Auswärts-Reisebericht nach Biel

Eine Fahrt nach Biel ist immer lohnenswert, zum einen fürs Punktekonto der Mannschaft, zum anderen ist stimmungsmässig immer was los beim Aufsteiger. Da die Leute während des Boykotts die Zeit nutzten um sich für diese Fahrt einzuschreiben, ging es kurz nach 17 Uhr mit 2 Cars los.

Dass es die letzte Auswärtsfahrt der Saison ist, merkte man sofort, denn die Playoffs waren ein beliebtes Gesprächsthema. Auch wenn die Meinungen bezüglich des Wunschgegners auseinander gingen, war man in zwei Punkten einer Meinung: Nicht nach Genf fahren müssen und gegen Biel müssen 3 Punkte her! Leider kam mit dem nichtfunktionierenden WC schon nach wenigen Minuten die erste schlechte Nachricht. Also wich man von der 1 Stoppstrategie ab, was natürlich kein Problem ist, denn Pausen sind immer unterhaltsam! Blieb nur noch zu hoffen, dass man auf jedes Problem so schnell eine Antwort findet!

Nach einer verhältnismässig ruhigen Fahrt in Biel angekommen traute man seinen Augen kaum, waren das wirklich dieselben Fans wie in Lugano an der Abendkasse? So gesittet ging es nicht immer zu und her. Vielleicht lag es daran, dass Biel schon zum 5. Mal in dieser Saison auf dem Spielplan stand. Aber immerhin ist es möglich in Biel einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, wie übriggebliebene Fetzen einer Choreo zeigten. Jedoch erinnerte der Spielstart kaum mehr, an diesen Abend, es wurde kaum Eishockey gespielt (siehe Spielbericht), dementsprechend war auch die Stimmung: nicht schlecht (erwähnenswert sind vor allem die Fahnen, die ständig in Bewegung waren), aber in Erinnerung bleiben wird sie kaum, obwohl es ein paar Ausnahmen gab. Somit war die Zeit des Herumstehens für die Security vorbei. Es ging nicht lange und die Fans wurden vom Gitter weggedrängt, das die beiden Fanlager trennt. Wer allerdings nach dem Spiel Scharmützel und dergleichen erwartete, der irrte sich. Hauptsache den Jungs auf dem Eis gelang mit einem Aufwand von knapp 5 Minuten die Wendung!

Auch die Heimfahrt verlief ziemlich ruhig. 98% der Qualifikation waren durch und Rang 2 in der Tabelle in greifbarer Nähe. Während man alle möglichen Szenarien für den letzten Tag durchrechnete wurden die restlichen Bierreserven vernichtet. Später in Zürich angekommen zerstreute sich die Menge ziemlich rasch ins Nachtleben. Noch ein Merci an Sascha, der sich die 100 Franken Trinkgeld redlich verdient hatte!

Nebst den 3 Punkten gab es noch eine weitere gute Nachricht: Unser allerseits beliebte Reiseveranstalter SU 02/C11 überlegt sich, ob man die Carfahrten günstiger anbieten kann, also heisst es in Zukunft um so mehr, haltet den Car sauber!

Bericht von Graf von Löwenbräu
DANKE!

Ein Gedanke zu „Auswärts-Reisebericht nach Biel

Kommentare sind geschlossen.