SC Bern – ZSC 2:1 (1:0, 1:1, 0:0)

Heute startete der ZSC mit Lukas Flüeler im Tor und ohne Blain Down in der Aufstellung in das wichtige Spiel gegen den Zweiten der Liga, den SC Bern.  Der Start missriet den Zürchern gewaltig! So war es Neuenschwander der bereits in der 2. Minute das 1:0 erzielen konnte. Auch danach kamen die Zürcher nie wirklich ins Spiel und waren bestenfalls ebenbürtig in der Startphase.  Das erste Drittel endete mit einer ungenützten Überzahl für den ZSC, der sich vor allem im Powerplay extrem kompliziert anstellte.

Neuenschwanders zweiter Treffer am Abend bedeutete das 2:0 und so etwas wie ein wegweisendes Tor für Bern. Die Zürcher konnten mit etwas Glück in der 35. Minute durch Bärtschi das 2:1 erzielen – wohl gemerkt im Powerplay! In der Folge konnte Zürich zwar das Spiel diktieren. Die ganz grossen Chancen fehlten allerdings, dies obwohl heute Schiedsrichter Kurmann nicht unbedingt gegen die Zürcher war, doch diese machten viel zu wenig aus ihren etlichen Powerplaysituationen. Einzig Flüeler konnte sich am heutigen Abend mit einigen sehenswerten Aktionen beweisen und wurde deshalb korrekterweise zum besten Spieler der Zürcher gewählt.

Ist die Arena in Zürich-Altstetten überhaupt realisierbar?

Als Stadträtin Kathrin Martelli am Montag kurz nach der Mittagspause vor die Medien trat, waren die Erwartungen an das neue Stadionprojekt für den ZSC riesig. Es wurde ein Projekt in Zürich Altstetten, in der Nähe des Juchhofs vorgestellt, das eine Kapazität von 10’000-12’000 haben sollte. Die reine Eishockeyarena sollte auf die Saison 2015/16 seinem neuen Besitzer, dem ZSC bereit stehen. Dabei soll es prioritär ohne Mantelnutzung dem ZSC zur Verfügung stehen. Damit die Wirtschaftlichkeit auch langfristig gewährleistet werden kann, werden jedoch andere Sportevents nicht ausgeschlossen. Kurzzeitig war die Euphorie und die Freude über diesen Standort gross und es wurde bereits die Erlösung herbeigeschrieben.

Ziemlich schnell, das heisst einige Stunden später, wurde aber bereits den ersten klar, dass dieses Projekt mehr eine Machbarkeitsstudie, resp. eine Prüfung des Standorts ist, denn ein wirklich durchdachtes Projekt. Für diese Eruierung des Standortes brauchte die Stadt und der ZSC ein Jahr, denn im Januar 2009 wurde das Projekt Rennbahn Oerlikon vorerst auf Eis gelegt. Der ZSC und die Stadt kamen zur Einigung, dass die angedachte Idee mit 7000 Zuschauern keine realistische Alternative zum Hallenstadion bietet.

Aber es gibt reichlich Konflikt und Diskussionspotenzial auch für das bevorstehende Projekt, das dem ZSC die Probleme mit der Hallenstadion AG ersparen soll. Zum ersten stehen da die Probleme mit den Grundstücksbesitzern. Die Mieter der Schrebergärten werden ihr gemietetes Land nicht einfach so für ein freigeben. Genau gleich wie bei den normalen Mietwohnungen können Mieter gegen die Kündigung rechtlich Vorgehen. Diese Verhandlungen und Amtsabhandlungen können das Stadionprojekt über Monate, wenn nicht Jahre stören und verzögern. Eine unangenehme Nebenerscheinung im Kampf um den Platz für das neue .

Ebenfalls sind sämtliche Bewilligungsverfahren noch nicht durch. Diese scheinen zwar im vorliegenden Fall nicht Matchentscheidend, können aber durchaus mit Auflagen und Anpassungen des Projektes enden. Falls diese jedoch im normalen Rahmen bleiben, sollte zumindest dieser Punkt keine grosse Hürde sein für das Projekt.

