Thibaut Monnet vom ZSC, links und Torhüter Cristobal Huet von den Fribourg, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem ZSC und Fribourg, am Dienstag, 11. Januar 2011, im Hallenstadion Zürich. Foto: Dominik Hew/zscblog.ch

ZSC – Fribourg 4:2 (0:1, 2:1, 2:0)

Endlich wieder ein Sieg! Einer, der erstens in der regulären Spielzeit feststand und zweitens nicht ganz so knapp war. Aber auch heute hätte das Spiel in gewissen Phasen fast auf die andere Seite gekippt und so zur erneuten Schlappe werden können.

Die Zürcher hatten nach dem Spielstart einige Minuten leichte Vorteile auf dem Eis, welche aber nach einer vergebenen Chance von Ryser zu Ende waren. Anschliessend sah das Spiel der Zürcher wieder gehemmt, lustlos und fehleranfällig aus. Es war quasi eine kleine Kostprobe der am Samstag gezeigten Leistung. Das 1:0 von Sprunger war ein klassisches Beispiel hierfür. Mit einem Pass von Hasani waren drei Zürcher überfordert und der Fribourger liess Flüeler keine Chance. Ein lautes Pfeifkonzert begleitete das Heimteam in die Kabine für den ersten Tee.

Während unsereins eine Wurst und ein Bier organisierte, mussten in der Kabine des Z deutliche Worte gefallen sein. Denn die Reaktion auf dem Eis liess nur gerade 35 Sekunden auf sich warten. Dann hatte Nolan den Puck backhand hinter Huet verräumt. Ein herrliches Tor, das aus einem fast unmöglichen Winkel erzielt wurde. Fortan war das Spielgeschehen ausgeglichener, noch immer hatten die Gäste leichte Vorteile, genossen aber nie mehr die Freiheiten wie noch im ersten Abschnitt.

Als Mowers in der 26. Minute auf die Strafbank musste, schien die Situation optimal für die erstmalige Führung seit dem Spiel von Rapperswil. Genau in dieser Strafe aber zeigten die Zürcher wieder ihre alten Tugenden. Da kam nichts von hinten und es war kein klarer Spielaufbau ersichtlich. Gerade als ein Aufschrei durch die Kurve ging, aufgrund des vergebenen Powerplays, passte Ambühl herrlich auf den im Slot freistehenden Geering und dieser beförderte den Puck ins Tor.

Diesen Vorsprung mussten die Zürcher doch jetzt endlich in die Pause bringen und so zumindest ein positives Resultat halten. Aber genau 21 Sekunden vor der zweiten Sirene war es Hasani, der Flüeler bezwang und so die Stimmung wieder arg dämpfte.

Im Schlussabschnitt wurde dann endlich, endlich wieder jener ZSC sichtbar, den wir so vermisst hatten. Viele Checks wurden beendet, dem Gegner wurde kein freies Eis zugestanden und Lukas Flüeler wurde beschützt. Sogar Westcott zeigte da und dort einige kämpferische Szenen und einen deutlichen Aufwärtstrend in der Defensive. Diese Leistung wurde durch das Tor von Schnyder belohnt. Das Eigengewächs aus Zürich verwertete einen Pass von Nolan zum 3:2. Nur fünf Minuten später (50. Min.) war es Seger, der von der blauen Linie zum 4:2 Endresultat traf. Er fiel übrigens im Powerplay und Nolan konnte sich seinen zweiten Assist und seinen dritten Punkt am heutigen Abend eintragen lassen.

In der Fortsetzung war es für einmal ein souveränes Spiel, das die Zürcher ohne grössere Probleme im Griff hatten. Zu Gute kam ihnen auch eine Strafe gegen Loeffel in der letzten Minute, so wurde der Schlussspurt von Fribourg unterbunden.

Trotz dem erfolgreichen Schlussabschnitt und einer kämpferischen Leistung in diesem, wird es mit solch unkonstanten Dritteln nie weit reichen. Heute war allerdings mehr der Sieg, denn der weitere Blick in die Zukunft wichtig!

Unmittelbar nach dem Spiel konnten wir mit Patrick Geering sprechen:

Weitere Bilder: http://www.zscblog.ch/gallery/fotos-saison-20102011/11-01-2011-zsc-fribourg/

Thibaut Monnet vom ZSC, links und Torhüter Cristobal Huet von den Fribourg, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem ZSC und Fribourg, am Dienstag, 11. Januar 2011, im Hallenstadion Zürich. Foto: Dominik Hew/zscblog.ch