ZSC – EV Zug 4:1 (2:0, 1:1, 1:0)

Der ZSC konnte heute seine Position als Tabellenführer festigen. Die Zuger ihrerseits konnten mit einem Sieg an die Spitze klettern und den ZSC auf den zweiten Platz verweisen. Bereits nach wenigen Minuten stürmten die Zuger alleine auf den Zürcher Torhüter Sulander zu – dies nach einem groben Patzer von Seger. Ein paar Minuten und einige Zuger Angriffe später fassten sich die Zürcher allerdings ein Herz und konnten nach einem Verteidigungsfehler das 1:0 durch Gardner erzielen. Bereits kurz vor dem Tor wurde das Kräfteverhältnis auf dem Eis auf die Zürcher Seite gezogen. Dies wurde mit dem 2:0 durch Alston bestätigt. Er profitierte allerdings von einem unglaublichen Patzer vom finnischen Torhüter Markkanen im Zuger Tor. Eine fast unglaubliche Strafe erhielt Camichel am Ende des ersten Drittels 2+2+2+10 Minuten war das Verdikt nach einer Schlägerei mit Pittis, ausgelöst durch eine Grosschance der Zürcher.

Es folgte eine starke Phase der Zuger im Mittelabschnitt, die den Gästen zu einigen guten Torchancen verhalfen. Das Resultat davon war der Anschlusstreffer in der 29. Minute durch Schnyder im Powerplay auf herrliche Vorarbeit von Brunner. Als die Zuger ein erneutes schwaches Powerplay der Zürcher beinahe schadlos überstanden hatten, war es ein erneuter “Bock” in der Verteidigung, der Bärtschi wuchtig zum 3:1 einschiessen liess. Damit war nun der grösste Widerstand auf Zuger Seite erledigt. Die Druckphasen fanden nun hauptsächlich im Drittel der Zuger statt – allerdings im Mittelabschnitt ohne Konsequenzen.

Der Höhepunkt des Abends war das Tor von Bärtschi, der sich den Puck in der neutralen Zone schnappte, geschickt einen Zuger stehen liess und bei der daraus folgenden 2 gegen 1 Situation herrlich in den Torwinkel traf. Dabei war es sein zweiter persönlicher Treffer am heutigen Abend. Dieses Tor war zugleich auch der Schlusspunkt in einer  besonders im ersten Drittel unterhaltsamen Partie. Damit wurde auch die Spitzenposition gefestigt und Zug distanziert. Die nächste Begegnung findet gegen Rapperswil auswärts statt.

Interview mit Patrick Bärtschi kurz nach dem Spiel:

Hallo Patrick Bärtschi: Du hast heute zwei Tore erzielt, eines nach einem groben Zuger Fehler und das zweite nach einem schönen Konter. Wie siehst du Deine persönliche Leistung?
Ist sicher immer schön, wenn man mit Toren der Mannschaft helfen kann, aber Fehler gehören zum Spiel. Der Unterschied lag heute bei der Ausnützung der gegnerischen Fehler.

Ihr habt Bern, Zug, Davos, etc. geschlagen und seid an der Spitze. Um was geht es euch im Moment? Die Form für die Playoffs finden oder eine gute Ausgangslage zu schaffen?
Die Playoffs sind noch weit weg und dazu kommt kurz davor noch die Olympiapause aber für uns ist wichtig, dass wir zeigen können, dass die guten Gegner zu schlagen sind und dies gelingt uns im Moment.

Wo siehst Du im Moment eure Schwächen? Offensiv eigentlich top und defensiv?
Wir müssen uns sicher überall verbessern und die Stärken, welche wir im Moment haben beibehalten und weiter sehr hart an uns arbeiten. Es muss jeder einzelne an sich arbeiten und als Team Schritt für Schritt nehmen und weiter zusammenwachsen.

ist neu im Team und hat in einem Interview gesagt, er habe sich sehr gut eingelebt. Kann man dies auf den Teamgeist und den Teamwillen zurückführen?
Ich bin ja auch neu gekommen auf diese Saison und die Jungs im Team machen es einem sehr einfach. Es ist ein gut funktionierendes Team und jeder hilft dem anderen. Schlussendlich zahlt sich dies auch auf dem Eis aus.

Was meinst Du zum nächsten Gegner Rapperswil?
Wir wissen, dass sie im Moment eine kleine Krise haben, aber sehr heimstark sind. Wir müssen von Anfang an bereit sein und uns gut erholen.

Danke Patrick für das Interview und wir hoffen weiterhin solche Leistungen von Dir zu sehen.

