Peter Sejna bleibt beim ZSC

Wie heute der ZSC auf seiner offiziellen Website berichtete, bleibt Peter Sejna noch zwei weitere Jahre in Zürich.
Sejna kam in der Meistersaison 07/08 zum Z.

Weitere Meldung:
Das Gerücht um Verteidiger (29), der zurzeit für Fribourg spielt, bewahrheitet sich. Er wechselt auf die kommende Saison zum ZSC. Reist unterzeichnete einen Zweijahresvertrag.

Auswärts-Reisebericht aus Genf

Spielerisch gibt es aus Zürcher Sicht nicht viel Positives zu berichten. Genf war klar stärker, die Zürcher bereits im Winterschlaf oder am verfrühten Weihnachtsrausch mit Glühwein. Auf jeden Fall standen da nicht die Spieler auf dem Eis die vor einigen Tagen noch so überzeugend in den Champions League-Halbfinal eingezogen sind. Trotzdem sollte man es den Spielern nicht zu Übel nehmen – die Jungs haben ein starkes Halbjahr gezeigt und ihre Weihnachtsferien redlich verdient. Die gestrige Niederlage sollte ein Schuss vor den Bug für das neue Jahr sein.

Die Reise aus Zürich mit dem Uru Car begann bereits um etwa 15:30. Der Car war, wie so oft, mit etwa 50 Leuten ausverkauft , die sich das Spiel in Genf nicht entgehen lassen wollten. Das Ganze sah aber deutlich mehr nach einer Picknick-Fahrt aus. Jeder hatte sich eingedeckt mit Speis und Kost für die etwa 3 1/2-stündige Fahrt in den französisch sprechenden Teil der Schweiz. Zuerst war die Stimmung relativ “gemächlich”, man wollte nicht gerade übertreiben, doch je dünkler es draussen wurde desto fröhlicher und ausgelassener war die Stimmung im Car. Die Fans standen im Mittelpunkt und es wurden einige interessante Gespräche über die Zukunft des Vereins und der Fanclubs geführt…

Die Ankunft in Genf verlief gesittet und die “Parolen” der Zürcher waren bereits kurz danach in der Halle zu hören, um die Spieler auch vor dem Spiel schon zu motivieren. Danach kam das relativ alberne und doch eher abgekoppelte Szenario mit “Eye of the Tiger, einem Adler und Let’s get ready to rombow”.

Zum Match gibt es nicht viel zu sagen, die Stimmung sank gegen Ende des ersten und im gesamten zweiten Drittel in den Keller. Doch im letzten Drittel gaben alle noch einmal Vollgas und so wurde die Stimmung doch noch einem Eishockeyspiel würdig – aus Zürcher Sicht! Während dem Spiel versuchte sich ein eher “unkluger” Genf-Fan in die Kurve zu schleichen, der Junge war aber schnell wieder draussen. Dafür bekam ein “Security”, welcher vom Z immer an die Auswärtsspiele mitreist ein “Rayonverbot”… Lachhaft so etwas… ;)

Die Rückreise trotz Kanterniederlage war amüsant und lustig… Einige schliefen, die anderen festeten weiter bis wir in Zürch auf dem Carparkplatz kurz nach 1:30 ankamen und man sich dort von allen verabschiedete… Auf ein weiteres am 2. Januar zuhause und am 4. Januar in Davos…

P.s.: Spengler Cup – Wir subventionieren Ablösesummen aus laufenden Verträgen. – Besten Dank für eure Unterstützung ;)

Frohe und besinnliche Festtage und “en guete Rutsch” wünscht euch euer…

… ZSC Blog Team… und bis bald:

Dominik Hew
Sven Treichl
André Kyburz
Francesco Woerle
Andi Baumann
Hansruedi Zumbach

Einigung in der Clubwechsel-Angelegenheit Beat Forster erzielt

Übers Wochenende konnte in der Clubwechsel-Angelegenheit Beat Forster unter der Leitung der Schweizerischen Eishockey Nationalliga GmbH zwischen den betroffenen Gesellschaftern, ZLE Betriebs AG und der HC Davos Sport AG, eine gütliche Einigung erzielt werden. Beat Forster wechselt auf das neue Jahr hin von den ZSC Lions zum HC Davos.

An der aussergerichtlichen Einigungsverhandlung haben die Parteien vereinbart, dass die HC Davos Sport AG für den Clubwechsel von Beat Forster eine substanziell höhere Schadenersatzzahlung (als der reglementarisch vorgesehene Betrag von CHF 500’000.-) an die ZLE Betriebs AG leistet und dass sich der Spieler Beat Forster an dieser Summe beteiligt. Über die genaue Höhe der Schadenersatzsumme wurde Stillschweigen vereinbart.

Im Weiteren verpflichtet sich die HC Davos Sport AG, den Nationalverteidiger nach Abschluss weiterer medizinischer Tests und nach vollständiger Genesung frühestens ab 6. Januar 2009 einzusetzen und an keiner Direktbegegnung gegen die ZSC Lions in der Qualifikation der laufenden Saison 2008/09 teilnehmen zu lassen.

