Das Aus mit der Herrlichkeit in Oerlikon

Frühlingshafte Temperaturen und sonniges Wetter hauchte heute Zürich richtig Leben ein. Weniger erfreulich dürfte die Gemütslage von Edgar Salis und Bengt-Ake Gustafsson sein. Ihnen entschwinden die letzten Hoffnungen auf eine erfolgreiche Saison langsam aber sicher. Mehr und mehr steht Salis in der Kritik bezüglich diversen getätigten Transfers vor Saisonstart. Aber auch der schwedische Trainer erreicht die Mannschaft kaum und die Frage sei erlaubt, ob er der Richtige ist mit seiner ruhigen und unauffälligen Art? Sein Fachwissen im Bereich Hockey ist unbestritten, aber reicht dies aus bei einer Mannschaft, die anscheinend eine gewissene Eigendynamik entwickelt hat?

Die gestrige Schmach von Rapperswil war nur das Zusammenprallen von allen ungenügenden Eigenschaften, welche diese Mannschaft in der laufenden Saison hat. Vom fehlenden Teamplay (siehe Wechselfehler beim 4:1) über die mangelnde Kaltblütigkeit bis hin zum nicht ersichtlichen Stolz beim ZSC zu spielen und sich gegen sieben Gegentreffer aufzulehnen.

Noch etwas mehr Angst als diese fehlenden Eigenschaften, macht aber die traurige Realität, dass die Mannschaft rat- und hilflos auf Fragen über die aktuelle Situation reagiert. Ein Krisenmanagement scheint nicht vorhanden und auch Massnahmen zur Verbesserung nicht ersichtlich.

Es dürften unangenehme Tage in Oerlikon werden. Der ZSC hat nun noch einmal eine zehn Tage dauernde Denkpause erhalten – es ist aber die Letzte vor den langen Ferien!!