Die Finanzierung ist wohl neben den Gärten, die noch grösste zu klärende Pendenz. Jene muss aber selber vom ZSC und nicht von der Stadt erledigt werden, denn nur das Grundstück wird dem ZSC zur Verfügung gestellt. Für sämtliche Kosten und Aufwendungen muss der Club, resp. seine Sponsoren und Gönner aufkommen. In den Medien und der Öffentlichkeit wird von etwa 50-80 Millionen gesprochen. Die Führung des ZSC sollte jedoch nicht an den falschen Orten sparen. Falls die Möglichkeit tatsächlich besteht die Halle zu bauen, wären 10-15 Millionen mehr sicher gut investiertes Geld. Es könnte die neue Heimat eines 80 Jährigen Clubs werden und dies vielleicht für die nächsten 50 Jahre.

Eine abschliessende Antwort für meine oben gestellte Frage gibt es also derzeit nirgends. Es ist abzuwarten was in den nächsten Monaten und Jahren mit diesem, zugegebenermassen noch sehr unreifen Projekt noch alles passiert. Auch Peter Zahner dämpfte die Euphorie am gestrigen Tag im des ZSC TV’s und sprach davon, dass in den nächsten Monaten nicht viel über dieses Stadion gesprochen werde. Zuerst müssten die Hausaufgaben erledigt werden. Hoffentlich wird das von allen Seiten so ernst genommen. Damit der ZSC im Jahre 2015 vielleicht/hoffentlich/leider, je nach Betrachtungswinkel des Fans in die neue Eishockeyarena in Zürich Alstetten einziehen kann.

Teile uns in den Kommentaren deine Meinung und Argumentationen Pro/Kontra für das neue Stadion oder andere Projekte des ZSC mit.

Informationen zum neuen Stadion

Die Spieler geniessen heute und morgen ihre Ruhetage dieser Woche und werden ab Mittwoch wieder ins Training einsteigen. Abseits des Eisfeldes werden heute aber wegweisende Entscheidungen und Grundlagen bekannt gegeben. So wird am heutigen Nachmittag über das neue Eishockeystadion des ZSC durch die Stadt und den Club informiert. Längst ist durchgesickert, dass das neue in Altstetten in der Nähe des Sportplatz Juchhofs seinen Platz finden soll. Wir werden euch sobald als möglich definitive Informationen zu kommen lassen.

—–Update um 14:25—–

Medienmitteilung der Stadt Zürich (Schul-und Sportdepartement)

Die neue Heimat für die ZSC Lions könnte in Zürich-Altstetten sein. Zwischen Vulkan-und Bernerstrasse Süd liegt ein Grünstreifen, der sich für den Bau einer neuen Eis-und Sportarena für 10’000 bis 12’000 Plätze sehr gut eignet.

Der vorgesehene Standort für das neue Eis-und Sportstadion ist mit dem öffentlichen Verkehr gut erschlossen. In der Nähe befinden sich der Bahnhof Altstetten, die Endstation der Tramlinien 4 und künftig 8 sowie der Bus 307. Es wird zwischen die Bahngleise und die Autobahn zu liegen kommen; Wohnungen sind nicht in unmittelbarer Nähe. Zudem gehört der Boden, auf dem heute Familiengärten sind, der Stadt Zürich. Aufgrund dieser Rahmenbedinungen haben die Stadt Zürich und die ZSC Lions den Standort nach intensiver Suche auf dem ganzen Stadtgebiet ausgewählt.

Altstetten ist klar die erste Wahl, sollte das Projekt aber entgegen den Erwartungen nicht realisiert werden können, wäre die offene Rennbahn in Oerlikon eine Option, denn die offene Rennbahn wird früher oder später einer anderen Nutzung weichen müssen. Das Gebiet ist allerdings mit dem Hallenstadion, dem Hallenbad, der Messe Zürich und dem Stadthof 11 bereits stark genutzt.

Die Evaluation hat deutlich gemacht, dass es auf Stadtgebiet keine Flächen der gesuchten Grösse mehr gibt, die nicht andere Interessen tangieren. Das gilt auch für Altstetten, wo auf dem rund 7 ha grossen Kleingartenareal des Familiengartenvereins Altstetten/Albisrieden rund 2,4 ha betroffen sind. Die Stadt bietet dafür in Altstetten im Raum Dunkelhölzli Ersatz an. Während die Gärten heute privat genutzt werden, wird es neben der neuen Arena für die QuartierbewohnerInnen künftig öffentlich zugängliche Grünflächen geben.

