Auswärts-Reisebericht aus Genf

Spielerisch gibt es aus Zürcher Sicht nicht viel Positives zu berichten. Genf war klar stärker, die Zürcher bereits im Winterschlaf oder am verfrühten Weihnachtsrausch mit Glühwein. Auf jeden Fall standen da nicht die Spieler auf dem Eis die vor einigen Tagen noch so überzeugend in den Champions League-Halbfinal eingezogen sind. Trotzdem sollte man es den Spielern nicht zu Übel nehmen – die Jungs haben ein starkes Halbjahr gezeigt und ihre Weihnachtsferien redlich verdient. Die gestrige Niederlage sollte ein Schuss vor den Bug für das neue Jahr sein.

Die Reise aus Zürich mit dem Uru Car begann bereits um etwa 15:30. Der Car war, wie so oft, mit etwa 50 Leuten ausverkauft , die sich das Spiel in Genf nicht entgehen lassen wollten. Das Ganze sah aber deutlich mehr nach einer Picknick-Fahrt aus. Jeder hatte sich eingedeckt mit Speis und Kost für die etwa 3 1/2-stündige Fahrt in den französisch sprechenden Teil der Schweiz. Zuerst war die Stimmung relativ „gemächlich“, man wollte nicht gerade übertreiben, doch je dünkler es draussen wurde desto fröhlicher und ausgelassener war die Stimmung im Car. Die Fans standen im Mittelpunkt und es wurden einige interessante Gespräche über die Zukunft des Vereins und der Fanclubs geführt…

Die Ankunft in Genf verlief gesittet und die „Parolen“ der Zürcher waren bereits kurz danach in der Halle zu hören, um die Spieler auch vor dem Spiel schon zu motivieren. Danach kam das relativ alberne und doch eher abgekoppelte Szenario mit „Eye of the Tiger, einem Adler und Let’s get ready to rombow“.

Zum Match gibt es nicht viel zu sagen, die Stimmung sank gegen Ende des ersten und im gesamten zweiten Drittel in den Keller. Doch im letzten Drittel gaben alle noch einmal Vollgas und so wurde die Stimmung doch noch einem Eishockeyspiel würdig – aus Zürcher Sicht! Während dem Spiel versuchte sich ein eher „unkluger“ Genf-Fan in die Kurve zu schleichen, der Junge war aber schnell wieder draussen. Dafür bekam ein „Security“, welcher vom Z immer an die Auswärtsspiele mitreist ein „Rayonverbot“… Lachhaft so etwas… 😉

Die Rückreise trotz Kanterniederlage war amüsant und lustig… Einige schliefen, die anderen festeten weiter bis wir in Zürch auf dem Carparkplatz kurz nach 1:30 ankamen und man sich dort von allen verabschiedete… Auf ein weiteres am 2. Januar zuhause und am 4. Januar in Davos…

P.s.: Spengler Cup – Wir subventionieren Ablösesummen aus laufenden Verträgen. – Besten Dank für eure Unterstützung 😉

Frohe und besinnliche Festtage und „en guete Rutsch“ wünscht euch euer…

… ZSC Blog Team… und bis bald:

Dominik Hew
Sven Treichl
André Kyburz
Francesco Woerle
Andi Baumann
Hansruedi Zumbach