ZSC – EHC Biel 3:2 (0:0, 2:0, 0:2, 1:0) n.V.

Das heutige Spiel war durchaus von Bedeutung, denn die Zürcher mussten ihren Sieg gegen Ambri Piotta bestätigen. Ziel war es, die Punkteausbeute am heutigen Abend zu verdoppeln, was bei nur drei Punkten aus vier Begegnungen, nicht ganz einfach war. Im Startdrittel waren zwei fast ebenbürtige Mannschaften auf dem Eis. Allerdings hatte das Heimteam leichte spielerische Vorteile zu verzeichnen, scheiterte jedoch mehrmals aus guter Position an Reto Berra.

Erst in der 29. Minute was es Bühler, welcher das erste Tor in diesem Spiel schoss. Der Z führte somit 1:0. Natürlich beflügelte dieses Tor den Z und Berra, der Schlussmann von Biel, hatte so einges zu tun. Kurz vor Ende des Mitteldrittels hatten die Zürcher noch einen schönen Angriff und dieser verwertete Bühler nach einem schönen Pass durch die gegnerische Zone zum 2:0 Führungstreffer. Eigentlich war dieser Vorsprung im Hinblick auf das letzte Drittel beruhigend.

Doch Biel drückte ein letztes Mal aufs Tempo und kamen zu einigen grossen Chancen vor Flüeler, welcher diese allerdings alle vereitelten. In der 53. Minute fasste Monnet die zweite kleine Strafe aus Zürcher Sicht, ansonsten verhielten sich diese äusserst diszipliniert. Aber es war eine entscheidende Strafe, denn Fata konnte diese ausnützen und traf zum 2:1 nach nur sieben Sekunden Überzahl. Nun steigerte Biel den Druck erneut und der Z konnte kaum mehr befreien. Pfiffe waren in der Halle zu hören und als ein katastrophaler Abwehrfehler in der Schlussminute zum 2:2 Ausgleich führte, war die Wut auf den Rängen kaum mehr zu beschreiben. Der junge Lötscher verwertete den Fehler der Zürcher souverän und wurde somit zum Held der Bieler am heutigen Abend.

Eine Verlängerung musste die Entscheidung bringen. In dieser kam der ZSC zu einer Powerplaysituation, welche Pittis ausnützte. Oder doch nicht? Gefühlte Stunden betrachtete der Head Schiedsrichter diese Szene und entschied anschliessend auf TOR für den Z! Also doch – zumindest auf dem Papier war es für die Zürcher ein Sieg. Dieser hätte allerdings nie derart knapp ausfallen dürfen. Dies bemerkte auch Colin Muller nach dem Spiel. Der Trainer war zwar mit den ersten 50 Minuten zufrieden, den Schluss allerdings mochte er schnellstmöglich vergessen.

Auch aus der Verletzungsfront gibt es für die Zürcher Anhänger nicht unbedingt positive News: Wichser scheint angeschlagen zu sein, was zumindest eine Begründung für dessen schlechte Leistungen sein mag und Paterlini erlitt eine Schnittwunde unterhalb des Knies.

Nach dem Spiel konnten wir mit Sven Ryser über die eigene Leistung und jene der Mannschaft am heutigen Abend sprechen.

3 Gedanken zu „ZSC – EHC Biel 3:2 (0:0, 2:0, 0:2, 1:0) n.V.“

  1. mit de erste 50 min zfriede? als ob die erste 50 minute guet gsi wäred und d füehrig SO RICHTIG verdient! das hüt hät sowas vo sunntigsspielcharakter ka: extrem mies, lahm und mit verlängerig wo nöd nötig gsi wär! d schnittwunder vom paterlini isch für mi fast de ufsteller vom obig, schad häts nöd de ziegler verwütscht!

  2. He He He …. Dän gan doch ine anderi Halle go luege… So uusage schad das es nöd de ziegler verwütscht hät isch unter de Gürtellinie….

    Das spiel isch wahrlich kein Hit gsi, und en zumal unnötige Punktverluscht!!

    Aber d Saison isch lang…

    Mir stönd hinderem Z!!!!

    Also gan doch ines anders Stadion, und las so komentär eifach si!!

Kommentare sind geschlossen.