ZSC – Kloten 7:3 (2:2; 3:0; 2:1)

Die Spiele gegen den Erzrivalen Kloten gehören immer zu den spannendsten der Saison. Diesem Ruf wurde das Spiel heute nachmittag absolut gerecht. Nach nur vier Minuten vermochte Rintanen die Flieger in Führung zu bringen und so die Zürcher zu einer Reaktion zu zwingen. Dass diese Reaktion nur gerade zwei Minuten später durch Monnet folgte, zeigt die aktuelle Stärke der Zürcher. Die erstmalige Führung der Heimmannschaft folgte in der 15. Minute durch Ryan Gardner. Fast hatten die Zürcher dieses Drittel im Sack, als Von Gunten noch einschieben konnte und so den ausgeglichenen Spielstand zum Drittelsende klar machen konnte.

Der ZSC startete stark in das zweite Drittel und konnte durch Bärtschi wieder in Führung gehen. Die beiden Treffer von Sejna und Seger waren die Spielentscheidenden in diesem heutigen Derby. Das Mitteldrittel gehörte fast ausschliesslich den Zürchern. Dabei wurde Kloten regelrecht an die Wand gespielt und die Fans hatten ihren Spass dabei. Mit den beiden Toren von Reist und Bastl gingen die Zürcher im Schlussabschnitt mit 7:2 in Front und es lagen an diesem Samstag Nachmittag für den ZSC noch mehr Tore in der Luft. Das 7:3 durch Von Gunten änderte nur noch etwas an der Statistik, allerdings nichts mehr an der Klarheit des heutigen Sieges im Derby.

Nach der gestrigen Leistung in Ambri war der ZSC heute frischer und spritziger aufgetreten. Die offenbar gesparten Kräfte in den ersten beiden Dritteln von gestern in Ambri konnten heute genutzt werden und führten so zu einem schlussendlich ungefährdeten Sieg.

(PHOTOPRESS/Patrick B. Kraemer)

(PHOTOPRESS/Patrick B. Kraemer)

Ambri – ZSC 1:3 (0:0, 0:0, 1:3)

Für die ersten beiden Drittel reicht eine ganz kurze Zusammenfassung. Die Leventiner in ihrer Heimat überlegen und mit einem klaren Chancenplus, doch irgendwie wollte und wollte der erlösende Treffer für die Gastgeber nicht fallen.

Als es in der ersten Spielminute des letzten Spielabschnittes dann doch noch klappte (durch Paola Duca), war es mehr ein Weckruf für die Zürcher, denn eine Erlösung für Ambri. Es war Jan Alstons Treffer im Powerplay, der nach einem Querpass von Seger zum Ausgleich führte. Nur wenig später konnte Bärtschi zum 2:1 einschieben. Dieses Ergebnis hielt sich bis kurz vor Ende der Partie, als Trudel nur noch das leere Tor zu treffen hatte und so das Spiel definitiv entschied.

In den ersten beiden Dritteln schien es, als hätten die Zürcher Kräfte für das heutige Derby gegen Kloten gespart. Hoffen wir nun, dass diese Kräfte im richtigen Moment frei gesetzt werden können.

Die Anspielzeit dieser Partie ist, wie bereits mehrmals erwähnt (aufgrund Umbauarbeiten im Hallenstadion) um 15:45 Uhr.

HC Ambri-Piotta – ZSC

Das zweite Duell gegen einen Tessiner Club innert vier Tagen folgt heute in Ambri. Die Leventiner haben am Dienstag nach ihrer Niederlage, gegen die Langnauer, die rote Laterne für das Tabellenschlusslicht übernommen und gehören diese Saison zu den Abstiegskandidaten. Eine Überheblichkeit können sich die Zürcher allerdings nicht erlauben, denn diese Punkte sind wichtig um am Schluss der Qualifikation das Heimrecht auf seiner Seite zu haben. Denn zwischen dem EV Zug dem Tabellenleader und dem siebten Rapperswil Jona liegen nur gerade sechs Punkte (ohne Beachtung der Verlustpunkte). Deshalb ist ein Sieg nicht nur eine gute Reaktion auf die Niederlage vom Dienstag sondern auch wichtig in der Hinsicht auf die Rangierung Ende Saison.

Das grösste Thema war die eher mässige Leistung von Flüeler gegen Lugano, deshalb wird aller voraussicht nach Ari Sulander das Tor wieder hüten. Man sollte allerdings nicht ausser Betracht lassen, das der junge Torhüter seine Chance braucht und genau diese “Krisen”, die er aktuell durchlebt, braucht um stärker zu werden.

