Das ZSC Lions TV hat über das zscblog Team einen Bericht gemacht.
Hier gucken: http://www.zsclions.ch/nc/home/aktuell/zsc-lions-tv/zsc-lions-tv/article/zsc-lions-tv-11/263.html
Wir möchten uns herzlich bedanken!
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Entgegen sämtlichen Gerüchten und Spekulationen aus diversen Kreisen hat sich der Stürmer Julien Sprunger weiterhin für eine Zusammenarbeit mit Fribourg-Gotteron entschieden. Der Nationalspieler verlängerte sein Mandat bis mindestens Ende Saison 2013/14. Sprunger schoss in den letzten Playoffs im vierten Spiel den ZSC in die Ferien. Der Waadtländer blieb nach einer vergebenen Möglichkeit liegen und beklagte sich lautstark, ehe ihm der Puck glücklicherweise wieder auf denn Stock fiel und er das entscheidende Tor erzielen konnte.
Es sind bereits wieder über 40 Qualifikationens-Partien pro Team gespielt und demnach nähern sich die Playoffs mit grossen Schritten. Die Zürcher belegen derzeit den dritten Rang hinter Genf und Bern, die bereits einen Vorsprung von vier Punkten haben. Von unten drücken Zug und Davos auf den dritten Platz. Der ZSC und diese beiden Teams streiten sich noch um die letzten zwei Plätze, die den Heimvorteil mit sich bringen. Aktuell steht die Tabellenlage so, dass es bereits im Viertelfinal zu einem Derby zwischen den beiden Zürcher Clubs kommt. Die Konstelationen können zwar noch einige Änderungen nehmen, die Tendenzen sind allerdings ersichtlich, welche Mannschaften sich ab März in den Playoffs begegnen werden.
Der Zürcher SC ist momentan jedoch noch nicht in jener Form, die er zu Beginn der Saison hatte und in der er die Gegner reihenweise dominierte. Da kommt es ihm nur zu Gute, dass eine lange Nationalmannschaftspause im Februar auf dem Programm steht. Es geht dort darum, die Playoff-Form zu finden und bei Start der Entscheidung auch im Kopf 100% bereit und fähig zu sein um den Titel zu kämpfen. Egal gegen welchen Gegner die Zürcher antreten müssen, die Leistung muss bis ins letzte Detail passen. Dies wurde uns eindrücklich im letzten Jahr gegen die Fribourger aufgezeigt. Solange die Zürcher allerdings mehr mit sich, als mit dem Gegner zu kämpfen haben, können wir über ein paar Tage Pause glücklich sein. Nach diesem Braek werden die Karten noch einmal neu gemischt. Wer es dort nicht versteht ab dem ersten Spiel wieder den Fokus auf die Liga zu haben, der wird ziemlich schnell noch längere Ferien bekommen…
Der ZSC spielte innert kurzer Zeit zum zweiten Mal gegen Kloten. Heute wurde die Partie im Hallenstadion ausgetragen. Die Zürcher zeigte sich zuletzt mit gutem Sturm und einem starken Down. Auch Domenico Pittis war nach längerer Abwesenheit wieder zurück. Mit Lukas Flüeler im Tor starteten die Einheimischen besser als die Gäste und kamen zu Beginn zu einigen guten Chancen. In der 7. Minute war es soweit und die Zürcher legten vor mit der Führung durch Monnet auf Vorarbeit von Down und Bärtschi. Es kamen danach weitere gute Chancen dazu, jedoch blieben alle ungenützt. Auch Down scheiterte alleine vor Klotens Keeper Flückiger. In der 25. Minute war der Z in Unterzahl etwas zu unachtsam und so kamen die Flyers zu diesem Zeitpunkt zum etwas glücklichen Ausgleich. Je länger das Spiel dauerte, desto besser zeigten sich die Tiefflieger und übernahmen das Zepter. Das Resultat nach 40 Minuten war weiterhin 1:1 und auch gerecht. Im entscheidenden Schlussdrittel flachte die Partie ab. Erst als Jenni die Zürcher Verteidiger ausspielte und plötzlich alleine vor der Tor stand, gingen die Klotener zum ersten Mal an diesem Abend in Führung. Dem ZSC blieben noch ungefähr 8 Minuten um zu reagieren. Sean Simpson, mit dem Timeout kurz vor Schluss und auch Flüeler, der heute eine starke Partie zeigte, schickte einem sechsten Feldspieler aufs Eis. Gardner verlor jedoch das entscheidende Bully in der Offensivzone und die Klotener schossen im Gegenzug ein Tor. Der Match war definitiv entschieden und ging leider verloren. Gegen Ende der Partie konnte der ZSC die Gäste einfach nicht mehr kontrollieren und wurde zum vierten Mal im fünften Duell in dieser Saison geschlagen. Nach der Steigerung der Gäste war der Sieg auch nicht “gestohlen”.
