Jahresrückblick 2010 – Teil 1

Langsam aber sicher nähert sich das Jahr 2010 seinem Ende und damit wird es Zeit noch einmal zurück zu blicken. Wir tun dies, indem wir euch zwei ausgewählte Highlights noch einmal etwas näher bringen. Es gab zwar Hochs aber vorallem aber Tiefs aus Zürcher Sicht in diesem Jahr. Dennoch möchten wir hier zwei positive Highlights auswählen, die in Erinnerung geblieben sind.

Highlight Nummer 1: 19. März, fünftes Spiel in der Viertelfinalserie gegen den EV Zug

Es war scheinbar alles vorbei! Der ZSC lag in der Serie mit 3:1 im Rückstand und hinterliess bei allen drei Niederlagen einen eher schwachen und teilweise desolaten Eindruck. Quasi als Abschluss gab es für die Fans noch einmal eine Auswärtsreise in die Innerschweiz, denn an eine Kehrtwende der Serie dachte zu diesem Zeitpunkt kaum jemand. Sogar der Zuger Stadionspeaker wünschte sich die Zürcher frühzeitig in die Ferien und bedankte sich für die Serie… Anscheinend hatten dies auch die Zürcher Spieler gehört und zeigten auf dem Eis die passende Reaktion.

Nach nur sechs Minuten und einer herrlichen Einzelaktion von Seger, der den mitlaufenden Monnet bediente, stand es 1:0 für die Gäste. Alles das wurde aber durch Krutows Solo in der 16. Minute in den Schatten gestellt. Der ehemalige Russe tankte sich gegen drei Gegenspieler durch und vernaschte anschliessend noch Markkanen zum zweiten Treffer für die Zürcher. Die Partie war endgültig lanciert und die Stimmung auf den Rängen wohl besser denn je. Aus der alten Herti-Halle wurde eine Zürcher Festhütte und der aktuelle Stand in der Serie ging kurzerhand vergessen.

Auch im Mittelabschnitt hatten die Zuger nicht wirklich eine Chance. Es war Gardner, der einen öffnenden Pass von Monnet zum 3:0 in den Maschen versenkte. Von Zug weit und breit nichts. Der so überlegen wirkende Holden war für einmal nur Schall und Rauch. Oder doch nicht? Als er nämlich in der 30. Minute Anlauf nahm, standen die Zürcher wie so oft vorher und nachher in dieser Serie Spalier für einen weiteren Treffer. Für einmal hatte dies aber keinen Einfluss und Bärtschi erhöhte, nur 33 Sekunden später, aus der Drehung zum 4:1. Damit war die Begegnung frühzeitig entschieden und zumindest auf den Rängen konnte das grosse Fest losgehen.

Auch im Schlussabschnitt gab es noch etwas zu sehen vom Z. Einmal erwischten die Zürcher mit einem Pass aus der Mittelzone die ganze Zuger Abwehr und so konnte Down alleine aufs Tor stürmen und hatte an diesem Abend kein Problem die Scheibe ein fünftes Mal hinter Markkanen zu versorgen. Damit aber noch nicht genug, denn in der 55. Minute vollbrachte Seger mit einem Slapshot im Powerplay das sechste Tor. Endstand war damit ein 6:1 und die Folge davon ein weiteres Heimspiel für den Z. Es war zudem das erste Spiel in den vergangenen Playoffs, bei welchem sich der Z auf Augenhöhe mit den besten Teams präsentierte.

Die weitere Geschichte kennen wir alle…

Morgen gehts weiter mit einem Rückblick auf das 80-Jahre Jubliäum, das zwar noch nicht allzulange zurück liegt und dennoch eines der Highlights des ablaufenden Jahres war.