ZSC – HC Davos 3:5 (2:2, 0:1, 1:2)

Das Spiel begann gut für das Heimteam. Die Zürcher starteten druckvoll und mit viel Emotionen in die heutige Partie. Resultatmässig zeigte sich dies nach 2 Minuten und dem 1:0 durch Grauwiler.  Auch in den folgenden Phasen waren die Zürcher überlegen, doch fast aus dem Nichts schoss Reto von Arx das 1:1 in der 9. Minute. Dieser Ausgleich wurde umgehend von Monnet auf Vorarbeit von Pittis gekontert und zu einer erneuten Führung umgewandelt. Aber noch einmal waren es die Bündner, die durch Back zum 2:2 Pausenresultat einschiessen konnten. Ein durchaus gelungenes erstes Drittel, das einen deutlich verstärkten ZSC gesehen hatte.

Das Spiel verlor im Mittelabschnitt an Qualität. Dies lag vor allem am schwächer auftretenden ZSC. Diese Nachlässigkeiten wurden durch Widing in der 25. Minute gnadenlos ausgenutzt, denn dem Tor war ein Fehler von Lorenz Kienzle vorausgegangen. Mit dem Spielstand von 3:2 für die Davoser gingen die beiden Mannschaften in die zweite Pause.

Das Bild änderte sich leider auch im Schlussabschnitt nicht mehr. Die Bündner kontrollierten das Spielgeschehen mehr oder weniger gut und kamen ihrerseits zu einigen sehr guten Chancen. Es war dem ehemaligen Zürcher Verteidiger Forster überlassen in der 41. Minute das vorentscheidende 4:2 zu erzielen. Erst sechs Minuten vor Schluss konnte Sejna den Anschlusstreffer für die Gastgeber erzielen. Bereits in der 58. Minute verliess Sulander sein Gehäuse und dies trotz Unterzahl für die Zürcher. Es spielten fünf gegen fünf auf dem Eis, die Zürcher ohne Torhüter, und die logische Folge war das 5:3 durch Bürgler ins leere Tor.

Der ZSC verpasste heute eine grosse Chance gegen einen nicht unbezwingbaren HC Davos, der allerdings cleverer als die Zürcher agierte. Nach dem Spiel konnten wir mit über das Match und seine Verletzung sprechen.

Neu: mit Adrian Wichser in Ton!

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Vorschau: ZSC – HC Davos

Die Zürcher schafften es gestern ihre Negativserie zu beenden. Gegen Lugano vermochten sie zwei Punkte mit nach Hause zu bringen. Der entscheidende Penalty wurde ironischerweise von Gardner, der sich in den letzten Tagen nicht sonderlich grossartig anstellte, verwertet. Ein Sieg gegen Lugano bringt die Zürcher nur dann weiter, wenn heute das Spiel gegen Davos im Hallenstadion gewonnen werden kann. Tabellenmässig sind die Bündner drei Punkte im Vorsprung gegenüber den Zürchern. Die beiden Teams, welche möglicherweise bereits im Viertelfinal aufeinander treffen, spielen also um den Heimvorteil. Ein Vollerfolg des ZSC würde die beiden Mannschaften auf selbe Augenhöhe bringen. Wir werden euch heute wieder mit Stimmen und Berichten über das Spiel auf dem Laufenden halten.

ZSC – HC Davos, Samstag 06.02.2010 – 19:45 Hallenstadion

Aktion: 50 Spiel sind 6 zuviel

Die Sektion Uruguay hat in Zusammenarbeit mit der für das letzte Spiel einen Flyer entworfen, in der auf die Problematik der Kommerzialisierung des Schweizer Eishockeys hingewiesen wird. In erster Linie werden die letzten Partien der Qualifikation ohne Fahnen und Doppelhalter besucht, der akkustische Support sollte natürlich nicht darunter leiden (Zitat Flyer:”Für uns ist es an der Zeit ein Zeichen zu setzen. Die letzten sechs Spiele der Regular Season verzichten wir auf den Einsatz unserer Fahnen und Doppelhalter. An dieser Aktion beteiligen sich Fangruppierungen verschiedener Vereine.)

Die Wirkung der Aktion wurde auch durch mehrere Banner im Stadion gestärkt, diese wurden in der 30. Minute der Partie zwischen dem SCB und Zürich aufgezogen. Genau die gleichen Transparente wurden heute im Spiel gegen Ambri im Zürcher Hallenstadion hinter dem Tor befestigt. Damit die Aktion zumindest ihre verdiente Beachtung erhält, wird diese von mehreren Fangruppierungen aus der ganzen Schweiz durchgezogen. Denn die Fans sind einer der wichtigsten Teile im Stadion. Dies wird auch im verteilten Papier klar erwähnt (Zitat: Wir sind das Herz dieses Sports. Ohne uns wäre der Sport nichts, denn die kommerzielle Maschinerie funktioniert nur, wenn es jemanden gibt, der dafür bezahlt und das sind die Sportbegeisterten.)

ZSC – HC Ambri-Piotta 3:5 (0:1, 3:4, 0:0)

Die Zürcher kassierten gegen das Schlusslicht Ambri eine empfindliche 3:5 Niederlage und das im eigenen Stadion. Bereits in der 7. Minute nahm die traurige Wahrheit für die Zürcher ihren Lauf als Brunner zum 1:0 traf. Es gelang den Leventiner heute die favorisierten Zürcher grösstenteils in Schach und im Griff zu halten. Nur in einigen Situationen blitzte die Zürcher Klasse auf. Diese führte heute aber zu keinem Erfolg.