ZSC – EV Zug

Der ZSC ist seit Dienstag wieder auf der Leaderposition. Mit einem schönen 5:2 Erfolg in Biel vermochten die Zürcher, dank dem Patzer von Bern, die ”1″ vor Ihrem Namen zumindest bis morgen Abend zu sichern. Der EV Zug könnte mit einem Vollerfolg wieder an den Zürchern vorbei ziehen.  Die morgige Partie beinhaltet aber nicht nur deshalb einiges an Spannungen, denn es ist auch die Neuauflage des abgebrochenen Spiels in Zug, als die Partie aufgrund des Rauches nicht beendet werden konnte. Die Zürcher verloren dieses Spiel mit 5:0 am grünen Tisch. Der Rekurs ist zwar noch hängig, aber grosse Hoffnungen sind nicht mehr vorhanden. Morgen können die Zürcher dennoch zeigen, dass sie sportlich das bessere Team stellen.

ZSC – EV Zug, Donnerstag 19.11.09 – 19:45 – Looos ab is Stadion morn!!!

EHC Biel – ZSC 2:5 (0:1, 2:1, 0:3)

Nach dem Sieg am Samstag gegen den SC Bern ging es heute nach Biel. Der ZSC, wie zuletzt mit Sulander im Tor, begann stark, konnte den Bieler Schlussmann jedoch noch nicht bezwingen. Die erste Überzahl half dem Z, sich im gegnerischen Drittel festzusetzen, jedoch nicht ein Tor zu erzielen. Die erste Überzahl des Heimteams sah auch nicht schlecht aus, doch auch die Bieler brachten kein Tor zustande. Erst nach etwas mehr als 15 Minuten stand der Zürcher Topscorer Seger ganz alleine vor dem Tor und musste einen schönen Pass nur noch einschieben. Die restlichen knapp fünf Minuten war der Z dann wieder klar überlegen.

Auch im 2. Abschnitt führte der ZSC die Angriffe mit schnellen und guten Pässen aus. In der Defensive störten sie die Bieler früh und machten so dem Heimteam das Leben schwer. Kurz nach dem die Bieler wieder komplett waren, erzielte Thibaut Monnet das zweite Zürcher Tor. 2 ½ Minuten vor dem Ende des zweiten Drittels nutzte Trunz mit seinem ersten Saisontor eine kleine Unsicherheit in der Zürcher Abwehr zum Anschlusstor. Und nur ca. 1 Minute später traf Brown zum Ausgleich für die Bieler. Die Seeländer schossen die Tore entgegen dem Spielverlauf, nutzten die Unsicherheiten in der Zürcher Abwehr jedoch gnadenlos aus!

Nach ca. 3 Minuten im letzten Abschnitt setzte ein Bieler den Puck an die Latte und auch Kurmann konnte dies in der Wiederholung feststellen. – Glück für die Zürcher! Nach 5 Minuten stand plötzlich wieder ein Bieler alleine vor Sulo, doch Geering konnte gerade noch vor dem Abschlussversuch den Stock dazwischenhalten. Um im Seeland nicht noch wichtige Punkte liegen zu lassen mussten die Zürcher eine starke Schlussoffensive einleiten. Der statistisch beste Sturm der Liga ging dann zur Freude der mitgereisten Fans in der 52. Minute durch Ryan Gardner auf Pass von Adrian Wichser wieder in Führung. Wie beim ersten Tor durch Seger ging auch Gardner ganz alleine vor dem Tor vergessen und musste nur noch einschieben. Nur 2 Minuten später konnte sich Monnet mit einem präzisen Slapshot als Doppeltorschütze feiern lassen. 51 Sekunden vor Schluss war es erneut Monnet mit dem Puck ins leere Tor. Die Zürcher konnten in den letzten 10 Minuten den Kopf gerade noch aus der Schlinge ziehen und haben verdient gewonnen.

Thibaut Monnet zeigte heute Abend mit 3 Toren und einem Assist eine starke Partie und brachte den ZSC zum 5:2 Auswärtssieg. Das nächste Spiel findet diesen Donnerstag zuhause gegen den EV Zug statt.

ZSC gewinnt Spitzenspiel in Bern mit 3:1!

Nach 20 Minuten stand es in Bern im Spitzenspiel noch 0:0. Ari Sulander, wie auch Bührer für Bern, konnten sich einige Male gut auszeichnen.

Im zweiten Durchgang versuchten die Berner das Spiel an sich zu reissen und kamen zu einigen guten Chancen. Ari Sulander blieb im Zürcher Tor jedoch immer der Sieger. Nach knapp 25 Minuten konnte Grauwiler auf Pass von Trudel zum 1:0 zwischen Bührers Beinen einschieben. Das Spiel blieb anschliessend offen. Es gab aber trotz Strafen gegen beide Teams keine Tore mehr.