Weiter geht es am Samstag, 23.01.2010, zu Hause gegen Rapperswil.
Nun ist es definitiv. Laut einer Meldung von sf.tv wird das am 9. Oktober 2009 abgebrochene Spiel zwischen dem EV Zug und dem Z nicht wiederholt. Das Schiedsgericht gab dies heute bekannt, ohne öffentliche Mitteilung von Gründen. Beide Vereine wollten eine Neuansetzung der Partie. Dies kommt nun nach dem Rekurs nicht zustande.
Bekannterweise kam es am 9. Oktober 2009 in der Zuger Hertihalle schon nach wenigen Minuten zu einem Spielabbruch, weil ein ZSC-Anhänger im Fansektor Rauchpulver gezündet hatte.
Laut Tagesanzeiger ist Domenico Pittis heute Abend gegen Kloten wieder einsatzbereit. Ari Sulander und Peter Sejna sind heute überzählig. Adrian Wichser und Reist fehlen weiterhin.
Bei den Tieffliegern ist der übermotivierte Bell heute gesperrt.
19.01.2010 ZSC – Kloten 19:45 Uhr Hallenstadion
Severin Blindenbacher ist ein bekannter Spieler bei den Zürcher Fans. Er wechselte auf diese Saison vom ZSC nach Schweden zu Färjestad. Unterschrieben hat er für ein Jahr mit Option. Daher muss er bis Ende Februar über seine Zukunft entscheiden. Er hat sich noch nicht entschieden. Diverse Schweizer Vereine zeigen Interesse. Die Schweden möchten ihn sicher behalten, da er im Moment gute Leistungen zeigt. Am Samstag erzielte er zwei Powerplaytore und stand bei einem weiteren Treffer auf dem Eis. Weiter erhielt er am meisten Eiszeit seines Teams und wurde zum Matchwinner gewählt.
Ein weiterer Spieler der zu reden gibt ist Julien Sprunger. Der Nationalspieler ist seit Jahren eine wichtige Figur in Fribourg und möchte noch vor den Olympischen Spielen über seine Zukunft entscheiden. Wie Sprunger dem TV mitteilte seien noch drei Vereine im Rennen. Es wird auch über einen Wechsel zum ZSC spekuliert.
Die Zürcher durften heute wieder zurück auf die Siegesstrasse. Der Weg dazu führte heute über Fribourg. Bereits in der 10. Minute vermochten die Zürcher dank Sejna in Führung zu gehen. Damit aber noch nicht genug. Auch das 2:0 und das 3:0 fielen noch vor der ersten Sirene durch Alston und Monnet. Es war ein starker Auftritt des ZSC, der es heute verstand, den Gegner in den entscheindenden Momenten im Griff zu behalten. Allerdings wurde die heile Welt des ZSC durch die drei Gegentreffer von Sprunger und zweimal Mowers arg gestört. Eigentlich waren die Zürcher wieder auf einem guten Weg und vermochten einen Vorsprung wiederum nicht zu verwalten.
Dem Leiden der Zürcher Fans wurde durch Bärtschi und Alston noch vor der zweiten Pause ein Ende gemacht und der ZSC konnte wieder mit einem vermeintlich grossen Vorsprung in die Kabinen gehen. Aber auch diesmal war es nicht möglich die Führung zu halten, erneut Mowers (39′) und Casutt (52′) konnten den Gleichstand wieder herstellen. Der ZSC allerdings vermochte heute dennoch erfolgreich zu sein. Dies dank den Treffern von Sejna, Trudel und Down zwischen der 52. und der 59. Minute. Endlich durften die Zürcher wieder einen wichtigen Sieg feiern und schickten Fribourg zurück in den Strichkampf!

Alain Birbaum und Peter Sejna
Der ZSC Blog konnte nach dem Match mit Mathias Seger sprechen.
Nach dem 8:5 Sieg, Offensiv stark – defensiv “schwach”. Du als Verteidiger kannst uns sicher sagen was in der Defensive fehlte?
