Rapperswil-Jona – ZSC 4:5 (1:1, 2:2, 1:1) n.P.

Es war nicht einfach ein Spiel, sondern es war ein richtungsweisendes Spiel am heutigen Abend gegen Rapperswil. Das Stadion in Rapperswil war mit etwas mehr als 4000 Fans schwach besucht. Doch es entspricht eben der aktuellen Form, besonders jener des Heimteams.

Nach acht Niederlagen aus zehn Spielen musste aber auch bei den Zürchern dringend etwas passieren. Vor dem Spiel war diese Veränderung vorallem auf dem Matchblatt zu sehen. So bekam Owen Nolan den Vorzug vor Blaine Down. Ebenfalls zurück auf dem Eis war Lukas Flüeler, welcher Ari Sulander ersetzte.

Die Zürcher versuchten zu Beginn Druck zu erzeugen und wurden tatsächlich in der sechsten Minute durch Zieglers Tor belohnt. Dabei konnten drei Zürcher alleine aufs Tor von Manzato ziehen und Schommer brachte den entscheidenden Pass in die Mitte. So einfach war es aber am heutigen Abend nicht. Als nämlich Pittis für zwei plus zehn Minuten auf die Bank musste, konnte Siren für die Rapperswiler ausgleichen. Mit diesem Resultat ging es in die Pause.

Zweites Drittel und dort zeigte der Z, warum er zurzeit auf dem achten Platz liegt. Innert fünf Minuten konnten Grauwiler und Riesen zum 3:1 einschiessen. Es war eine Phase, in dem es dem Gästesektor Angst und Bange werden musste.  Keine Kreativität in der Offensive und in der Defensive ein Trümmerhaufen.

Zum Glück aus Zürcher Sicht, gab es noch eine fünf gegen drei Situation im zweiten Drittel. Dort zeigte Murphy eindrucksvoll wie stark er wirklich an der blauen Linie ist und versenkte die Scheibe ins Tor von Manzato. Der Ausgleich in der 38. Minute erzielte anschliessend Ambühl. Dabei gewann dieser das Bully in der gegnerischen Zone und brachte sich gleich selber in die passende Abschlusssituation. Mit dem ausgeglichenen Spielstand erklang die zweite Sirene.

Im Schlussabschnitt brauchten die Zürcher, respektive Krutow, nur wenig Zeit um den Führungstreffer zu erzielen. Nolan bediente den Russen an der blauen Linie und dieser mit einem genauen Slapshot, in Manier von Murphy, zum 4:3. Leider war es damit nicht zu Ende, denn Reto Suri brachte den Ausgleich für Rapperswil zu Stande.

Es musste auch diesmal die Verlängerung die Entscheidung bringen. Nach der Niederlage gegen Fribourg am Sonntag erneut nur einen Punkt? Nein, denn die Zürcher brachten den zweiten Punkt ins Trockene, wenn auch erst im Penaltyschiessen und dank einem Mini-Shootout von Flüeler!

04.01.2011: Videobeweis nur auf dem Eis!

04.01.2011: Videobeweis nur auf dem Eis!

Ein Gedanke zu „Rapperswil-Jona – ZSC 4:5 (1:1, 2:2, 1:1) n.P.

  1. Toller Beitrag. Schadet wohl nicht, sich mit der Thematik genauer auseinander zusetzen. Werde sicher weitere Beitraege lesen.

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