ZSC – Kloten 2:1 (1:1, 0:0, 0:0) n.P. Grosser Aufwand – Knapper Sieg

Freitagsspiele scheinen dem Z Glück zu bringen. Bereits vergangenen Freitag waren die Zürcher in Davos erfolgreich und heute nun wieder. Knapp über 8000 Leute waren im Zürcher Hallenstadion anwesend und diese sahen einen ZSC, welcher bereits nach 2:32 durch Ryser in Führung gehen konnten. Die Halle bebte kurzfristig und ein Sieg gegen Kloten, aus Fansicht, auf einmal in die Nähe gerückt.

Einen Dämpfer erlitten die Zürcher Hoffnungen zehn Sekunden vor Ende des ersten Drittels, dann nämlich konnte Bieber einen Abpraller bei Flüeler verwerten. Bei dieser Aktion glänzte der Zürcher Torhüter nicht gerade mit Sicherheit. Der Ausgleich war natürlich ärgerlich, besonders derart kurz vor der ersten Pause.

Im Mitteldrittel und auch im Schlussabschnitt wechselten sich die Druckphasen beider Teams ab. Da waren einmal die Zürcher beinahe am Führungstreffer vorbei geschrammt und zwei Minuten später konnten die Klotener ihrerseits einige grosse Torchancen vor Flüeler verbuchen. Doch in dieser Phase zeigten die beiden Goalies eine gute bis sehr gute Leistung. Dementsprechend musste die Verlängerung folgen. Der Punkt gegen Kloten war bereits ein positives Zeichen und es sollte noch besser kommen. Zwar vermochten beide Teams in den fünf Minuten der Overtime keine Entscheidung zu erzwingen.

Erneut aber, wie bereits am letzten Freitag, waren die Zürcher im Penaltyschiessen das erfolgreichere Team und dies erneut dank Flüeler. Als einziger Torschütze in diesem Shootout konnte sich Monnet einschreiben. Der Sieg ist in erster Linie gut für die Moral der eigenen Mannschaft und lässt für morgen gegen Fribourg wieder etwas Hoffnung aufkommen. Aber da ist auch die gebrochene Serie der Klotener, dass diese genau heute gebrochen werden würde, hätten wohl nicht viele so gewettet.