Im letzten Drittel spielten beide Teams weiter nach vorne. Nach 47 Minuten bezwang Jan Alston mit einem Slapshot den Berner Goalie erneut zwischen den Schonern. Die Berner mussten reagieren und kamen nur 4 Minuten später durch Vigier auf ein Tor heran. Danach schoss jedoch in seinem ersten Spiel für Zürich sein erstes Saisontor und die Zürcher definitiv zum Sieg! Bern kam auch mit 6 gegen 5 zu keinem Tor mehr und schwächte sich die letzten 60 Sekunden mit einer Strafe noch zusätzlich.

Dank diesem Erfolg bleibt der ZSC auf dem zweiten Platz. Der Rückstand auf die Berner beträgt nun noch 2 Punkte, zudem hat der Z noch zwei Spiele weniger ausgetragen.

“Mit em Zug nach Ambri” – DRZ Fahrt 2009

Die diesjährige Fahrt übertriff sich selber und führt zum ersten mal nach Ambri (Samstag, 28. November). Der grosse organistorische Aufwand sollte mit zahlreichem Erscheinen durch EUCH belohnt werden. Die Aktion ist für die Schweizer Eishockey-Szene erstmalig und hoffentlich nicht einmalig. Die Tickets können während den nächsten Heimspielen direkt am Stand bezogen werden.

Auszug aus dem DRZ Forum:

“liebe zsc-fans

 
Zürcher SC”
 
!!!Nächste Chance zur Anmeldung: Donnerstag 19. November beim Heimspiel ZSC – EV Zug!!!

die diesjährige drz-fahrt steht vor der tür und es ist uns gelungen, euch ein novum für den zsc bzw im schweizer eishockey auf die beine zu stellen: ein extrazug.
wir werden dieses jahr am 28.11.09 von zürich hb nach ambri in unserem „eigenen“ zug fahren.

bitte beachtet, dass die fahrt derzeit auf 300 personen limitiert ist – tickets werden nur am drz-stand erhältlich sein und zwar an den folgenden heimspielen:

Dienstag 10.11.09 zsc – genf
Donnerstag 19.11.09 zsc – zug
Dienstag 24.11.09 zsc – langnau

der preis pro ticket beläuft sich auf chf 20.- – exkl. matchticket!!
der preis versteht sich als einheitspreis, GA oder halbtax zählen nicht! der extrazug kostet doch ein paar fränkli und das grosse defizit wird derzeit von drz getragen. wer also lust hat, darf uns gerne etwas an den zug zusätzlich “sponsern” – die spendenkasse liegt jeden match am drz-stand auf.

die genaue abfahrtszeit ist derzeit noch unbekannt, wird aber um die 16uhr sein! bitte dementsprechend unbedingt schauen, dass ihr aller allerspätestens am samstag 28.11.09 um 16uhr auf dem perron einstiegsbereit seit!
retour in zürich werden wir ca. um 1:30uhr sein.
der extrazug fährt nur von zürich hb nach ambri und retour – zustiegsmöglichkeiten unterwegs wird es nicht geben, auch auf der heimfahrt sind keine anderen halte möglich!

matchtickets werden von drz direkt im zug verkauft werden!
es ist uns bewusst, dass die diesjährige drzfahrt sehr kurzfristig ausfällt. leider waren wir aufgrund abklärungen mit der sbb bislang gebunden und konnten nicht einfach den zug „blind“ bestellen.

wir möchten auf diesem weg alle auffordern, zum gelingen dieser aktion beizutragen. drz haftet vollumfänglich für sämtliche schmiererein und sachbeschädigungen!

ZSC tauscht Kamber gegen Kostovic von Lugano

Noch vor wenigen Tagen stand er für den ZSCblog.ch zur Verfügung für ein Interview und war sich noch nichts von einem Wechsel bewusst. Heute nun wurde Kambers Vertrag per sofort aufgelöst und durch ersetzt. Der 193 cm grosse und 93 kg schwere Flügelspieler erzielte für Lugano diese Saison in 21 Spielen kein Tor und assistierte nur ein Tor. Der  bald 30 Jährige Hühne stammte aus der Juniorenabteilung von Kloten und erreichte dort mit den Elite Junioren im Jahre 1999 den Schweizermeistertitel, was gleichzeitig sein grösster Erfolg bedeutete.

ZSC – Genf Servette 3:4 (1:1, 0:2, 2:0) n.V.