Wir standen sicher zu wenig kompakt und gaben ihnen nach der schnellen 3:0 Führung zu viel Raum und so kamen sie zu guten Chancen. Fribourg nützte die Gelegenheiten und machte uns ein wenig Nervös auch mit dem Hintergedanken an das Zug-Spiel. Glücklicherweise konnte wir immer wieder gut reagieren.
Du sprichst das Zug-Spiel an. In den letzten Matches habt ihr ein wenig Probleme mit Führungen. Ist da eine gewisse Angst vor dem Gewinnen?
Ja es stimmt, wir müssen sicher lernen mit dem Vorsprung umzugehen auch heute mit dem 3:0 sah es nicht schlecht aus. Auch nach Führungen muss unser Ziel sein solider in der Defensive spielen und normal weiterspielen wie zu Beginn.
Kann es auch sein, dass die Stürmer zu wenig hinten helfen und der Wechsel von Offensiv/Defensiv zu wenig gut klappt?
So schlimm ist es sicher nicht aber es ist richtig, dass alle fünf Spieler, welche auf dem Eis stehen verantwortlich sind für eine Solide Abwehr, wie auch eine gute Offensive. Es kann auch sein, dass wir Verteidiger zu wenig für die Offensive oder die Stürmer für die Devensive machen, wie du erwähnt hast. Das Wichtige ist, als Team oder Block kompakt zusammenspielen.
Du sprichts von fünf Spieler, eigentlich seid ihr sechs mit Flüeler. Er spielte nicht schlecht, obwohl er 5 Tore kassierte. Grundsätzlich ist er wieder auf der Besserung nach seinem zwischenzeitlichem Tief?
Ja absolut, er zeigte heute ein gutes Spiel, obwohl der fünf Tore. Bei den Meisten Treffern waren sicher vorher schon die Fehler passiert. Es ist hart so viele Tore zu kassieren, aber wir müssen sicher auch sagen, dass er einen unglaublichen Save machen konnte gegen Sandy Jeannin als er alleine aufs Tor kam. Lukas konnte uns zu diesem Zeitpunkt im Spiel halten und hatte sicher einen grossen Anteil am Sieg.
Ein Wort zu Blaine Down, er war in der CHL und im Victorias Cup dabei, jetzt beim ZSC in der 1. Mannschaft. Er ist wie beflügelt und völlig motiviert. Es sieht so aus, als möchte er sich beweisen, oder sehen wir das falsch?
Ja er ist ein unglaublicher Spieler und gibt immer 100%. Er entwickelt in den Spielen immer sehr gut Druck nach vorne und zeigt ein der Devensive gute Arbeit. Es ist genial Blaine dabei zu haben, weil er ein sehr guter Stürmer ist, was er Zurzeit auch beweist.
Es sind noch Vertragsverlängerungen ausstehend, z.B. mit Trudel oder Alston. Wissen hier die Spieler mehr? Wechseln wollen sie eigentlich nicht, da es ihnen in Zürich gefällt.
Das wissen wir als Spieler eigentlich nicht. Es werden mit den Spielern sicher Gespräche geführt aber nur mit den Betroffenen. Wie weit die Verhandlungen sind oder wie sie auskommen, weiss ich auch nicht.
Zum Spiel von Morgen in Biel, was erwartest Du von den Seeländern? Wass müsst ihr anderst machen?
Wir werden sicher ein anderes Biel sehen, als in den letzten Spielen, denn für sie geht es auch um die Playoffs, wo sie sehr nahe dran sind. Sie kämpfen um jeden Punkt und so wird es auch morgen sein. Wir müssen bereit sein, da es sicher nicht einfach wird.
Danke Mathias Seger, für die beanspruchte Zeit.
Die Fribourger konnten gestern einen enorm wichtigen Punktgewinn für sich beanspruchen. Die Langnauer boten zwar nicht die übermächtige Gegenwehr, doch die drei Punkte, die gestern in Fribourg blieben sind wichtig. Noch immer ist der Strichkampf für Gotteron noch nicht vorbei, zwar sind es nun bereits 8 Punkte Vorsprung auf die Bieler und dem 9ten Platz. Dementsprechend motiviert dürften die Fribourger heute das Eis des Zürcher SC betreten und vollgas geben. Die immer wieder heiss geführten Duelle mit Heins werden auch heute Abend wieder einen ausschlaggebenden Punkt werden. Die Zürcher müssen mit mehr Emotionen, Enthusiasmus und Kampfgeist in diese Partie steigen und auch nach einem Vorsprung nicht auf den Lorbeeren sitzen bleiben, sondern weiter den Kampf und den Fight suchen.