Derbyserie Teil 3: Wechsel der Vorzeichen oder Heimsieg?

Es hatte schon etwas Beeindruckendes, wie die Zürcher ihren Gegner am Dienstag phasenweise an die Wand spielten. Als ob sie in dieser Saison nie anders gespielt hätten. Besonders das erste Drittel entschädigte für viele langweilige und enttäuschende Hockeyspiele in der laufenden Saison.

So gross die Euphorie nach Spielende war, so schnell muss der Fokus aber bereits wieder auf das zweite Auswärtsspiel in Kloten gelegt werden. Es ist nur ein Sieg und der ist ebenso vergänglich wie die gute Ausgangslage, welche sich der Zett nun geschaffen hat. Nach dem ausgeglichenen Spiel und der bitteren Niederlage in Kloten zum Auftakt der Serie, vermochten sich die Zürcher noch einmal zu steigern und besonders ihre Torausbeute zu verbessern.

Massgeblich für diese Steigerung verantwortlich waren die beiden Hauptakteure Monnet und Pittis. Besonders der Zweitgenannte durchbrach mit seinen Zuspielen in diversen Angriffen fast die komplette Hintermannschaft der Gäste. Genau gleich muss es morgen wieder sein: Viel Zug aufs Tor und in der Defensive weiterhin wenig bis gar nichts zulassen. Dann könnte es morgen zu einem grossen Abend kommen. Mit einem Sieg würde den Klotener die Favoritenrolle faktisch entzogen und dadurch die Nervosität beim Kantonsrivalen dramatisch steigen.

Nun aber beginnt morgen alles wieder bei Null und aus der Best of Seven Serie wird eine Best of Five Serie mit leichten Vorteilen für den Z. Das soll auch so bleiben und dazu braucht es eine weitere Leistung wie am Dienstag. Da haben Flüeler, Monnet & Co. bewiesen, was noch möglich wäre…

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