Im Mittelabschnitt waren es Westrum und Walker, die zur konfortablen Führung von 3:0 trafen. Erst jetzt folgte ein erstes Aufbäumen, das in der 29. Minute und mit dem Tor von Trudel belohnt wurde. Die Hoffnungen wurden aber sogleich – durch Laws Treffer – wieder zerstört. Aber es folgte nun die stärkste Phase der Zürcher mit den Treffern zwei und drei. Das Resultat wurde beinahe wieder ausgeglichen, denn bis zur 39. Minuten stand es 4:3 für Ambri. Die Fans durften auf ein spannendes Schlussdrittel hoffen, doch diese wurde wenige Sekunden vor der zweiten Pause jäh zerstört.  Mit seinem zweiten Treffer brach Law dem ZSC heute bereits im Mittelabschnitt das Genick.

Auch im Schlussabschnitt war der Z nie fähig noch einmal wirklich grosse Gefahr zu produzieren. Vielmehr gaben sich die Spieler ihrem Schicksal hin! Die Quittung folgte wohl in der Garderobe. Die Türe blieb über 30 Minuten geschlossen, die genauen Wortlaute möchten wir wohl alle nicht wissen…

Zusätzlich findet ihr heute einen Spezial-Bericht über die Aktion “50 Spiele sind 6 zuviel”.

Zug gewinnt drei Punkte

Das abgebrochene Spiel zwischen dem EVZ und dem ZSC vom 9. Oktober 2009 wird jetzt trotz allem mit 5:0 für Zug gewertet. Zu diesem Entscheid kam ein dreiköpfiges Schiedsgericht des Verbandssportgerichts von Swiss Ice Hockey. Das Urteil ist nicht mehr anfechtbar. Damit haben die Zuger im Kampf um das Heimrecht in den Playoffs nun drei “Gratis-Punkte” erhalten und sind auf den 3. Platz vorgerückt.

Quelle: bluewin.ch http://www.bluewin.ch/de/index.php/44,219328/Forfaitsieg_fuer_den_EV_Zug/de/sport/eishockey/sda/

Vorschau: ZSC – Ambri-Piotta

Es steht das zweitletzte Spiel vor der Olympiapause vor der Tür für die Zürcher. Der Gegner heisst Ambri-Piotta. Die Leventiner haben sich bereits mit den Play-Outs abgefunden und nützen die Qualifikation nur noch zum Formaufbau für die Abstiegsrunde. Nicht weniger als 36 Niederlagen stehen nur gerade 9 Siegen gegenüber. Der Rückstand auf das elftplatzierte Langnau beträgt 15 Punkte, die Differenz auf den achten Platz sogar mehr als das Doppelte. Alles andere als ein klarer Sieg der Zürcher würde einer grossen Überraschung nahe kommen. Es gibt deshalb für die Spieler der Zürcher nur eine Richtung, jene nach vorne, um auch etwas den Frust und den Ärger aus den letzten Spielen los zu werden.

ZSC – Ambri-Piotta, Mittwoch 03.02.2010 – 19:45 Hallenstadion

Carfahrten – ZSC-Fanreisen

In den vergangenen Tagen kursierten die wildesten Gerüchte über eine Neuausrichtung der Sektion Uruguay ’02 und Crew Eleven. Man wolle sich vom Rest der Kurve absetzen und sich isolieren, hiess es. Das ist vollkommener Unsinn. Wir tun weiterhin alles dafür, dass wir den ZSC immer und überall mit Leidenschaft und nach besten Kräften gemeinsam unterstützen. Dies wollen wir mit allen tun, welche den ZSC im Herzen tragen.
Wir sehen uns aber nicht als ein Dienstleistungsunternehmen, welches für jedermann Auswärtsfahrten organisieren muss. Wir freuen uns zwar grundsätzlich sehr darüber, dass sich in der letzten Zeit immer mehr Fans an den Auswärtsfahrten beteiligen. In den letzten Monaten sind jedoch immer wieder Personen mitgefahren, denen es mehr um die Party im als um den ZSC geht oder die in einem Wäckerlin besser aufgehoben wären. Wir sind keine Partyorganisatoren, sondern aktive ZSC Fans. Dies wurde von einigen offenbar missverstanden und so kam es immer wieder zu Reibereien, die für den Zusammenhalt innerhalb unserer Kurve nicht gerade förderlich waren. Wenn wir also in Zukunft wieder vermehrt im etwas engeren Kreis an die Spiele fahren, ist das nicht, um sich abzugrenzen, sondern um solche Reibereien zu vermeiden.
Es ist auch nicht so, dass nur noch Mitglieder und der ganz enge Kreis in unserem Car mitfahren kann – wie das von verschiedenen Personen so verbreitet wurde. Grundsätzlich sind alle, die sich mit unseren Werten (die bedingungslose lautstarke und farbige Unterstützung unseres ZSC, die Repräsentation unserer wunderschönen Stadt und den Kampf gegen die Kommerzialisierung und Entfremdung des Sports und der Vereine) identifizieren, willkommen.
Um möglichst zahlreich an die Spiele zu fahren und den ZSC so möglichst gut zu unterstützen, beteiligen sich diverse Personen unserer Gruppen auch an dem Projekt ZSC-Fanreisen, welches es zum Ziel hat, zu jedem Auswärtsspiel mindestens einen Car zu organisieren. Die Anmeldung dafür erfolgt wie gewohnt beim DRZ Stand oder die bisher genutzten Kanäle.

Wir hoffen, damit transparent Auskunft geben zu können, damit sich oben genannte Gerüchte bald wieder auflösen. Falls dennoch Fragen sind, könnt ihr euch natürlich jederzeit an uns wenden.

OH ZÜRCHER SC – FÜR DICH AM DUREDREHE!

Sektion Uruguay ’02 und Crew Eleven, Januar 2010