Medienorientierung der Zürcher – Neue Köpfe sollen die gleichen Ziele erbringen.

Am heutigen Nachmittag fand mitten in Oerlikon die alljährliche Pressekonferenz vor Saisonstart statt und brachte einige interessante Erkenntnisse an den Tag. Sie startete mit einem kurzen Rückblick auf die vergangene Saison. Dabei befand Peter Zahner schonungslos: „Leidenschaft, Kampf und der 100%ige Wille waren nicht immer zu sehen“. Mit den Zuzügen von Ryser, Westcott oder auch Paterlini sollen diese Schwächen im neuen Jahr behoben werden. Die Aufgabe an Edgar Salis war nach dem Scheitern im Viertelfinal gegen Zug klar: böser, härter und aggressiver sollten die Zürcher werden. Zumindest auf dem Papier ist er diesen Voraussetzungen gerecht geworden.

Auch über das neue Stadionprojekt wurde informiert – eher diskret und nicht wirklich ins Detail, aber zumindest ist bekannt, dass seit Anfangs August eine Machbarkeitsstudie über Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und den diversen Interessensgruppen (Anwohner, Gartenmieter, ZSC etc.) im Gange ist. Erste handfeste Ergebnisse sollten spätestens Mitte Dezember auf dem Tisch liegen. Priorität wurde dem Stadionprojekt in Altstetten, wie bereits bekannt, gegeben. In zweiter Instanz liegt das Projekt „Offene Rennbahn“ noch auf dem Tisch. Dies wird allerdings zur Zeit kaum realisierbar sein.

Anschliessend zog Colin Muller ein kurzes Resumé über die European Trophy. Für ihn war es eine interessante, wenn auch anstrengende Vorbereitung. Das Team hatte kaum Zeit für eine Mannschaftsbildung. Deshalb war man auch nicht ganz unglücklich über das Ausscheiden vor dem Finalturnier, so waren zumindest noch zwei Wochen für ein Vorbereitungsprogramm frei. Die Zukunft der Trophy ist noch nicht gesichert. Die 18 teilnehmenden Mannschaften werden sich in nächster Zeit wieder an einen Tisch setzen und über die weiteren Schritte beraten.

Die Ziele für die neue Saison wurden identisch zum vergangenen Jahr gesteckt. Die Sicherung des Heimrechtes in den Playoffs (Top 4) und eine Halbfinalqualifikation sind die Vorgabe an alle Beteiligten. Zusätzlich zu den rechnerischen Zielen sprach Peter Zahner von mehr Härte, Engagement und Willen, welche gefordert sind, damit sich die Zuschauer wieder mehr mit dem Team identifizieren können. Eine Versprechung, welche hoffentlich auch so eintrifft!

Noch einmal wurde über das neue Raucherverbot in der Halle informiert. Die Fans müssen für das Rauchen nach draussen. Das genaue Konzept und dessen Standhaftigkeit wird sich spätestens nächsten Samstag gegen den HC Davos beweisen müssen. Der Saisonkartenverkauf verlief bis heute im gleichen Rahmen wie in der vergangenen Spielzeit. Dabei wurden aktuell 5700 Dauerkarten abgesetzt.

Ein spezielles Programm wird am 6. November anlässlich des Meisterschaftsspiel ZSC – HC Lugano statt finden. Dabei wird das 80 jährige Bestehen des Clubs gefeiert. Dafür werden sich die Zürcher Spieler in „Schale“ werfen und mit einem Retro-Shirt spielen. Im Anschluss wird eine Festwirtschaft, Musik und diverse andere Unterhaltungen geboten für ein würdiges Fest im Rahmen dieses Spiels.

Nächstens wird es eine ZSC App geben, welche euch aktuell über News, Transfers und Resultate auf dem laufenden hält. Zusätzlich zu diesen Infos wird noch ein Live-Ticker während den Spielen integriert sein. Sobald diese Applikation auf dem Markt ist werden wir darüber berichten.

Zum Abschluss wurde noch bestätigt, das Lukas Flüeler diese Saison den Nummer Eins Status erhalten wird. Ari Sulander ist für Einsätze mit dem Farmteam GCK vorgesehen.

Euer ZSCblog.ch wünscht eucht jetzt bereits eine gute Saison und bedankt sich auch dieses Jahr für euren Besuch!

3 Gedanken zu „Medienorientierung der Zürcher – Neue Köpfe sollen die gleichen Ziele erbringen.

  1. Hey „riccola“,

    isch au inoffiziell so kommuniziert worde.. Anschinden isch dem nöd eso. War mehr nöd vergässe därf, isch das de Charteverchauf nah lauft und si no mit es paar Verchäuf rächned… Aber nime scho nöd ah, dass es am Schluss die 20% meh sind..

    Gruess

  2. es sind lediglich zu dem ziitpunkt 20% meh gsi als zum gliche zitpunkt im letschte jahr. zudem: wo das kommuniziert worde isch, hend erscht die, wo scho im letschte jahr e saisoncharte gha hend eini chöne chaufe.

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