ZSC – Chicago Blackhawks 2:1 (1:1, 1:0, 0:0)

Vor dem Spiel:

Wie in allen internationalen Spielen von letzter Saison ist auch heute gegen Chicago Blaine Down wieder im Team. Zusätzlich kommt für dieses spezielle Spiel Andre Signoretti von GCK als Verstärkung in der Defensive.
Es werden wie im Playoff-Final von 2008 gegen Servette wieder im ganzen Stadion Wunderkerzen verteilt. Das Spiel wird gemäss unseren Angaben vor über 9000 Zuschauern stattfinden.

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Der ZSC beginnt mit der folgenden Formation:
Sulander (Flüeler); Suchy, Schelling, Pittis, Sejna, Bastl; Seger, Schnyder, Trudel, Alston, Gardner; Geering, Signoretti, Monnet Bärtschi, Down; Stoffel, Bühler, Grauwiler, Kamber

1. Drittel:
Gibt es einen Unterschied zwischen den NHL-Teams und dem ZSC? – Nein, oder doch? Der ZSC startete viel besser ins Spiel als die Gäste aus Amerika. Jedoch konnten die Zürcher ihre guten Chancen nicht  nutzen und kassierten einen Treffer, den man mit dieser Leistung nicht verdient hätte. Wie es sich als CHL-Sieger aber gehört, kämpft man immer weiter und gibt nie auf. Dies dachte auch Patrik Bärtschi, der alleine auf Chicago-Torhüter lief. Bärtschi liess sich diese Chance nicht entgehen und schloss eiskalt zum Ausgleich ab! Die Halle war am kochen und die Fans hatten wieder Grund zum Lachen. Es kam aber noch besser. Der ZSC, vom Tor beflügelt, griff weiter an und kam zu sehr guten Chancen. Der ZSC tauchte noch ein zweites Mal vor dem Gäste-Goalie auf, der sich aber nicht mehr bezwingen liess.
Der ZSC hatte in den ersten 20 Minuten die besseren Chancen und schoss ein Tor. Wenn sie so weiter spielen und in der Defensive dicht halten, wird es ein sehr gutes Resultat geben.
In diesem Sinne, HOPP ZSC!!

Der erste Treffer für den ZSC

Der erste Treffer für den ZSC

2. Drittel:
Was war denn das im ersten Drittel? SENSATIONELL! Der ZSC zeigte eine souveräne Leistung und war von Beginn weg bereit und zeigte wer im Hallenstadion der Chef ist! Im zweiten Drittel ging es munter weiter! Der ZSC, von der Euphorie nicht zu bremsen, spielte weiter nach vorne. Die Zürcher hatten wie im ersten Abschnitt die besseren Chancen, konnten aber lange nicht in Führung gehen. Bis es dann aber doch klappte und Lukas Grauwiler alle in der Halle überraschte. Der ZSC führte auf einmal gegen den grossen Favoriten aus Chicago. Die Zürcher mussten einige Male in Unterzahl spielen, da es zwei/drei umstrittene Strafen gab, doch dies stoppte die Zürcher nicht. Das Drittel war aber noch nicht zu Ende und die Sieger der CHL wollten noch mehr, doch es blieb beim 2:1 für die Gastgeber – und dies nicht unverdient!
Der ZSC im Höhenflug, hoffentlich geht es so weiter. Hopp Zürcher SC!

3. Drittel:
Der ZSC, nach 40 Minuten in einer sehr guten Ausgangslage, wollte den Stars aus der NHL ein Bein stellen. Es sah um so länger das Spiel dauerte, desto besser aus. Der Hausherr des Hallenstadions hatte mit Konter immer wieder gute Chancen. Als wenige Minuten vor Schluss Bärtschi alleine vor dem Tor beim Abschluss behindert wurde, sprach der Schiedsrichter ein Penalty aus. Der Gefoulte nahm Anlauf und scheiterte.
Chicago versuchte es noch ohne Torhüter, konnte sich aber nicht richtig im Drittel der Zürcher festsetzen. Der ZSC traf aber auch nicht ins leere Tor und so blieb es beim 2:1 für den im voraus genannten Unterdog. Und so durfte Mathias Seger nach dem Meistertitel von 2008 und dem CHL-Titel von 2009 den dritten Pokal innerhalb von 1 1/2 Jahren in die Höhe stemmen!