ZSC – EV Zug 4:5 (1:0, 3:1, 0:3) n.P.

Das waren eigentlich zwei Spiele am heutigen Abend, welche die 7’342 Zuschauer am heutigen Abend sahen. Zuerst einen sehr starken ZSC, der im Startdrittel durch Down 1:0 in Führung gehen konnten. Je länger das Spiel dauerte desto besser wurden die Zürcher und spielten ihren Gegner teilweise grossartig aus. In der Anfangsphase war es ebenfalls Flüeler zu verdanken, der einige grosse Paraden zeigte. Danach wurden diese aber je länger je mehr nicht benötigt. Auch der Ausgleichstreffer konnte die Zürcher nicht stoppen. Die Spieler Bärtschi (2x) und Seger erhöhten innert sechs Minuten auf 4:1 und dem damit sicher geglaubtem Sieg. Bis zur zweiten Pause hätte es auch 6 oder 7 Tore für die Innerschweizer einschenken können, doch die Zürcher scheiterten zum Teil kläglich.

Nach nur wenigen Sekunden im Schlussabschnitt fiel der 4:2 Anschlusstreffer und mit diesem folgte die Nervosität, die Unsicherheit und die Angst vor dem Sieg. Logische Konsequenz aus einer völlig verstörten Mannschaftsleistung waren die Treffer drei und vier für die Zuger. Damit musste dieses Spiel in die Verlängerung gehen. Dort brachten es beide Teams zu keiner Entscheidung. Das Penaltyschiessen musste her und dort waren die Zuger dann deutlich besser. Der gut spielende Flüeler wurde dreimal im Torwinkel erwischt, nachdem er sich nicht gerade clever verhielt beim Anlauf des Spielers.

Die Spiele gwinnt man eben nicht durch eine gute Leistung während 30 Minuten, sondern während 60 oder sogar 65 Minuten. Einige Spieler werden hoffentlich heute etwas schlechter schlafen und ihren Einsatz und Kampfgeist etwas überdenken.

Peter Sejna und Josef Boumedienne im Kampf um den Puck

Peter Sejna und Josef Boumedienne im Kampf um den Puck

2 Gedanken zu „ZSC – EV Zug 4:5 (1:0, 3:1, 0:3) n.P.

  1. Schade ist Reto Ziegler verletzt, sonst hätte man Gardner gleich tauschen können….der hat nur noch die Kohle im Kopf…

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