ZSC – Fribourg 3:2

Nach dem guten Auftritt und der schwachen Belohnung in Bern wollte der ZSC zu Hause gegen Fribourg einen Dreier einfahren. Zu Beginn der Partie war dies auch deutlich zu spüren. Fribourg konnte sich kaum lösen und war selten über der Mittellinie zu sehen. Huet war einige Male gefordert. Im Laufe des ersten Drittels hatten auch die Gäste ihre ersten Chancen und nutzten eine der Wenigen. Wieder war der ZSC für seine Bemühungen schlecht bedient und es kam noch viel schlimmer. Ebenfalls in der 10. Minute (nur 49 Sekunden später) fiel sogar schon das 2:0 für Fribourg. Erstaunlich war, dass der ZSC, wie am Samstag in Bern, diesen Rückstand noch im ersten Abschnitt ausgleichen konnte. Nach knapp 15 Minuten konnte Bastl im Powerplay alleine aufs Tor ziehen und nutzte seine Chance. Knapp eine Minute vor der Sirene verwertete Pittis einen Pass von Müller zum Ausgleich. Die Zürcher waren gegen Ende des Drittels effizienter als auch schon.

Im Mitteldrittel mussten die Fans lange warten, da beide Teams wenig Zug aufs Tor hatten. Geering brachte den ZSC mit seinem ersten Saisongoal das erste Mal in diesem Spiel in Führung. Ein harter Schuss von der blauen Linie fand den Weg ins Fribourger Tor. Ein ereignisarmes Drittel ging mit der Führung für das Heimteam zu Ende.

Die letzten 20 Minuten sind ebenfalls schnell erzählt. Flüeler und Huet wurden nur noch wenig geprüft und bestanden alle Tests. Jedoch kurz vor Schluss des Spiels wurde es nochmals spannend. Fribourg ersetzte Huet durch einen sechsten Feldspieler und versuchte Druck auf das Zürcher Tor zu erzeugen. Seger musste wenige Sekunden vor Schluss noch auf die Strafbank und sah, wie Fribourg nichts mehr zustande brachte. Der ZSC gewinnt im Hallenstadion verdient mit 3:2. Huet konnte die Gäste vor allem zu Beginn der Partie mit einigen Paraden im Spiel halten.

Am Freitag geht es in Biel weiter, bevor der Match z u Hause mit dem Jubiläumspiel (80 Jahre ZSC) gegen Lugano ansteht.

Fotos: Dominik Hew/zscblog.ch