ZSC – HC Lugano 6:7 (3:2, 1:2, 2:2) n.P.

Einen doch eher gemütlichen Auftakt sahen die 7400 Fans im Zürcher Hallenstadion. Beide Teams agierten anfänglich mit vielen Fehlpässen und wenig konstruktivem Hockey. Erst das 1:0 in der 7. Minute von Jean-Guy Trudel brachte die Hoffnung auf besseres Eishockey zurück. Aber auch im Anschluss folgte hockeytechnisch wenig Kreatives. Das zweite Tor in der 14. Minute durch Hamilton 1:1 gab erneut Hoffnung auf eine bessere Partie. Doch ebenso wie Sejnas 2:1 in der 16. Minute und das 3:1 durch Alston konnte keine Wende der Partie herbeigeführen. Das Spiel war doch eher fad und ohne erwähnenswerte Qualität.

Da beide Mannschaften etwas gar fahrlässig mit der Defensive umgingen war es Robitaille, der zum 3:2 kurz vor der ersten Pause verwerten konnte. Nach der Sirene war es Nodari der sogar das 3:3 für die Tessiner erzielen konnte. Es folgte der Höhepunkt des Abends: Das herrliche Solo von Patrick Bärtschi. Dieser luchste dem Verteidiger in der neutralen Zone den Puck ab und konnte alleine auf Aebischer losstürmen. Nach einer Täuschung versetzte er den Torhüter gekonnt und schob souverän zum 4:3 ein.

Kurz vor und kurz nach der zweiten Pause konnte Lugano das Spiel wenden und erzielte innert wenigen Spielminuten das 4:4 und das 5:4 durch Vauclair und Hamilton. Noch einmal konnte Trudel ausgleichen und Hoffnung zurück ins Stadion bringen. Das Spiel war nun klar unterhaltsamer und spektakulärer. Mit seinem zweiten persönlichen Treffer machte allerdings Vauclair diesem Spiel in der 56. Minute ein vermeintliches Ende. Die Zürcher traten bereits ohne Torhüter auf und irgendwie ohne Chance. Gerade noch einmal 18 Sekunden waren zu spielen, doch aus dem Nichts konnte Alston von der blauen Linie das 6:6 schiessen.

In der Verlängerung wendete sich das Blatt wieder und der ZSC spielte mit einer deutlichen Leistungssteigerung. Auch dank einer 4 gegen 3 Situation von zwei Minuten gehörte die Verlängerung deutlich dem ZSC. Eine Entscheidung fiel aber auch hier nicht. Es musste also in den Shoutout gehen. Dieser wurde durch 3 Tore von Lugano und keinem der Zürcher ziemlich abrupt beendet.

Eine eher mittelmässige Leistung wurde heute mit einem Punkt belohnt. Beide Mannschaften spielten kein gutes Hockey und so musste es (wieder) zu einer knappen Entscheidung kommen: Diesmal gegen den ZSC.

4 Gedanken zu „ZSC – HC Lugano 6:7 (3:2, 1:2, 2:2) n.P.

  1. An alle die gestern nach dem Match nach Sulander gerufen haben: Find ich echt total daneben! Unterstützt Flüeler doch und gebt ihm nicht immer für alles die Schuld! Die Verteidigung war grottenschlecht! Klar hatte Flüeler viele Abpraller und er hatte sicher nicht seinen besten Abend, aber trotzdem muss man ihn doch anfeuern! Er ist erst 21 und halt noch etwas nervös und dann ihm immer alles in die Schuhe zu schieben wenn unsere Verteidiger wiedermal mit dem Gegner rumkuscheln finde ich echt unter aller Sau!!!

  2. Danke Nino! 🙂 Hoffe die Pause nun wird ihm gut tun, denke dass Sulander die nächsten beiden Spiele im Tor sein wird…

  3. Gerade für ein solch jungen Spieler ist es enorm wichtig, dass er einmal eine Pause kriegt. Wichtig ist auch, dass man ihn aus der Schusslinie von den Medien nimmt. Ebenfalls sollte man Flüeler noch Zeit geben. Die meisten guten Torhüter waren unter 25 Jahren auch noch nicht die besten.

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