Die Steigerung mit und dank dem neuen Trainer

Es war der 20. Oktober und ein Tag nach der 5:4 Penaltyniederlage gegen Rapperswil, als das Trainerduo Muller und Leslie entlassen wurde und Bengt-Ake Gustafsson das Team übernahm. Die Trainerrochade dauerte keine 24 Stunden und war eher aus kurzer Hand geplant, doch sie sollte sich als richtig herausstellen. Zusätzlich wurde der routinierte ex NHL-Star Owen Nolan für rund einen Monat verpflichtet und auch dieser Schachzug sollte sich später noch bezahlt machen.

Am darauffolgenden Samstag hatte zumindest Gustafsson seine Premiere, konnte aber die nächste Niederlage noch nicht verhindern. Owen Nolan gab seinen ersten Einsatz für die Zürcher erst im Revanchespiel gegen Rapperswil und dies mit zwei Assists äusserst erfolgreich. Es war auch der Moment in welchem Bastl und Pittis ihre scheinbar verlorene Form wieder fanden.

Zudem war es der Auftakt einer erfolgreichen Serie mit neun Spielen und sieben Siegen. Dagegen stehen nur die Niederlagen im Penaltyschiessen gegen Langnau und Bern. Stellvertretend für den Aufschwung im Zürcher Lager war das Jubiläumsspiel gegen Lugano, das mit einem 6:2 beendet werden konnte. Die Tessiner brachten zwar fast keine Gegenwehr auf das Eis und trotzdem war das Gefühl da, dass sich etwas zum Positiven verändert hat.

Der letzte Erfolg, das 8:3 gegen Ambri, brachte eine erneute Steigerung in der Tabelle – Rang 5 ist nun der aktuelle Zwischenstand, die Tendenz eher steigend. Damit ist der Z endgültig im gesicherten Mittelfeld angekommen und darf sich getrost etwas weiter nach oben orientieren. Am besten macht er dies bereits dieses Wochenende, da warten zwei Teams aus den Top 4 mit Zug und Bern.

Gruth, Henryk und Bengt-Ake Gustafsson

Gruth, Henryk und Bengt-Ake Gustafsson Foto: Dominik Hew / zscblog.ch