Die Stadt will den für das Eisstadion benötigten Boden im Baurecht abgeben. Finanziert, gebaut und betrieben wird das neue Stadion von den ZSC Lions. Es wird sicher ein Restaurant und sportliche Zusatznutzungen geben. “Wir freuen uns, dass die Stadt ihrem erfolgreichen Traditionsclub, einen guten Standort anbieten kann und wir begrüssen auch die grosse Eigeninitiative der ZSC Lions, die bereit sind, ihr Stadion selber zu realisieren”, sagte Stadtrat Gerold Lauber. Zusammen mit den Trainingsplätzen und den Sporthallen im Juchhof wird das Gebiet zu einem Streifen mit Sportanlagen, der in der räumlichen Entwicklung Zürichs vorgedacht worden ist.

Für Peter Zahner, CEO der ZSC Lions, wäre der Umzug nach Altstetten ein Befreiungsschlag. Die Veranstaltungslandschaft hat sich in den letzten Jahren stark verändert und damit auch die Nutzung des Hallenstadions, wo nicht mehr alle Bedürfnisse unter einem Dach befriedigt werden können. Für Hans-Peter Schwald, Vizepräsident des Clubs, braucht es einen mutigen Befreiungsschlag; “Das ist eine grosse Herausforderung für den Club, aber wir sind überzeugt, dass sich diese Investition langfristig lohnt, für die ZSC Lions und für die Stadt Zürich”.

Nun wird der Standort auf Herz und Nieren geprüft. Der Standort muss noch in eine Zone für öffentliche Bauten und Anlagen umzoniert werden. Unter dem Vorbehalt allfälliger Rechtsmittelverfahren müsste es möglich sein, dass die ZSC Lions in der Saison 2015/16 erstmals in ihrer neuen Arena Tore schiessen.

Genf-Servette – ZSC 4:1 (3:0, 1:1, 0:0)

Gegen Servette hätte es heute eine perfekte Leistung benötigt um den Nachmittag siegreich zu gestalten. Diese Hoffnung wurde bereits nach wenigen Sekunden geschwächt – durch das Tor von Salmelainen. Auch danach änderte sich wenig auf dem Spielfeld. Die Genfer waren klar überlegen und gingen nach 12 Minuten verdient mit 2:0 in Führung. Noch vor der ersten Pause konnte Deruns das 3:0 erzielen und damit dem Heimteam eine gute Basis für das zweite Drittel erarbeiten.

Die Zürcher waren heute mit Sulander im Tor und Sejna als überzähliger Ausländer angetreten. Der gestern stark spielende Down durfte sich heute wieder bei GCK versuchen.

Savary war es in der 29. Minute, der bereits das 4:0 erzielen konnte und so die Partie entscheiden vermochte. Kurz vor der zweiten Pause konnte Bärtschi noch den Ehrentreffer für die Zürcher schiessen. Mehr als dieses Tor lag allerdings auch im Schlussabschnitt nicht mehr drin für die Zürcher und die Genfer waren nicht mehr bereit mehr Energie als nötig zu verbrauchen.

Eine Niederlage, die den Gästen sehr ungelegen kommt, denn damit muss die spielfreie Woche mit einer Niederlage in Angriff genommen werde. Ebenfalls wurde klar, dass die Zürcher momentan nicht auf Augenhöhe mit Bern oder Genf spielen.

Vorschau: Genf-Servette – Zürcher SC

Der Sieg im gestrigen Spiel gegen mittelmässige Rapperswiler war der Grundstein für ein erfolgreiches und geglücktes Wochenende. Heute nun treffen die Zürcher auf einen wirklichen Prüfstein. Diesmal ist der Gegner das zweitplatzierte Genf und liegt mit vier Punkten Vorsprung noch auf Schlagdistanz. Die Erholungsphase war für die Zürcher auf ein Minimum beschränkt und trotzdem muss heute ein optimales Spiel gelingen. Captain Seger wird aufgrund einer Gehirnerschütterung fehlen, die Länge seines Ausfalls ist noch nicht bekannt. Eines scheint allerdings klar, die Zürcher werden heute mit Sulander statt Flüeler im Tor spielen. Als Ersatz für Seger wird Pittis als Captain auflaufen.

