ZSC – Ambri 4:1

Die Aufgabe zur Bestätigung nach dem Sieg in Linköping fiel mit Ambri relativ harmlos aus. So war es nicht verwunderlich, das die Zürcher bereits früh das Spielzepter an sich nahmen und so die eine oder andere sehenswerte Passtaffete aufs Eis zauberten. Die Chancenauswertung blieb jedoch im Startdrittel gleich Null. Durch einige kuriose Umstände war es Gardner in der 25. Minute der das erste Tor des Abends erzielte. Nach einem schönen Powerplay war er es, der vor dem Tor die Scheibe nur noch ins leere Tor zu befördern musste.

Knapp zehn Minuten später war mit Mattioli wieder ein Ambri Spieler auf der Strafbank. Wieder war der ZSC erfolgreich, diesmal durch Trudel, der herrlich von Alston frei gespielt wurde und ohne Probleme auf 2:0 erhöhte.

Auch Bundis Anschlusstreffer wenige Sekunden nach dem Tor von Trudel konnte an der Überlegenheit der Zürcher etwas ändern. Mit Pittis und dem 3:1 wurde noch vor dem Schlussspurt von Ambri die Weichen ganz klar Richtung Sieg gestellt. Als Bäumle das Tor verliess kamen die Zürcher durch ein technisches Tor noch zum 4:1. Es wurde gut geschrieben.

Ein souveräner Auftritt und ein starker besiegelten heute den ZSC Sieg und damit eine geglückte Rückkehr in den Meisterschaftsbetrieb. Der morgen mit dem Spiel gegen Lugano fortgesetzt wird.

ZSC Heimpremière im Hallenstadion

Am kommenden Mittwoch, 29. Oktober bestreiten der ZSC ihr zweites Spiel in der Champions Hockey League (CHL). Bei ihrem ersten Auftritt im Kreise der besten Teams Europas sorgten der ZSC für eine Hockey-Sensation. Gegen den schwedischen Vizemeister Linköping siegten die Zürcher mit 7:2. Nun kommt es im zweiten Durchgang der Champions Hockey League zur Heimpremière im Hallenstadion. Neben sportlichen Lorbeeren geht es beim neuen Aushängeschild des internationalen Eishockeyverbandes IIHF auch um Geld. Insgesamt 16 Millionen Schweizer Franken beträgt das Preisgeld. Allein für die Qualifikation erhielt der Schweizer Meister rund 500’000 Franken. Zusätzlich bringt jeder Sieg in den Gruppenspielen nochmals 80’000 Franken ein.

Für den ZSC geht es aber auch darum, sich mit den stärksten Teams Europas zu messen Der erste „Test“ in Südschweden ist viel versprechend verlaufen. Nun wartet auf der ZSC der nächste grosse Brocken. Slavia Prag zählt zu den europäischen Topteams. Der tschechische Meister schlug bei seinem ersten Auftritt in der Hockey Königsklasse Linköping mit 4:2. Auch nach dem Vollerfolg dem ZSC in Linköping gelten die Prager als erster Anwärter auf einen Gruppensieg. Mit Milan Kraft, Jaroslav Bednar, Josef Beranek und Pavel Kolarik stehen bei Slavia gleich vier ehemalige NHL Stars im Einsatz. Die Zürcher werden aber versuchen ihre Rolle des chancenreichen Aussenseiters auch gegen den tschechischen Meister wahrzunehmen.

Linköpings HC – ZSC 2:7

Der ZSC gewann in Linköping mit einer tollen und engagierten Leistung mit 7:2. Je zweimal Monnet und Sejna waren die Doppeltorschützen im Team der Zürcher, die restlichen Tore wurden durch Blindenbacher, Bühler und Pittis erzielt. Die Differenz schuffen die Gäste im Mitteldrittel als sie den Gegner teilweise an die Wand spielten.

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ZSC mit sechs Ausländern nach Schweden

Der ZSC wird am Mittwoch in Linköping mit sechs Ausländern antreten. Blaine Down, der kanadische Topscorer des NLB-Farmteam GCK unterstützt die bisherigen fünf Ausländer.
Somit reisen folgende Ausländer nach Schweden: Ari Sulander, Radoslav Suchy, Domenico Pittis, , und Blaine Down.

Anpfiff ist am Mittwoch um 19.30 Uhr

Fribourg-Gotteron – ZSC 4:5 (0:1, 3:1, 1:3)

Heute stand eine Reise nach Fribourg auf dem Spielplan. Der Start war viel versprechend, die Zürcher nahmen bereits nach wenigen Sekunden das Zepter in die Hand und spielten Gotteron kurzfristig an eine Wand. Diese wussten sich nur noch mit einer Strafe zu verhelfen nach drei Minuten. In diesem Powerplay war es Jan Alston der auf Vorarbeit von Trudel (dem Geburtstagskind) das 1:0 erzielte. Danach entglitt der Gastmannschaft das Spiel etwas, auch durch einige unnötige Strafen, welche zu einigen Grosschancen im ersten Drittel für Fribourg führte. Ari Sulander war aber auf dem Posten und brachte den Vorsprung in die erste Pause.

Doch die Fribourger konnten den Schwung aus den Powerplayspielen mitnehmen und so war es Neuenschwander, der kurz nach dem Beginn des Mittelabschnittes zum Ausgleich traf. Fribourg nun eher am Drücker und mit einigen sehr guten Chancen. Allerdings dauerte es bis zur 34. Minute als mit Plüss und Sprunger gleich ein Doppelschlag eintrat für Gotteron. Zürich schien wie gelähmt und so wäre auch ein 4:1 nicht unverdient gewesen.

Gegen Ende des Mitteldrittels aber kämpften sich die Zürcher zurück ins Spiel und wurden mit dem zweiten Powerplaytor am heutigen Abend durch Blindenbacher belohnt. Ein satter Schuss von der blauen Linie eröffnete den Anschlusstreffer.

Mit neuem Willen und Schwung starteten die Zürcher im dritten Abschnitt durch. Nach 44. Minuten und einem Gewühl am Bullypunkt kam der Puck zum freistehenden Bühler und der hatte aus drei Metern Distanz keine Mühe Caron zu bezwingen. Alles wieder offen – nein denn nun hatten die Zürcher das Spiel im Griff. So war es kein Wunder als Monnet vier Minuten später zum 4:3 einschob durch die Beine von Caron. Noch einmal fünf Minuten später war es Alston, der den Puck nach einem Querpass irgendwie über die Linie beförderte zum entscheidenden 5:3.  Der Anschlusstreffer von Montandon war unnötig, aber hatte keine Bedeutung mehr.

Eine starke Willensleistung gegen Ende der Partie ermöglichte heute diese drei Punkte. Nun folgt das CHL Spiel am Mittwoch gegen Linköping.

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