Es wird Zeit für einen kleinen Schritt nach vorne

Der EVZ ist zurzeit nicht in absoluter Topform. Zwar mag diese Aussage in Anbetracht des dritten Ranges in der Tabelle etwas erstaunen. Aber die Innerschweizer haben aus den letzten neun Partien nur gerade vier gewonnen. Allerdings wird diese Zuversicht etwas gebremst beim Studieren der Heimtabelle. Da haben die Zuger sechs Spiele hintereinander nicht mehr in der normalen Spielzeit verloren und 14 von 18 möglichen Punkten eingefahren. Auch das letzte Heimspiel gegen den Z ging mit 4:1 an das Team von Doug Shedden.

Trotzdem ist der morgige Match in der Bossard Arena keinesfalls vor dem ersten Puckeinwurf entschieden. Erstens geht es immer noch um die Revanche im letzten Viertelfinal. Auch diese Geschichte ist bereits etwas älter, hat aber immer noch eine ähnliche Brisanz wie vor zehn Monaten. Zweitens dürfen wir gespannt sein auf den zweiten Auftritt von Nolan, Krutow und Ambühl. Diese drei Stürmer zeigten im Spiel gegen Rapperswil eine sehr gute Partie. Sollten die Anderen nicht wieder eine derart schlechte Leistung abliefern wie am Dienstag, ist durchaus auf Punkte zu hoffen.

Zum Abschluss wird es allgemein Zeit für eine Steigerung. Ein richtiger Befreiungsschlag würde vielen in der Mannschaft gut tun. Die Zürcher Hoffnung nimmt morgen einene weiteren Anlauf.