Das Derby als Start in die Schlussphase der Quali

Schluss mit Pause. Ab Dienstag nimmt der Hockeytross endlich seinen Alltag wieder auf und damit auch die immer wiederkehrende Hoffnung auf Besserung. Für den ZSC beginnt der intensive Schlusspurt mit einem Derby in der eigenen Halle, eine erneute Möglichkeit ein positives Zeichen zu setzten. Bisher konnte der Z, in der laufenden Saison, meist gut bis sehr gut mit den Klotener mithalten und besiegten diese sogar zweimal. Dieses Fazit darf trotz den beiden Niederlagen kurz vor Weihnachten so gezogen werden. Auch das vermeindlich klare Resultat von 6:2 am 23. Dezember, trügt über die damaligen Kräfteverhältnisse etwas hinweg, fielen doch vier der sechs Treffer für die Gäste in den letzten 197 Sekunden.

Aber wie sieht es eigentlich bei den Kantonsrivalen bezüglich Formkurve aus? Nach dem grandiosen Saisonstart und dem frühen erreichen der 100 Punkte Marke, scheint sich beim Tabellenersten etwas Schläfrigkeit verbreitet zu haben. Feierten sie vorher noch Erfolgsserien von bis zu sieben Siegen hintereinander, so resumierten aus den letzten fünf Spiele nur gerade zwei Siege. Auch in der Tabelle ist Rang 1 längst nicht mehr so sicher wie noch vor einigen Spieltagen. Nur ein Zwischentief oder ist das Pullver im Schluefweg bereits vorzeitig verschossen?

Diskussionen über die gegnerische Verfassung sind zwar interessant, aber immer sehr schwierig und in der jetztigen Situation eigentlich auch nicht ganz von so grosser Bedeutung. Es geht viel mehr um die eigenen Möglichkeiten welche noch vorhanden sind. Dementsprechend liegt der Fokus am kommenden Dienstag auch auf der eigenen und nicht jener des Gegners. Spielt der Z ähnlich wie gegen Rapperswil, dann wird es auch übermorgen logischerweise nicht reichen.

Erfreuliches gibt es jedoch vom Ticketvorverkauf zu berichten. Bereits jetzt sind über 8200 Tickets verkauft und es ist gut möglich, dass am Dienstag an der 10’000er Personenmarke gekratzt oder diese im besten Fall sogar überschritten wird.

„Ufff gahts, am Zischtig nomal e gueti Stimmig ime Derby!“