Bern – ZSC 6:5 (1:1, 4:2, 0:2) n.P.

Es war ein offener Schlagabtausch in den ersten Minuten. Dabei besass der Z leichte Vorteile. Allerdings konnte er diese erst nach über der Hälfte des ersten Drittels nutzen. Domenico Pittis wurde sträflich vergessen und konnte Bührer zum 1:0 bezwingen. Die Berner Reaktion fiel heftig aus und wurde kaum zwei Minuten später durch das Tor von Vigier belohnt.

Nach dem Seitenwechsel verlief die Partie grösstenteils zu Gunsten der Gastgeber. Die Berner hatten mehr vom Spiel, doch sie mussten bis in die 28. Minute warten ehe sie den zweiten Treffer verbuchen konnten, diesmal war es Gardner, welcher Flüeler überlisten konnte. Angetrieben von diesem Führungstreffer war es Dube, der vergessen wurde vor dem Tor, und die Berner zu einem konfortablem Vorsprung brachte. Doch der Z reagierte, besser gesagt Murphy. Dieser zog direkt nach dem Bully ab und erwischte Bührer herrlich zum 2:3 in der 35. Minute. Eine Strafe gegen Furrer brachte den Z nun endügltig wieder ins Spiel zurück. Wieder war es Murphy, denn diesmal war er als erster beim Abpraller und schob diesen zum Ausgleichstreffer ins Tor.

Mit diesem Spielstand sollte es nun in die zweite Pause gehen. Aber Bastl schenkte den Bernern noch vor der Pause das 4:3 indem er die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel verbannen konnte. Doch es sollte noch ein weiterer Tiefschlag folgen vor der Pause. Ein letztes Bully sollte vor Flüeler gespielt werden, der SCB brachte die Scheibe vors Tor und dort lenkte Murphy unglücklich zum 5:3 ab. Dies nur eine Sekunde vor der Sirene.

Das Schlussabschnitt hatten die Bernern nun endgültig im Griff und vier Minuten vor Schluss, so dachten sich alle, war das Resultat zu klar für eine Wende. Diese Rechnung wurde allerdings ohne Monnet gemacht. Der vorübergehende Captain hatte einen satten Slapshot zu bieten und traf sein Ziel haargenau. Nun waren die Zürcher angestachelt. Dementsprechend offensiv agierten sie und wurden für einmal belohnt. Murphy konnte die mustergültige Vorlage von Ziegler zu seinem dritten Treffer verwandeln.

Die Verlängerung brachte in diesem dramatischen Spiel keine Entscheidung. Dem zufolge musste im Penaltyschiessen ein Sieger erkoren werden. Auch in dieser Kurzentscheidung lagen die Zürcher zurück und blieben nur dank einem herrlichen Treffern von Nolan im Spiel. Am Schluss aber konnte Vigier den entscheidenden Penalty für den SCB verwerten. Eine kämpferische und aufopfernde Leistung wurde heute schlecht belohnt.

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Ein Gedanke zu „Bern – ZSC 6:5 (1:1, 4:2, 0:2) n.P.“

  1. finde es doch etwas schade das Blaine nicht spielen kann… Aber weiter so. Voool gas ZZZZZSSSSSCCCCC

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