Genf-Servette – ZSC 4:3 (0:1; 3:1; 1:1)

Es war ein vielversprechender Start in der LesVernets in Genf mit dem frühen 1:0 durch Alston. Die Zürcher waren in dieser Phase präsenter, mit mehr Spielanteilen und der verdienten Führung. Dieses positive Resultat konnte bis Ende des ersten Drittels gehalten werden. Nun wurde es noch besser: Die Gäste führten mit dem 2:0 durch Monnet auf Pass von Trudel. Eigentlich hätte es in diesem Stil weitergehen müssen. Doch dagegen hatten die Genfer etwas und erzielten in der 33. Minute ihren ersten Treffer durch Kolnik.  Keine Minute später war es Suri, der zum Ausgleich traf und damit die Verunsicherung ins Zürcher Team zurückbrachte.

So war auch der 3:2 Führungstreffer durch Kolnik in der 39. Minute irgendwie abzusehen. Doch Zürich kämpfte sich noch einmal zurück und wurde durch das Tor von Bärtschi in der 41. Minute erlöst. Das Spiel war nun in einer entscheidenden Phase und in solch einer braucht es das Selbstvertrauen, das die Zürcher aktuell nicht haben und so kam was kommen musste. Das 4:3 durch Deruns und die damit verbundene Entscheidung. Am Schluss bremsten sich die Zürcher selber noch aus –  mit einer Strafe gegen Alston wegen Spielverzögerung.

Ein typisches Spiel für eine Mannschaft, die nicht zu 100% an sich glaubt. Das Ergebnis ist die dritte Niederlage in Serie. Damit stehen die Zürcher morgen gegen Rapperswil erneut unter nocht stärkerem Zugzwang um die Niederlagenserie noch vor der Natipause zu stoppen.