SC Langnau – ZSC 3:5 (1:1, 1:1, 1:3)

Langnau gegen Zürich – das Duell, das seit einigen Jahren ganz im Zeichen von Michel Zeiter steht. Immer wieder wenn die Zürcher zu Gast in der Ilfis Halle sind, wird „Susi“ frenetisch bejubelt, dieser kann seine noch immer grosse „Liebe“ zum ZSC, denn auch nicht verbergen.

Das aber war spätestens beim Anpfiff ausgeblendet. Dass es dennoch 15 Minuten dauerte bis zum ersten Tor war für einmal den Verteidigern und den Torhütern zu zusprechen. Es brauchte ein Rebound bei Schoder, das Bärtschi einzuschieben vermochte. Dieses Resultat wurde von den Zürchern bis kurz vor Drittelsende gehütet und verwaltet. Aber es kam eine unnötige Strafe und mit dieser ein Tor durch Murphy. Zwar folgte nun die Pause zur Fassung des Geschehns für den Z, aber irgendwie schien in dieser Phase das Spiel auf Messers Schneide. Kurz nach Wiederaufnahme des zweiten Drittels war es Camenzind, der im Fallen das 2:1 für die Langnauer erzielen konnte. Eine Reaktion der Gäste war gefordert  und wie so oft in den letzten Spielen kam diese auch.

Alston, Seger und Gardner machten aus einem 2:1 Rückstand einen 4:2 Vorsprung. Fast schien die Partie entschieden, die Zürcher auf gutem Weg zum ungefährdeten Sieg, doch irgendwie scheint das mit diesen einfachen Siegen noch nicht das Ding des ZSC. Wiederum wurde es unnötig spannend – dank dem zweiten persönlichen Treffer von Murphy. Für den Schlusspunkt ins leere Tor sorgte dann aber Gardner mit seinem ebenfalls zweiten Treffer.

Ein Spiel folgt noch vor der „grossen“ Pause für die Zürchern. Das Spiel in Lugano am Dienstag (Auswärts) sollte das letzte vor dem nächsten Heimspiel am 2. Oktober sein. Mit einem erneuten Sieg würde es sich wohl viel besser erholen.