Nach der Nati-Pause hatte Sean Simpson einige Änderungen in der Mannschaft angebracht. Lukas Flüeler durfte nach einigen Tagen Pause wieder zurück ins Zürcher Tor. Ebenfalls eine Änderung betraf Peter Sejna, der einen Einsatz in der vierten Linie als Center erhielt.

Dass diese Linienrotationen allerdings schnell wieder vergessen wurden, war auch dem 1:0 für Genf in der 10. Minute durch Trachsler zu verdanken. Es brauchte schon einen schönen Pass von Schommer, der eigentlich für Bärtschi gedacht war, dann allerdings vom Verteidiger von Genf-Servette selber zum 1:1 verwertet wurde, um die Zürcher zurück ins Spiel zu bringen. Danch stand eine bessere und kompaktere Zürcher Mannschaft auf dem Eis, die es allerdings nicht fertig brachte einen oder zwei Treffer zu erzielen.

Im Mittelabschnitt waren es dann sogar die Westschweizer, die in der gleichen Unterzahlsituation deren zwei Treffer durch Salmelainen und Derungs zu erzielen vermochten. Die beiden Tore schienen die Zürcher sichtlich zu hemmen und so kamen sie zu keinem weiteren Treffer im Mittelabschnitt. Dass aber auch die Zürcher schnell ein Doppelpack produzieren können, bewiesen Monnet und Wichser zwischen der 52. und der 54. Minute eindrücklich. Es waren die Treffer zum 2:3 und zum 3:3. Damit war die Partie neu lanciert und die Zürcher hatten zumindest das ”Momentum” auf ihrer Seite.

Dieser vermeintliche Vorteil für das Heimteam konnten sie jedoch nicht nutzen und so musste die Verlängerung die Entscheidung bringen. Sie fiel in der 62. Minute zu Gunsten der Gäste  und mit einem schönen Treffer durch Gobbi aus. Eine unkonstante Leistung der Zürcher wurde heute trotzdem mit einem Punkt belohnt. Doch bereits die nächste Partie gegen Bern muss besser und deutlich konstanter in Angriff genommen werden.

Interview mit Lukas Flüeler, kurz nach dem Spiel:

Hallo Lukas Flüeler, der erste Einsatz nach einigen Spielen, in denen Sulander das Tor hütete. Was meinst du zu deiner persönlichen Leistung heute?

Ich hatte das letzte Spiel gegen Lugano schon noch etwas im Hinterkopf. Bei eins, zwei Toren kannst du immer über die Leistung diskutieren. Morgen trainiere ich bereits wieder und muss jetzt langsam wieder Selbstvertrauen tanken.

Du hast aus meiner Sicht heute eine gute Leistung gebracht. Aber was war mit dieser Unterzahl im Mittelabschnitt? Wieso kann euch sowas passieren?

Das passt etwas zu unserem aktuellen Spiel. Wir spielen über 40 Minuten nicht unser Niveau und dann bringen wir es eigentlich fast zu einem Sieg. Die Leistung muss über 60 Minuten konstant und besser werden, vorallem im Hallenstadion haben wir noch grosses Potenzial. Das Spiel gegen Kloten war das beste diese Saison, als wir sieben Tore erzielten.

Es sind immer wieder wenige Minuten, in denen ihr aber deutlich stärker seid. Warum könnt ihr dieses Niveau nicht durchziehen?

Das ist wirklich schwer zu sagen, das haben wir in der Garderobe auch besprochen. Einzig gegen Kloten war es eine gute Leistung, das macht die Sache eigentlich deutlich einfacher. Auch heute kamen wir wieder in die Verlängerung, das zeigt eigentlich das Potenzial, nach einer von allen nicht genügenden Leistung.

Hast du etwas über die 10 Minuten Strafe gegen Seger erfahren nach dem Spiel? Die Strafe war völlig ärgerlich und dementsprechend auch Segers Aussagen in den Interviews nach dem Spiel.

Keine Ahnung was dort lief, da habe ich auch noch keine weiteren Infos. Ich selber habe es ebenfalls nur von weitem gesehen.

Nun warten Bern und Biel auswärts auf euch, besonders gegen Bern wird es ein ganz schweres Match, das ihr konstanter in Angriff nehmen müsst?

Die Nati-Spieler erhalten morgen noch einmal einen freien Tag zur Regeneration, der andere Teil der Mannschaft wird morgen bereits wieder auf dem Eis trainieren. Es folgen keine einfache Spiele mit Bern und Biel auswärts und anschliessend Zug auswärts wie du richtig erwähnt hast.

Danke Lukas Flüeler, deine Leistung war aus unserer Sicht heute gut und wir hoffen, dass du dich weiterhin mit solchen Leistungen dem Heimpublikum präsentieren kannst.