen… Da aber eben nichts fix ist, kann ich Dir auch nichts konkretes erwähnen.
    Mal abgesehen von den im Text erwähnten Sponsorenlauf und dem Fanfest..

  6. Also auf gut deutsch: Es bringt nichts, oder man weiss noch nicht was es bringen soll…

    Mannheim ist ein elender Kuttenverein.

    Gruss, Die Keule

  7. Pingback: Break-Away.de Eishockey-Podcast | 166 – Der Blick zurück

  8. @Dodi (08.07.2011) : Schau doch einfach mal bei uns in Mannheim bei einem Freundschaftsspiel vorbei.. Ausser einem guten „Klup“ gibt es bei uns auch Abendschulen, die Erwachsenen Rechtschreibung innerhalb weniger Tage in sogenannten „Crash-Kursen“ vermitteln. Nein, „CRASH“ hat nichts mit Eis zu tun..
    @Die Keule: Dafür nehmt Ihr unsere abgehalfterten Profis aber immer sehr gerne auf.. *Verbeugung*
    Fans wie Ihr beiden würdet echt besser nach Berlin passen.. Allein vom Niveau Eurer Ausdrucksweise her.. *kopfschüttel-und-weg*

  9. haha @postfrogger: sei beruhigt auf seiten der fans wird es sicherlich zu keiner kooperation kommen. und mit berlin haben wir schon gar nix am hut. kontakte bestehen bloss vereinzelt nach ingolstadt. da sollte der geneigte szenekenner aber bereits informiert sein.

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