ZSC – EHC Biel 4:3 n.P

Unnötig war am heutigen Abend die Verlängerung, der ZSC im Chanceplus und mit Möglichkeiten für vier Spiele. Zwar starteten die Zürcher stark und wurden früh im ersten Drittel mit dem 1:0 durch Sejna belohnt, danach aber folgte eine Reihe unzähliger vergeberner Chancen.

Genau in diesen Momenten kommt einem der Spruch „Wer sie nicht macht vorne, bekommt sie hinten“ in den Kopf, er sollte sich wieder bewarheiten. Biel ging 2:1 in Führung und der ZSC stand unter gewaltigem Zugzwang, es war wieder Sejna der im Schlussabschnitt ausglich. Keine 60 Sekunden später waren es aber wieder die Gäste, die zum erneuten mal in Führung gingen. Durch dieses Tor schien der ZSC wie glähmt und erst nach einigen Minuten vermochten die Spieler auf diesen Treffer zu reagieren. Es dauerte aber wieder bis in die letzten Minuten ehe es Trudel war, der einen Puck ins Tor stocherete.

Die Chancenauswertung war das eine, das andere das Glück, das Heimteam besass etwa fünf bis sieben Pfosten- respektive Lattenschüsse.

Den Rest kennen wir nun langsam zu genüge, die Verlängerung brachte nichts zählbares. So musste das Penaltyschiessen entscheiden und wie zum Glück fast immer mit den Zürchern als Sieger. Neu war daran nur das Adrian Wichser traff und für einmal nicht Sulander sondern Flüeler der Penaltyheld war.

Ein verschenkter Punkt gegen Biel und nun bereits wieder vier Spiele mehr als die Konkurenz, nicht so dramatisch wie im vergangenen Jahr, aber die Zürcher müssen nun am Freitag gegen Langnau gewinnen, am besten nach 60. Minuten.