ZSC – Rapperswil 2:4 (0:0, 2:2, 0:2)

Der ZSC stand heute im Duell gegen Rapperswil Jona. Diese Begegnung endete für die Zürcher diese Saison bereits zweimal positiv. Ein denkbar schlechter Start dann allerdings am heutigen Abend. Das war zwar auf der Anzeigetafel nicht zu sehen, doch das Selbstvertrauen der Spieler war bereits Ende Startdrittel geknickt. Bis zum ersten Treffer dauerte es 24 Minuten, ehe Pöck für Rapperswil zum 1:0 verwerten konnte: Die logische Folge der Passivität der Zürcher. Es war bis zu diesem Punkt eher der Unfähigkeit der Feldspieler anzukreiden, dass es noch kein Torerfolg zu verzeichnen gab. Einzige Ausnahme war eine grossartige Parade von Lukas Flüeler kurz nach Wiederaufnahme des Spiels im zweiten Drittel.

Die Reaktion durch Bärtschi liess nicht lange auf sich warten, doch der ebenso erneute Führungstreffer der Rapperswiler durch Burkhalter auch nicht. Das Spiel glitt vor sich hin, wie der Puck auf dem Eis – keine Emotionen, keine Torszenen und damit auch keine weiteren Tore. Bis dann kurz vor Drittelsende Monnet zum Torschützen des eher glücklichen als verdienten 2:2 ernannt wurde. Aber auch dieses Tor erwirkte keine Reaktion bei der Mannschaft. Im Gegenteil – die Zürcher noch desolater und desorienteriter denn je, das 3:2 und das 4:2 waren nur logische Folgen des Spielverlaufes.

Auch als die Zürcher kurz vor Schluss Flüeler durch einen weiteren Feldspieler ersetzten, war nichts von grosser Offensive zu sehen. Es war ein verdienter Sieg von Rapperswil, die in einem sehr schlechten Spiel die bessere Mannschaft darstellten.