Der Saisonauftakt war keine Zürcher Erfolgsgeschichte

Der Z hat seine ersten beiden Begegnungen in der neuen Saison verloren und ist Schlusslicht in der aktuellen Tabelle. Von dieser Situation sollte man sich aber nicht  zu unnötig früher Kritik verleiten lassen, denn das Zürcher Team hat eindeutig das Potenzial ganz oben dabei zu sein. Es waren die Kleinigkeiten, welche als Gesamtes zu einer grossen Unruhe und Unsicherheit im Team geführt hatten. Am Freitag war bei der Niederlage gegen den HC Lugano in den Schlussminuten auch eine gehörige Portion Pech an den Zürchern Schlittschuhen gehaftet.

Am Samstag war Davos zu Gast und die Bündner zeigten den Zürchern im Startdrittel ziemlich klar ihre Limiten auf. Das Team von Colin Muller konnte allerdings reagieren und war im MItteldrittel auf bestem Wege das Spiel in den Griff zu kriegen, als Flüeler durch einen Puck am Gesicht getroffen wurde und in die Garderobe zur Pflege musste. Dem jungen Tim Wolf ist zwar in der Folge kein Vorwurf zu machen, dennoch waren die beiden Treffer, welche er kassierte die Entscheidenden. Das Spiel ging am Ende mit 4:1 deutlich verloren und war für alle Beteiligten eine Enttäuschung. Zumindest über Lukas Flüelers Gesundheitszustand scheint es eine positive Meldung zu geben. Der Torhüter hat sich keine längerfristigen Verletzungen zugezogen.

Eine Woche Training steht nun für das Team auf dem Programm – eine Woche Training mit viel Arbeit für Spieler und Trainer. Es gilt die Details zu korrigieren und dass die Mannschaft zu einer Einheit findet. Nun ja, der Saisonstart sagt zum Glück meistens nur wenig über den tatsächlichen Verlauf der Meisterschaft aus! ZSC – suscht gar nüt!