ZSC – Rapperswil 3:0 (0:0, 2:0, 1:0)

Der ZSC spielte heute erneut mit Lukas Flüeler im Tor und Blain Down im Sturm, dafür waren Trudel und Ari Sulander heute überzählige Ausländer. Das Gesprächsthema vor dem Match war allerdings dann doch das neue , welches morgen Montag an einer Pressekonferenz vorgestellt wird. Wichtige Informationen wurden weder durch Salis noch Zahner bekannt gegeben, deshalb bleibt nichts anders als auf Montag zu warten.

Das Spiel begann und es startete ein eher fades und wenig spekakuläres Drittel. Erst in der 12. Minute musste Furrer aufgrund einer Behinderung auf die Strafbank. Die folgende Überzahl wurde nicht genutzt. Einzig Flüeler konnte sich durch einige Paraden in den Mittelpunkt stellen, der restliche Teil der Mannschaft blieb zurückhaltend. Dies änderte sich erst im zweiten Drittel, als Blain Down einen schönen Pass von Patrick Bärtschi im Powerplay verwerten konnte und so die Zürcher in Front schoss. Genau der gleiche Spieler hatte zwei Minuten später, also in der 33. Minute, die Ehre den zweiten Treffer der Zürcher zu erzielen, diesmal auf Assist von Monnet. Damit endete ein zweites Drittel, das ebenfalls nicht restlos zu überzeugen vermochte. Nach der Sirene attackierte Berglund allerdings Seger und es kam zu einer vermeintlich harmlosen Massenkeilerei. Die Folge war eine Strafe gegen den Rapperswiler und eine Powerplaysituation im letzten Drittel für das Heimteam.

Der Schlussabschnitt begann mit dem dritten Treffer der Zürcher, der im Powerplay durch Sejna erzielt wurde. Dieser Treffer brachte die vorzeitige Entscheidung zu Gunsten der Zürcher. Beim Check von Berglund wurde allerdings Seger verletzt und muss mindestens morgen mit einer Gehirnerschütterung pausieren. Damit wird morgen wohl der stark kritisierte Gardner die Rolle des Captains übernehmen.

Neu: mit Lukas Flüeler in Ton!

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Der ZSC bekommt eigenes Stadion

Heute morgen öffnete ich den Sportteil des Tagesanzeiger und sah diese Schlagzeile:

Der ZSC bekommt eigenes

Am Montag wird über den Standort informiert

Am Montagmittag werden die Pläne nun gelüftet: Die Geschäftsleitung und die Stadt Zürich laden zu einer Medienkonferenz ein zum Thema «Standort für ein neues Eis- und Sportstadion». Das Stadion sei in der Stadt Zürich und es wird nicht die Duplex-Arena sein.

Quelle: Tagesanzeiger Ausgabe vom 23. Januar 2010 Seite 61

Vorschau: Zürcher SC – Rapperswil

Den Strich sehen die Rapperswiler derzeit nur von unten und dass dies noch ändert, dafür braucht es viele Punkte in den nächsten Spielen. Zwar vermochten sie am gestrigen Abend, das schwache Langnau zu bezwingen und so einen wichtigen Sieg zu erringen.  Sie benötigen nun auch gegen die Zürcher eine starke und erfolgreiche Leistung, die am besten wieder mit drei Punkten belohnt werden. Das rettende Ufer ist nämlich sechs Punkte entfernt und wird nur schwer zu erreichen sein in den letzten sieben Partien. Dagegen muss der ZSC auf seine Niederlage am Dienstag gegen Kloten reagieren und wenn möglich ein 6-Punkte Wochenende erreichen. Auf die Partie zu Hause gegen Rapperswil, folgt die lange Auswärtsfahrt in den französischen Teil der Schweiz nach Genf. Zuerst aber wird es nicht einfach das “Seederby” zu gewinnen und die drei Punkte im Zürcher Hallenstadion zu behalten.

Update:

ist wieder zurück in der Mannschaft. Jean-Guy Trudel und Ari Sulander werden überzählig sein.

ZSC – Rapperswil Jona, Hallenstadion Zürich – Samstag 23. Januar 19:45