Neun Punkte und die Playoff-Qualifikation

Endlich konnte der ZSC einen ersten Schritt aus seinem Sumpf machen und bewies mit dem Erfolg gegen Zug, dass er in der richtigen Verfassung auch Spitzenteams besiegen kann. Wie schwer der Ausfall von Markkanen und die fehlenden Herausforderungen auf Platz drei wiegen, ist von aussen kaum zu beurteilen. Deshalb muss der Sieg in diesem Zusammenhang betrachtet und eingestuft werden, ohne aber zu vergessen wie die aktuelle Situation tatsächlich aussieht. Zudem sind die drei Punkte fast wertlos, sollte das Team von Gustafsson nicht ein erfolgreiches Wochenende absolvieren.

Im Zentrum steht dabei das Heimspiel am Samstag gegen den EHC Biel. Die Seeländer sind mehr als ein normaler Gegner. Sie sind der direkte Konkurrent im Kampf um einen Playoffplatz. Wenn auch der Vorsprung mit zehn Zähler wieder beruhigender wirkt, so trügt er doch etwas über den Ernst der Lage hinweg. Die Umschreibung „Sechs-Punktespiel“ tritt hier wohl definitiv zu. Mit Spannung darf auch die Entscheidung zwischen Sulander und Flüeler erwartet werden. Der junge Torhüter war zwar oftmals der beste Spieler, das Team blieb aber ohne Erfolg. Eigentlich eine sehr bittere Position für den 22-jährigen Schlussmann. Aber zurzeit muss bei den Zürcher die Devise „Never change a winning team“ gelten und da ist nun halt Sulander für das Spiel von morgen im Vorteil.