Alexej Krutov für zwei Meisterschaftsspiele gesperrt

Der Einzelrichter der Schweizerischen Eishockey Nationalliga GmbH, Reto Steinmann, hat im ordentlichen Verfahren den Spieler für zwei Meisterschaftsspiele der National League gesperrt. Der Stürmer der ZSC Lions checkte im Meisterschaftsspiel der NL A vom 9. September 2008 den Zuger Gegenspieler Michael Kress mit dem Knie.

Alexej Krutov habe in dieser Aktion den Verteidiger des EV Zug mit dem rechten Knie als vorderstem Teil seines Körpers attackiert und ihn mit Wucht im Kniebereich getroffen. Dabei habe er Michael Kress gemäss ärztlichem Bericht am Seitenband verletzt. Die TV-Bilder würden eindeutig belegen, dass Alexej Krutov davon ausgehen musste und in Kauf nahm, dass sein Gegenspieler als Folge dieser Aktion eine erleiden könnte. Wer in einer solchen Aktion das Bein „stehen“ lasse, wisse, dass beim Betroffenen schwerwiegende Folgen zurückbleiben könnten. Hinzu komme, dass der Gegenspieler Michael Kress keine Chance hatte, sich auf diesen Angriff vorzubereiten, geschweige denn, ihn abzuwehren, heisst es im Entscheid des Einzelrichters. Das Verschulden von Alexej Krutov wiege nach Auffassung des Einzelrichters erheblich. Die Spieler wissen, dass „Kneeing“ eine der gefährlichsten Regelwidrigkeiten im Eishockey ist, die üblicherweise zu erheblichen bis schweren Verletzungen führt. Vor diesem Hintergrund erscheine das Verhalten von Krutov als unmotiviert und rücksichtslos.

Quelle: http://www.nationalleague.ch/NL/ueber_nl/de/medien_0809.php

ZSC – HC Davos 3:2 (0:1; 1:0; 1:1; 1;0) n.P.

In einem spannenden Spiel gewann der ZSC nach Penaltyschiessen. Wie so oft zeigte sich die schwäche der Zürcher in der konsequenten Chancenverwertung. Die Zürcher waren erst nach dem Rückstand in der 13′ Minute durch Daigle fähig ein Tor zu schiessen.  Severin Blindenbacher war es der nach einem herrlichen Zuspiel von Oliver Kamber nur noch einschieben musste.

In der 42′ Minute war es wieder Daigle der die Davoser erneut aus dem “nichts” in Führung schoss. Weiterhin liefen die Zürcher einem ein Tore Rückstand hinterher. Nach zahlreichen Druckphasen in denen Reto Berra einige super Paraden zeigte, war es Alston überlassen den 2:2 Ausgleich zu erzielen. Dieses Resultat sollte bis zum Penaltyschiessen so bleiben.

Dort dann standen die Torhüter vorerst im Mittelpunkt. Ari Sulander und Berra hielten ihre Tore bis zum 13. Penaltyschützen rein. Danach war es Guggisberg der den Torreigen eröffnete. Die Entscheidung fiel durch Peter Sejna, welcher gleich zweimal hintereinander zum Penaltypunkt geschickt wurde und jeweils erfolgreich Abschloss.

Nun geht es am Freitag weiter gegen Ambri Piotta, die Leventiner stehen mit drei Niederlagen in Serie auf dem zweitletzten Platz.

ZSC – HC Fribourg-Gotteron 3:2 (1:0, 1:1, 1:1)

Der ZSC gewinnt gegen den Leader mit 3:2. Über weite strecken des Spiels waren die Zürcher die Ton angebende Mannschaft, doch sie vermochten ihre Überlegenheit nie in Tore umzuwandeln. Dennoch folgte auf jedes Tor der Gäste eine Reaktion und so war es Gardner im letzten Spielabschnitt überlassen den Siegestreffer zu erzielen. Nach dem Suchy bereits zuvor zweimal für die Zürcher Führung gesorgt hat.

Verfahren gegen Alexej Krutov

Der Nationalliga-Einzelrichter Reto Steinmann hat ein ordentliches Verfahren gegen  vom ZSC eröffnet.
Der Einzelrichter prüft damit, ob der Stürmer im NLA-Meisterschaftsspiel vom 9. September 2008 zwischen dem ZSC und dem EV Zug gegen die Regel 536 IIHF (Kneeing) verstossen hat. Er hatte dabei Michael Kress verletzt.
Quelle: hockeyfans.ch

Saisonauftakt nach dem Titel

Die ersten Spiele verliefen nicht wunschgemäss für die Zürcher.  Der Sieg in Rapperswil erfolgte erst nach Penaltyschiessen, die Niederlage gegen Bern war schmerzlich und der gestrige Sieg gegen Zug hart umkämpft.

