Der Einstand von Gustafsson, der lange Weg zurück und Owen Nolan

Wunder konnten keine erwartet werden vom neuen Trainer, da lag zu viel im Argen während den letzten Tagen. Zu verkrampft und ohne den Glauben an sich selber präsentierten sich die Zürcher in den letzten Spielen. Die folgen davon sind Torimpotenz und defensive Fehler welche regelmässig in Toren für den Gegner enden. Auch gestern, mit dem neuen Trainer, waren diese Probleme noch nicht verschwunden, dafür aber die Gewissheit, bei allen Beteiligten eingekehrt, das noch ein langer und steiniger Weg vor den Zürcher liegt, wenn sie doch noch etwas bewegen möchten diese Saison.

Der gestrige Ausfall von Bärtschi macht diesen Weg nicht gerade kürzer oder einfacher. Im Gegenteil – Bärtschi war immer einer der stärkeren Spieler zu Beginn der Saison. Wie lange seine Genesung dauern wird ist zurzeit noch unklar. Mit dieser Dezimierung der Stürmer wird die Verantwortung für das Tore schiessen auf noch weniger Schulter verteilt. Bärtschi gehörte zu den erfolgreichsten Schützen in dieser Spielzeit, einzig Down (7 Tore) hatte mehr Tore erzielt.

Für eine Wende im Fiasko der Offensive könnte ausgerechnet die Neuverpflichtung aus der NHL sorgen, der aus Kanada stammende Stürmer Owen Nolan weiss wie man Tore schiesst. Das hat er mit 441 Volltreffern in der besten Liga der Welt eindrücklich unter Beweis gestellt. Zwar ist er auch in die Jahre gekommen, doch seine Kaltblütigkeit dürfte dem Zürcher Spiel gut tun. So ist zu hoffen, dass er neue Impulse auf dem Eisfeld ins Spiel einbringt und die Zürcher Torflaute etwas ausmerzt – dies hoffentlich bereits am Dienstag zuhause gegen Rapperswil. Mit einer hoffentlich würdigen und grossartigen Kulisse!