Ambri-Piotta – ZSC, Freitag 30. Oktober 2009 – 19:45 Stadion Leventina

ZSC – Kloten am Samstag um 15.45 Uhr

Wie bereits angekündigt möchten wir nochmals darauf hinweisen, dass das Spiel am Samstag, 31.10.09 gegen die Kloten Flyers bereits um 15.45 Uhr beginnt (ursprünglich war das Spiel auf 19.45 Uhr angesetzt).

Grund dafür sind umfangreiche Umbauarbeiten für den am Sonntag, 01.11.09 stattfindenden Swiss Cup (Turnen).

Zu beachten: Dies ist kein Lion Kids Spiel. Das nächste Lion Kids Spiel findet am Sonntag, 29.11.09 statt.

Quelle: ZSC Lions

ZSC – HC Lugano 6:7 (3:2, 1:2, 2:2) n.P.

Einen doch eher gemütlichen Auftakt sahen die 7400 Fans im Zürcher Hallenstadion. Beide Teams agierten anfänglich mit vielen Fehlpässen und wenig konstruktivem Hockey. Erst das 1:0 in der 7. Minute von Jean-Guy Trudel brachte die Hoffnung auf besseres Eishockey zurück. Aber auch im Anschluss folgte hockeytechnisch wenig Kreatives. Das zweite Tor in der 14. Minute durch Hamilton 1:1 gab erneut Hoffnung auf eine bessere Partie. Doch ebenso wie Sejnas 2:1 in der 16. Minute und das 3:1 durch Alston konnte keine Wende der Partie herbeigeführen. Das Spiel war doch eher fad und ohne erwähnenswerte Qualität.

Da beide Mannschaften etwas gar fahrlässig mit der Defensive umgingen war es Robitaille, der zum 3:2 kurz vor der ersten Pause verwerten konnte. Nach der Sirene war es Nodari der sogar das 3:3 für die Tessiner erzielen konnte. Es folgte der Höhepunkt des Abends: Das herrliche Solo von Patrick Bärtschi. Dieser luchste dem Verteidiger in der neutralen Zone den Puck ab und konnte alleine auf Aebischer losstürmen. Nach einer Täuschung versetzte er den Torhüter gekonnt und schob souverän zum 4:3 ein.

Kurz vor und kurz nach der zweiten Pause konnte Lugano das Spiel wenden und erzielte innert wenigen Spielminuten das 4:4 und das 5:4 durch Vauclair und Hamilton. Noch einmal konnte Trudel ausgleichen und Hoffnung zurück ins Stadion bringen. Das Spiel war nun klar unterhaltsamer und spektakulärer. Mit seinem zweiten persönlichen Treffer machte allerdings Vauclair diesem Spiel in der 56. Minute ein vermeintliches Ende. Die Zürcher traten bereits ohne Torhüter auf und irgendwie ohne Chance. Gerade noch einmal 18 Sekunden waren zu spielen, doch aus dem Nichts konnte Alston von der blauen Linie das 6:6 schiessen.

In der Verlängerung wendete sich das Blatt wieder und der ZSC spielte mit einer deutlichen Leistungssteigerung. Auch dank einer 4 gegen 3 Situation von zwei Minuten gehörte die Verlängerung deutlich dem ZSC. Eine Entscheidung fiel aber auch hier nicht. Es musste also in den Shoutout gehen. Dieser wurde durch 3 Tore von Lugano und keinem der Zürcher ziemlich abrupt beendet.

Eine eher mittelmässige Leistung wurde heute mit einem Punkt belohnt. Beide Mannschaften spielten kein gutes Hockey und so musste es (wieder) zu einer knappen Entscheidung kommen: Diesmal gegen den ZSC.

ZSC – Genf Servette 6:4 (2:2, 1:2, 3:0)

Wahre Champions werden in der Niederlage erkannt, diese Aussage wird im Spitzensport häufig verwendet. Dass McSorley wohl nie zu diesen Champions gehören wird, stellte er heute erneut eindrücklich unter Beweis. Mit solchen Aktionen schadet er allerdings mehr seinem eigenen Team denn seinen Gegnern.

Doch alles von Anfang an: Die Zürcher starteten gut in die Partie. Allerdings war auch von der ersten Sekunde an klar, dass diese Partie keine einfache würde. Die Gäste waren aggressiv und stocherten mehr als einmal an der Grenze des Erlaubten vor dem Zürcher Torhüter Lukas Flüeler. Diese Aktionen endeten immer wieder in kleineren oder grösseren Keilereien vor den Toren, was immer wieder zu Strafen auf beiden Seiten führte.