Doch auch rund um das Team gab es einige Änderungen:
So ist das Intro im Hallenstadion (zum Einlauf der Spieler) verändert worden. Leider doch eher ins negative, die “Let’s get ready to Rubmle” Hymne wurde ausgemustert. Und plötzlich stehen die Spieler auf dem Feld, die Spannung kann sich nicht mehr aufbauen und so springt der Funken am Anfang des Spiels leider nicht. Der alte Einlauf war ganz klar stimmungsvoller und besser.

Die vielen neuen Gesichter im Sektor T2. Es scheint als seien einige junge Fans auf den Geschmack des ZSC gekommen oder doch eher auf den Geschmack des Erfolg-Teams? Im Bereich der Sektion Urugay und C11 stehen vermehrt Personen die kaum Ahnung vom Sektor T2 haben. Dieser Sektor, so finden wir, gehört nun mal ausschliesslich dem “singenden” Volk. Das Stadion ist genügend gross um für alle (auch für die jungen und eher sitzenden Matchbesucher) einen Platz zu finden. Eine Stimmungseinbuss ist die Folge dieses “Aufmarsches” im Sektor T2.

Der Bierpreis wurde von 5 Franken um 50 Rappen erhöht. Letzte Saison nocht bekam man für einen “Schnegg” (5-Franken-Stück) ein halbliter Bier. Bis jetzt war der Preis im Hallenstadion der günstigste, aller schweizer Eishockeystadion. Doch nun scheint die Hallenstadion AG ihren Profit erhöhren zu wollen. Schade.

ZSC – EV Zug 3:2 (0:1, 1:0, 2:1)

Ein hartes Stück Arbeit war es heute für die Zürcher um zu ihrem ersten Vollerfolg in dieser Saison zu kommen. Besonders im ersten Drittel war die Leistung der Gastgeber schwach und verunsicheret. Dies konnte DiPietro in der  16. Minute ausnutzen nach einem Querpass von Fischer. Danach versuchten die Zuger die Führung zu erhöhen, doch sie scheiterten einige male am stark spielenden Ari Sulander.

Langsam aber sicher kamen die Zürcher dank einigen Strafen von Zug wieder ins Spiel. Nach einem Bully von Gardner zog Sejna ab und erwischte Lars Weibel in der langen Ecke. Damit waren die Spieler und auch die Fans der Heimmannschaft erwacht. Sie schalteten nun einen Gang höher. Es benötigte aber eine Einzelaktion in der 43. Minute von Mark Bastl ehe die Führung für die Zürcher fiel.

Genau sechs Minuten später war es der Publikumsliebling Krutow der eine Vorentscheidung erzwang mit dem 3:1. Er lenkte Suchys Schuss unhaltbar für Lars Weibel direkt vor dem Tor ab.

Die Zuger rannten in der Folge an, doch waren nicht mehr zu einer Reaktion fähig. Zwar schossen sie 5 Sekunden vor Schluss noch den Anschlusstreffer, dieser war aber mehr auf die Konzentrationsschwächen der Verteidiger zurückzuführen.

Am Schluss ein wichtiger Sieg, welcher dem Team einen Motivationsschub geben dürfte. Es folgte nun das schwierige Auswärtsspiel gegen den HC Davos am Freitag.

ZSC – SC Bern 2:5 (1:3, 0:1, 1:1)

Ein Abend zum vergessen für die Fans, die Spieler sollten ihn sich besser noch einmal genau anschauen und die Fehler analysieren.

Zwar war es Lukas Grauwiler nach bereits 5. Minuten überlassen den ZSC in Führung zu schiessen. Danach folgte eine kleine Demonstration der Berner Spieler. Innert 13 Minuten schossen Gamache, Froidevaux und Josi den SCB 3:1 in Führung.  Gamache war es dann auch wieder der im 2. Drittel das 4:1 erzielte.

Der Anschlusstreffer von Trudel in der 42. Minute wurde blitzartig von Bordelau nur wenige Sekunden danach gekontert.

Damit war der Match zu Ende, die Zürcher waren zu keiner Reaktion mehr fähig und die Berner spielten das Ergebniss souverän zu Ende.