Warum der Genf-Deal kaum Realität wird

Grosse Schlagzeilen, viel Polemik und wenig Wahrheiten – so präsentieren sich die meisten Publikationen der Tageszeitung Blick. Warum zum Beispiel sollte McSorley bereit sein, seinen Captain und Leitwolf – Goran Bezina – gegen einen halbherzigen Ersatz einzutauschen? Oder welchen Fortschritt würde Tobias Stephan im Team von Gustafsson bewirken? Dass die Torhüter eigentlich immer die Besten waren im Team, beweist, dass dort am wenigsten Handlungsbedarf besteht.

Zudem, wer würde dem Genfer Trainer als valablen Ersatz für seinen Topskorer, Park, dienen? Der noch bis Ende Saison verletzte Bärtschi, welcher ebenfalls im gleichen Artikel erwähnt wurde, wohl kaum. Kurz vor den Playoffs einen verletzten Spieler ins Kader traden? Ziemlich eine seltsame und unlogische Vorgehensweise.

Ein weiterer Grund gegen dieses Transfergerücht ist auch die Bedingung, dass jeder Spieler sein Einverständnis für den Wechsel abgeben muss. Warum aber sollten dies alle Beteiligten tun, besonders so kurz vor den Playoffs? Zürich und Genf liegen auch nicht gerade in nächster Nähe.

Warum aber dann überhaupt diese Aussagen von Chris McSorley? Will er eventuell seinen Spielern vor der anstehenden Entscheidung noch einmal Druck aufsetzen? Verzweiflung? Am Ende doch nur eine erfundene Geschichte, der phantasievollen Redaktoren beim Blick?

Alles nur Spekulationen und so wird es wohl auch bei den genannten Gerüchten bleiben. Es gibt eigentlich nicht einen vernünftigen Grund für diesen Deal. Fortsetzung folgt…