Bereits nach 88 Sekunden war es Toms, der die Gäste in Führung brachte.  Gerade einmal weitere 81 Sekunden brauchte der ZSC nun um zu reagieren. Gespielt waren noch keine drei Minuten. Mit Kolnik war es ein alter Bekannter, der in der 7. Minute zum 2:1 für Genf scoren konnte. Mit diesem Treffer hatten die Zürcher ihre liebe Mühe. Die Reaktion folgte “erst” in der 16. Minute mit einem schönen Abschluss von Gardner im Powerplay.

Damit war das erste Drittel beendet und die erhitzten Gemüter konnten sich etwas abkühlen. Das Spiel flachte ab und die Emotionen gingen zumindest kurzfristig nicht mehr derart hoch. Derungs war es in der 29. Minute, der diese kurze Zwischenflaute für die Zuschauer beendete und die Partie zu alter Klasse erweckte. Auch hier waren nur weitere zwei Minuten gespielt, als den Zürchern der erneute Ausgleich durch Thibaut Monnet gelang. Aber Mercier konnte noch vor der zweiten Pause zum 4:3 einschieben und so den Zwischenstand für die ersten 40. Minuten besiegeln.

Irgendwie waren die Zürcher nicht in der Lage in den ersten Minuten des Schlussabschnittes deutliche Akzente zu setzen. Die Zeit verging und das Ergebnis blieb beim 4:3. Erst als sich Alston in der 48. Minute auf der linken Seite herrlich durchsetzen konnte, und zum 4:4 verwerten konnte, war wieder Stimmung im Stadion. Dann folgte eben jener Auftritt von McSorley in der 56. Minute, der das Spiel wohl zu Gunsten der Zürcher entschieden hatte. Ein umstrittener Treffer durch Thibaut Monnet, der sich in der Wiederholung als regulärer Treffer erkennen lässt, bringt McSorley vollends aus der Fassung. Immer wieder bringt er zu wenige oder die Spieler zu spät aufs Eis und proviziert damit Fans, Schiedsrichter und Spieler.

Das 6:4 ins leere Tor wenige Sekunden vor Schluss war dann wohl zu viel des Guten für den heissblütigen Trainer von Genf. Er forderte die Spieler auf, ohne Shakehands vom Feld zu gehen. Einige der Genfer Akteure blieben aber stehen und mussten vom Trainer persönlich in die Kabine begleitet werden. Die Definition von Teamgeist und Einheit sehen ganz klar anders aus. Der Name des heutigen Verlierers heisst nicht Genf sondern Chris McSorley.

Hallo : Wie beurteilst du das heutige Spiel? Es war von vielen Gehässigkeiten geprägt und sehr kampfbetont?

Es war von der ersten Sekunde an ein gehässiges Spiel und die Genfer haben oft nachgeschlagen.

Mit diesem Spielstil kannst du kein technisches Spiel aufziehen. War das mit auch ein Grund, dass ihr so mühe hattet bis zum letzten Drittel?

Ich weiss nicht ob das ein Grund war. Wir haben einige blöde Tore bekommen, zum Glück aber konnten wir immer wieder reagieren.

Genf Servette verliess das Spielfeld ohne Handshakes. War das ein Thema in der Garderobe? Könnte das euch auch passieren?

Naja das interessiert uns eigentlich nicht. Wir haben gewonnen, das ist das Wichtigste. Vielleicht war es wegen der Schweingegrippe, da kann ich so etwas verstehen (lacht). Aber ich weiss nicht, ob uns das auch passieren könnte.

Mc Sorley hat aber ordentlich eingeheizt während dem Spiel. Das lag hauptsächlich an ihm. Die Mannschaft verliess das Spielfeld nicht einmal geschlossen?

Das ist klar, dass er hier dahinter steckt. Allerdings sehen wir das nicht so tragisch. Die Mannschaft musste mitziehen, da kannst du nicht draussen bleiben als Spieler.

Zu deiner persönlichen Situation. Die Medien haben geschrieben, dass du nächste Saison nicht mehr hier beim ZSC spielst? Spielst du nächste Saison bei Genf Servette?

Aha, ja, das habe ich auch gelesen, doch von dem habe ich nichts gewusst. Dass ich aber bei Genf spielen werde ist eher unrealistisch (lacht).

Damit können wir diese Aussage als Medienente abstempeln?

Ja das können wir. Ich habe noch nichts vom Club gehört, weder dass ich hier bleibe, noch dass ich gehen muss. Allerdings würde ich gerne noch einige Saisons beim Z spielen.

