ZSC – EHC Biel 5:2 (2:1, 1:0, 2:1)

Es war genau eine Woche her seit dem grossen Triumpf gegen die Chicago Blackhawaks am Victoria Cup. Diesmal stand an gleicher Stelle der EHC Biel. Doch der ZSC tat sich um einiges schwerer in diesem vermeintlich einfacherem Spiel. Deshalb war die Führung durch Lötscher nach 62 Sekunden auch verdient. Auch danach lief beim ZSC nicht viel zusammen. Ein satter Slapshot von Gardner zum 1:1 war nötig, um die Zürcher aus ihrem Tiefschlaf zu wecken. In der 16. Minute wurde Trudel herrlich von Seger lanciert. So konnte Trudel alleine auf Berra zu laufen und das 2:1 erzielen. Mit diesem Resultat war das erste Drittel mit einem zumindest positiven Ergebnis beendet.

Der ZSC kontrollierte das Spiel zusehends und war meistens Herr der Lage, diese Tatsache wurde durch das 3:1 von Sejna noch einmal gefestigt. Im Schlussabschnitt war es Pittis, der das vorentscheidende 4:1 erzielte, auf Assist von Bärtschi und Seger. Das 4:2 und 5:2 durch Fata und Monnet waren für das Spiel nur noch Kosmetik: die Entscheidung fiel bereits im Mittelabschnitt zu gunsten der Zürcher.

Es folgt nun der schwere Auftritt gegen den erstarkten EV Zug in der Hertihalle. Das Spiel findet am Freitag statt. Den Treffpunkt für die Sektion ÖV findet ihr wie immer auf www.drz.ch.

Nach dem Spiel konnte der zscblog.ch mit Adrian Wichser sprechen:

Hallo Adi! Danke dass du dir Zeit genommen hast für zscblog.ch ein kurzes Interview zu geben. Das Resultat ist eigentlich klar, doch war es nicht sehr überzeugend.
Wir haben am Anfang sicher nicht so gespielt, wie wir wollten und hatten etwas Mühe mit den Bielern. Deshalb war in den Drittelspausen auch niemand so richtig zufrieden. Am Schluss war es aber wichtig, dass wir die Tore schossen und die Ruhe behielten.

Solche Spiele habt ihr vor 2-3 Jahren noch verloren. Was macht  es aus, dass ihr diese heute gewinnt?
Sicher hat es mit dem Selbstvertrauen und dem Charakter der Mannschaft zu tun.

Am Freitag spielt ihr gegen Zug auswärts. Wir haben vorhin vernommen, dass ihr „euer Spiel durchziehen müsst“, was heisst dies genau?
Wir müssen 60 Minuten kämpfen und alles geben. Wenn wir das ganze Spiel immer bereit sind, ist alles möglich.

Du warst lange verletzt. Vor einer Woche konntest Du gegen Chicago nicht spielen, heute schon. Was war der Unterschied?
Ich trainierte hart und hätte gerne gespielt. Ich war aber noch nicht 100% fit und deshalb entschieden die Ärzte und ich, dass es nicht reicht zum spielen. Aber es hat auch als Zuschauer Spass gemacht das Spiel zu verfolgen.

Wie siehst du deine persönliche Zukunft? Hast du noch Pläne an anderen Orten?
Wir haben diese Woche Gespräche und es wird sich alles zeigen. Ich spiele sehr gerne beim ZSC und fühle mich wohl. Daher sehe ich meine Zukunft in Zürich und für mich gibt es eigentlich nur noch einen Wechsel. Als ich von Winterthur weg ging, sagte ich, dass ich meine letzte Saison noch bei den Winterthurern verbringen möchte.

P.S.: Adi Wichser hat in dieser Saison erst 3 Spiele bestritten, sich jedoch schon 4 Assists zuschreiben können.