Rapperswil – ZSC 2:3 (1:1,0:1,1:0) n.P.

Es war der erste Match nach der „Finalisima“ gegen Genf im Frühling 2008. Es gab nur ein Ziel und es war der erste Sieg nach dem Titel. Es dauerte aber nur gerade zwei Minuten ehe dieser Plan zum ersten mal ins Wanken geriet, da war Stacy Roest der das 1:0 für die Lakers erzielte. Eigentlich aus dem nichts, die ersten Sekunden gehörten dem Z.

Doch es war nur ein kleiner Fehltritt, der Meister fand danach zurück auf den Kurs. Ryan Gardner war es der nach nur 4 Sekunden im ersten Powerplay den Ausgleich verbuchen konnte. Nach dem Bully lag die Scheibe Frei und Gardner reagierte am schnellsten und schlenzte die Scheibe unter die Latte.

Was danach folgte war eine Demonstration der Technik und des Potenzials der Mannschaft. Sie demoralisierten und verzauberten alle Lakers Spieler. Sogar die vierte Linie der Zürcher konnte mächtig Druck machen. Nur an der Effizienz mangelte es noch gewaltig.

Bis in die 28. Minute dauerte es als Jan Alston traff und so die drückende Überlegenheit in ein Tor ummünzen konnte. Auch in der Folge waren es die Stadtzürcher die den Ton angaben und den Match scheinbar problemlos bis ins dritte Drittel kontrollieren. Bei nur einem Tor Vorsprung vermag es im Hockey aber keine einzige kurze Unachtsamkeit, genau diese Leistete sich aber Ryan Gardner in der 44. Minute und brachte so die Lakers zu einer guten Chanche, welche durch Roest eiskalt ausgenütz wurde.

Danach passierte nichts mehr, zwar kammen die Lakers in fahrt, aber das Penaltyschiessen war die logische Konsequenz. Dort waren es Trudel (mit dem gleichen Schuss wie in Salzburg) und Sejna der den ZSC zum Sieg schoss.

Heute nun also folgt die Rückkehr an die Meisterstädte, das Stadion wird gut besucht sein und wir hoffen natürlich auf eine höhere Chancenauswertung als gegen Rapperswil.

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