Genf-Servette – ZSC 5:0 (2:0, 2:0, 1:0)

Es sind keine einfachen Zeiten, welche als Z Fans durchgemacht werden müssen. Nach der grossen Krise vor Mullers Entlassung folgte der Aufwärtstrend unter dem neuen Trainer Gustafsson und damit kehrte auch der Optimismus bei Fans und Team zurück. Die Stimmung in der Garderobe passte und es war wieder Freude beim Spiel zu sehen. Mit Owen Nolan war ein weiterer Hoffnungsträger zu den Zürchern gestossen und er punktete regelmässig in den ersten Spielen.

Sein Werdegang beim Z aber wiederspiegelt etwa die Gesamtentwicklung seit dem Trainerwechsel: Ein schneller und heftiger Aufstieg, der mit vielen Punkten und Platz 5 belohnt wurde. Die Zürcher standen kurz davor, in die Top 4 vorzustossen. Dies war vor genau zehn Tagen. Heute liegt der Wortlaut wieder deutlich näher an Krise und Playouts als an den optimistischen Aussagen von damals. Den Kritikern, aus dem eigenen Lager, wird wieder eine Ebene geboten und sie werden in ihrer Aussage bestärkt – teilweise natürlich zu recht. Aber zurück zu Nolan: Seine abfallende Leistung ist ebenso rasant wie jene der gesamten Mannschaft. Seit dem Kampf gegen Snell im Spiel gegen Zug konnte er keine Impulse mehr in die Mannschaft implantieren.

Doch noch kurz zum Spiel vom heutigen Abend gegen Genf Servette, das eine erschreckend deutliche Sprache spricht für die Zürcher. Es gab eine 5:0-Klatsche und der Z war nur im Startdrittel dem Heimteam ebenbürtig. In der Folge konnte Genf regelmässig und konstant ihre Tore verbuchen. Bei den Genfern trugen sich fünf verschiedene Torschützen in die Trefferliste ein.

Weiter geht es nun am Dienstag zu Hause gegen Davos und es muss nun dringend etwas passieren. Die Niederlage sollte bei allen Beteiligten wieder einmal die Alarmglocken ertönen lassen. Hoffentlich war es ein Warnschuss zum richtigen Zeitpunkt!

3 Gedanken zu „Genf-Servette – ZSC 5:0 (2:0, 2:0, 1:0)“

  1. de nolan hät in lugano gar nöd und in genf nur die erste paar minute gspillt……isch sogar für ihn unmöglich denn skorerpünkt zsammle….:)

    1. Naja, ich rede jetzt ja mal nöd nur vo dene zwei Spiel. Das isch mehr scho klar, dass wäner nöd spielt, dän kei Pünkt cha sammle. Aber vorher i de Spiel gäge Zug (woner de Fight gha hät) und Bern häter ein einzige Punkt (en Assist) buechet und isch au suscht ehner fehlerafällig als würkli spielbestimmend gsi.

      Aja und i de zwei Spiel gäge Ambri, womer jewils 0:1, resp. 8:3 gunne händ, häter genau glichviel Pünkt gmacht, nämli eine. Drum isch au sini Leischtigskurve eher abflachend gsi, wie die vo de ganze Mannschaft…

  2. ja voll easy 😀 de satz hetmi eifach biz gstört gha: Seit dem Kampf gegen Snell im Spiel gegen Zug konnte er keine Impulse mehr in die Mannschaft implantieren.
    aber hauptsach am zischtig günemer wider mal!

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