Die in die Verhandlungen involvierten Vertreter der Schweizerischen Eishockey Nationalliga GmbH, der ZLE Betriebs AG und der HC Davos Sport AG sind übereinstimmend der Meinung, dass Clubwechsel von Spielern mit weiterlaufenden Verträgen während einer laufenden Meisterschaft wesentlich erschwert werden sollen. Die aktuell gültigen reglementarischen Bestimmungen – insbesondere Artikel 29 des Reglements über die Spielerregistrierung, die Registrierungsgebühr und die Ausbildungsentschädigung – reichen nicht aus, um Fälle, wie den vorliegenden, verhindern zu können. Deshalb werden sie anlässlich einer nächsten Gesellschafter-Versammlung entsprechende Anpassungen beantragen.

Seitens der Parteien werden keine weiteren Stellungnahmen abgegeben.

Quelle der : www.nationalleague.ch

Rückblick auf das zweite Halbjahr 2008

Der Saisonauftakt

Furios war der Start der Zürcher in die Saison 1 nach dem Titel nicht gerade. Aus den ersten möglichen 12 Punkten erreichte der Z gerade einmal deren 5. Der unnötige Penaltysieg zum Auftakt war ebenso vermeidbar wie die Niederlage gegen Davos im vierten Meisterschaftsspiel. Im zweiten Spiel der Qualifikation zeigte Bern bereits wieder wie stark es sein könnte. Der SCB besiegte den Z mit 5:2. Die drei Siege in Serie gegen Fribourg, Davos und Ambri gaben dem Team aber das Vertrauen, dass sie auf dem richtigen Weg sind. Nach einer knappen Niederlage gegen Lugano bezwangen die Zürcher in Serie: Rapperswil, Bern, Biel (zweimal) und Langnau, ehe der Z wieder verlor, diesmal war es eine schmerzliche 3:4-Niederlage gegen den Erzrivalen aus dem Kanton.

In dieser Startphase zeigten auch die neuen Spieler meist eine gute Leistung. Bereits voll integriert war , der einige sehenswerte Tore vorbereitete, sowie der bereits in zwei, drei Einsätzen seine Klasse zeigen durfte. Noch nicht in Fahrt waren Jean-Guy Trudel und . Natürlich standen da die üblichen “Verdächtigen” im Programm: Sejna, Gardner, Sulander und wie sie alle heissen. Sie zeigten keinen “Meisterkater” und brachten den Z so bereits früh Richtung Tabellenspitze.

Der kurze Durchhänger mit darauf folgender Siegesserie

Nach der Niederlage im Derby musste der Z gegen den Finalgegner eine eher unfaire Niederlage einstecken. Nach dem Ausfall des Headschiedsrichters manipulierte er an den beiden unerfahrenen Linienrichtern und diese liessen sich zu einigen unnötige Strafen gegen den Z drängen. Die Reaktion liess nicht lange auf sich warten. Zug, Fribourg und Ambri wurden in Serie bezwungen. Danach folgte das wohl schlechteste Spiel der Saison, die empfindliche 7:2 Niederlage im Tessin gegen Lugano. Fast im Alleingang demontierten Thoresen und Nummelin die Zürcher.

Doch auch das ging scheinbar spurlos am Team vorbei. Weitere Siege gegen Rapperswil, Langnau (n.P.), Biel (n.P.), Fribourg (n.V.) und vor allem gegen Kloten liessen diese Schmach spurlos vergessen. Es folgte die Revanche gegen Genf und weitere Siege gegen Ambri, Bern (zweimal), Kloten, Zug, Fribourg, Langnau und zum Schluss noch einmal Ambri.

Der zweite Platz ist dem Z damit zu Weihnachten beschert worden. Es steht zwar noch ein Spiel in Genf an, aber die Zürcher sind auf gutem Weg diesen Platz zu verteidigen.

Die Champions Hockey League

Ohne grosse Kredite und sicher ohne Vertrauen stieg man in das “Abenteuer” CHL. Mit dem 7:2-Auswärtssieg in Linköping vermochten die Zürcher aber einen langanhaltenden Gongschlag zu setzen. In der Schweiz war dieser Erfolg zwar noch als Eintagsfliege abgetan worden, doch spätestens nach der knappen Niederlage im Penaltyschiessen gegen Prag wussten vor allem die Gegner wie Ernst der Z zu nehmen ist. Während dessen erging es dem anderen Schweizer Vertreter, dem SCB um einiges schlechter. Er verlor drei seiner vier Vorrunden-Spiele und schied damit aus.

Der Z dagegen reagierte und gewann auch das Heimspiel gegen Linköping. Damit konnte er aus eigener Kraft in die Halbfinals vorstossen. Es musste also zum Schlagerspiel kommen um den Einzug. Zwar war Prag um einiges stärker als der Z, aber die Zürcher verteidigten sich äusserst geschickt und wurden am Schluss mit einem 5:1-Sieg und dem Halbfinal-Einzug belohnt.

Nun steht der Halbfinal an und die Zürcher haben sich im Heimspiel in Rapperswil eine gute Voraussetzung für das Rückspiel erarbeitet und 6:3 gewonnen.

Werbung auf zscblog.ch

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