Danke Oliver und vielleicht bis zum nächsten Mal. Viel Glück!

ZSC – Genf-Servette

Im gestrigen Spiel gegen die Davoser zeigten die Zürcher die richtige sportliche Antwort auf den Verlust der drei Punkte in Zug. Besonders die starke Leistung von Flüeler, der nur dank einer Verletzung von Sulander spielte, muss beim gestrigen Vollerfolg erwähnt werden.

Heute steht gegen Genf, die Final-Reprise aus dem Jahr 07/08 an. Die Genfer die ihren hohen Erwartungen noch nicht vollends gerecht werden konnten diese Saison, belegen aktuell den 7. Platz mit 8 Punkten Vorsprung auf den 9ten Ligaplatz und damit Lugano. Der nun virtuelle Leader ZSC hat es also in der Hand sein Spiel im eigenen Stadion durchzuziehen und so sein Wochenende erfolgreich abzuschliessen.

ZSC – Genf-Servette: Samstag, 24.10.09 – 19:45, Hallenstadion.

HC Davos – ZSC 1:4 (0:2, 1:1, 0:1)

Das Duell gegen den HC Davos verspricht immer Spannung, dieses Duell der beiden Meisterkandidaten ist meistens durch Emotionen und Kampf geprägt. In den letzten Jahren hatte der HC Davos oft das bessere Ende für sich, bis auf die wichtige Serie in den Playoffs 2007/08 als der ZSC anschliessend Meister wurde.

Auch heute sollte es eine interessante Begegung, die viel Spannung versprach werden. Der erste der sich als Torschütze feiern konnte war Gardner in der 16. Minute. Dieses Tor schien die Zürcher zu beflügeln und so war es kurz darauf Monnet, der bereits zum zweiten Zürcher Treffer (18. Minute) verwerten konnte. Mit diesem wichtigen Vorsprung gingen die Zürcher in die erste Drittelspause.

Im zweiten Drittel dauerte es ebenfalls bis in die 33. Minute ehe Donati für die Bündner, denn Anschlusstreffer verbuchen konnte. Kaum geschockt von diesem Ergebniss, konnte Krutov (der zum ersten mal nach seiner Verletzung wieder spielte) zum 3:1 verwerten. Dies war auch das Resultat nach 40. Minuten. Auch im letzten Drittel geschah zu Beginn nichts interessantes. Auch hier brauchte es wieder acht Minuten ehe Trudel zum 4:1 einschieben konnte.

Das 4:1 war auch gleichzeitig das Schlussresultat, damit können die Zürcher auf einen erfolgreichen Start des Wochenendes blicken. Im morgigen Spiel wartet der HC Genf Servette zuhause um 19:45.

HC Davos – ZSC

Nach der Nati-Pause mit der Zusammenkunft in Dübendorf endet nun die kleine Pause für den ZSC und die Liga. Mit einem Doppelpack gegen Davos und Genf setzen die Zürcher ihren Spielbetrieb fort. Besondere Beachtung sollte dem Spiel gegen den HC Davos gewidmet werden. Die Büdner konnten die Pause nutzen um ihre Krise zu analysieren. Der ZSC kehrte mit den beiden Erfolgen gegen Fribourg und Langau wieder zurück auf die Siegesstrasse.

Der HCD ist bereits wieder in ein mögliches Transfergeschäft verwickelt, der Österreicher Setzinger steht im Tauschgeschäft für Alexandre Daigle bereit. Doch diese Nebenschauplätze dürfen den ZSC morgen nicht interessieren, denn in Davos gilt es die Niederlage vom Startspiel auszumerzen.

HC Davos – ZSC, Freitag 23. Okt. – 19:45

Forfait Niederlage gegen Zug – Einspruch der Zürcher

Das Spiel zwischen dem EV Zug und dem ZSC wird mit einem 3 Punkte Erfolg für Zug gewertet. Damit “verlieren” die Zürcher das Spitzenduell im Kampf neben dem Eis. Das Spiel wurde am 9. Oktober wegen Rauch im Stadion abgebrochen. Doch der ZSC wird Rekurs gegen dieses Urteil erheben, dies nach dem sich die Zürcher und die Zuger auf ein Wiederholungsspiel geeinigt haben.

Wie es mit der Rückerstattung der Tickets aussieht ist noch nicht bekannt. Wir werden euch gegebenenfalls informieren. Auch auf Anfrage bei der Geschäftsstelle des EV Zugs konnten keine weiteren Infos erfahren werden.