Fribourg – ZSC 2:1 (1:0, 0:1, 0:0) n.P. – Schlechter Lohn am heutigen Abend

Ein Ziel gab es für die Zürcher am heutigen Abend – die drei Punkte mussten nach Zürich. Als erstes musste der Z Fan allerdings feststellen, dass der Auswärtssektor um etwa die Hälfte verkleinert wurde. Direkt über den Zürchern skandierten die Fribourger ihre Provokationen und Parolen – naja Sicherheit im Stadion sieht anders aus… Egal, das Spiel hatte begonnen und die Zürcher zeigten sich aufsässig beim Gegner, welche kaum Freiheiten besassen.

In der 10. Minute konnte Sprunger von einer Unachtsamkeit in der Z Defensive Profit schlagen und traf zum 1:0. Das Tor fiel entgegen dem Spielverlauf, doch es löste nun bei den Gastgebern Energien frei, welche zu einer Druckphase vor dem Zürcher Tor führten. Allerdings blieb diese ungenutzt.

Etwas verzweifelt stürmten die Gäste nun im Mitteldrittel auf das Tor von Huet. Zwar war der ZSC spielerisch überlegen, doch konnte er sich kaum grosse Torchancen erarbeiten. Eine Strafe gegen Sprunger in der 39. Minute konnte da weiterhelfen. Die Zürcher nun mit einem soliden Powerplay, doch vor der Pause wurde diese Überzahlsituation nicht genutzt – oder doch? Da war es doch tatsächlich Bärtschi, welcher nach 39:59 in den Kasten von Fribourg traf und den hochverdienten Ausgleich schaffte.

Der Schlussabschnitt war eine einseitige Sache. Die Zürcher drückten und versuchten, doch es fehlte so oft das nötige Glück im Abschluss. Im gleichen Stil war die Verlängerung unterwegs, da änderte auch der Pfostenschuss von Monnet nichts mehr. Der Z am Drücker, doch die Fribourger vermochten die Entscheidung zu verzögern.  Ein erneutes Penaltyschiessen war fällig, bei welchem sich Flüeler wiederum in grossartiger Eins gegen Eins Form zeigte. Erst der fünfte Schütze von Fribourg, Plüss, traf zum Endstand von 2:1! Allerdings war die Leistung der Zürcher heute durchaus positiv, denn die Fribourger hatten mehr mit Glück, denn wirklich mit spielerischen Vorteilen gewonnen.